Taekwon-Do Schule Dachau

Alle Variationen des Taekwon-Do

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Besonders gespannt waren die Zuschauer, als die Aktiven zu ihren waghalsigen Bruchtests ansetzten.

Dachau - Das Taekwon-Do Center Dachau feierte am vergangenen Samstag das 20-jähriges Bestehen mit einer Galaveranstaltung.

Gegründet wurde die Schule von Sabine Meindl, inzwischen selbst Trägerin des sechsten Dan. Zu Beginn ehrte sie im Theatersaal des ASV Dachau sechs Schüler die vom ersten Tag an dabei sind und auch heute noch wichtige Stützen der Schule sind. Begonnen hat alles vor 20 Jahren mit einer kleinen Schule beim Volksfestplatz. Zwischenzeitlich ist die Schule in größere, neuere und schönere Räume in die Kopernikusstraße 15 umgezogen.

Zahlreiche Teilnehmer in allen Altersstufen

Schulleiter aus ganz Deutschland waren zu dieser Veranstaltung angereist. Einer ist sogar aus Hawaii eingeflogen. Ziel war es allen Schülern, vom Weißgurt bis zum Dan-Träger, die Möglichkeit zu geben, ihr Können zu zeigen. So war der jüngste Schüler gerade erst fünf Jahre und der Älteste über 70 Jahre. Besonders die Kinder und Jugendlichen waren mit Feuereifer bei der Sache.

Vielseitiges Können

Es wurden alle Varianten des Taekwon-Do gezeigt: Hyongs (Bewegungsabläufe), Freikämpfe, Selbstverteidigung und Bruchtests. Besonders spektakulär ist der Bruchtest mit Brettern, Ziegelsteinen oder Ytongplatten. Teilweise war es mucksmäuschenstill im vollbesetztem Saal, als die Aktiven zu ihren waghalsigen Bruchtests ansetzten. Schaffte es einer einmal nicht beim ersten Mal, wurde er mit Klatschen unterstützt. Über 50 Schwarzgurte, davon 30 aus Dachau und viele Farbgurte, zeigten an diesem Nachmittag ihr Können.

Die begeistert mitgehenden Zuschauer konnten in etwa drei Stunden alle Variationen des Taekwon-Do kennenlernen. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung. 

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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