Wiesnfeierei nach Sieg für den FCP

FCP schoss Jahn-Junioren ab und feierte auf dem Oktoberfest

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Trafen nach der Pause für den FCP gegen Jahn Regensburg: Kenan Muslimovic (links) und Amar Cekic. Im Hintergrund beobachtet Daniel Leugner die Szene.

Pipinsried - Erst Torgala, dann Wiesn

Wer nach einem 5:0 (3:0) mangelnde „Torgeilheit“ beklagt, könnte ein Scherzbold sein. 

Doch tatsächlich hatte Amar Cekic, selber Schütze zum 4:0 gegen die U21 des SSV Jahn Regensburg, in gewissem Sinne recht. Wie auch Trainer Fabian Hürzeler feststellte: „Wir hätten mit acht oder neun Toren gewinnen müssen.“ Nominell kickt der FC Pipinsried in der Bayernliga Süd und führt die Tabelle mit 38 Zählern und sagenhaften 50 Treffern in 14 Spielen an, tatsächlich spielt der Dorfklub in einer eigenen Klasse. „Ein mehr als verdienter Sieg“, fand Edelfan Stefan Löwl. 

Denn die jungen Regensburger traten mutig auf und hatten ihren Anteil an der Fußballparty, die am Tag der deutschen Einheit in der NAT-Arena über die Bühne ging. Dass der Altomünsterer Kapplerbräu 100 Liter Freibier spendierte, tat ein übriges. Der erste Treffer war eine Koproduktion von Steffen Krautschneider (Freistoß) und Dennis Hoffmann (Kopfball, 5.), den zweite erzielte von Pablo Pigl vom Elfmeterpunkt – Jahn-Tormann Merlin Rudzki hatte zuvor den ihn anlaufenden FCP-Spielertrainer Muriz Salemovic umgenietet (22.). Krautschneider machte das 3:0 nach einem dicken Bock des Jahn-Verteidigers Fabian Vogl (45.+1). „Ob wir 5:0 oder 8:0 verlieren, ist mir eigentlich egal“, erklärte Regensburgs Coach Yavuz Ak hinterher, „aber das wir drei Tore herschenken, darf nicht sein.“ Seine Junioren spielten auch nach der Pause weiter nach vorne, den Pipinsrieder Routiniers traten sich zahlreiche Räume auf. 

So stand Cekic vor seinem Treffer allein am Fünf-Meter-Eck (67.), ebenso ungestört konnte Kenan Muslimovic aus 14 Metern abziehen (5:0, 82.). Der 22-Jährige hatte beim Jahn gekickt und wollte gegen seinen Ex-Klub auflaufen, obwohl ihm seine Trainer Schonung auferlegt hatten. Kurz vor Schluss legte Oliver Wargalla das 6:0 auf. Doch der Indersdorfer haute die Kugel aus vollem Lauf aus zwei Metern an die Unterkante der Querlatte. „Wie konnte mir das nur passieren“, schüttelte er später den Kopf. 

Am Freitag ging das Team auf die Wiesn. Am Samstag, 12. Oktober, tritt der FC Pipinsried beim TSV 1882 Landsberg an, dem Heimatklub von Muriz Salemovic (Anpfiff: 14 Uhr).


kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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