Nach dem Gastspiel der Aiglsbacher konnte Ahammer ziemlich zufrieden durchschnaufen

ASV setzt seine Erfolgsserie fort

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Maximilian Bergner setzte den Schlusspunkt gegen Aiglsbach.

Dachau - Stadtwälder schickt Aiglsbach mit 6:2 nach Hause – vierter Testspielsieg in Folge.

Als ASV-Coach Bernhard Ahammer in der Vorwoche von den Problemen hörte, die der Mitte-Landesligist TV Aiglsbach der Karlsfelder Eintracht eine Halbzeit lang bereitet hatte (die DACHAUER RUNDSCHAU berichtete), wiegte er bedenklich den Kopf: „Da bin ich ja gespannt.“ 

Denn fünf Tage später sollten die Niederbayern den Stadtwäldern einen Besuch abstatten. Zur Erinnerung: Die Eintracht ist Spitzenreiter der Landesliga Südost, der ASV Vorletzter. Nach dem Gastspiel der Aiglsbacher konnte Ahammer ziemlich zufrieden durchschnaufen. Denn sein Team hatte die Mannen des Trainer-Vulkans Uwe Neunsinger mit 6:2 (2:1) nach Hause. Über Gegentore ärgert sich ein Perfektionist wie Ahammer natürlich trotzdem. Speziell wenn sie ein ungedeckter gegnerischer Spieler erzielt wie Paul Belousow, der jüngere Bruder des Kurzzeit-FCP-Kickers Michael Belousow (0:1, 7.). Es war ein Weckschuss, denn anschließend drehten die Hausherren auf. Miridon Rexhepi (1:1, 34.) und Fabian Liedl (2:1, 43.) drehten das Ergebnis noch vor der Pause. Sebastian Mack schien für eine Vorentscheidung zu sorgen (3:1, 53.). 

Doch Neunsinger trieb seine Elf in gewohnter Manier nach vorne, prompt erzielte Routinier Dominic Filser den Anschlusstreffer (3:2, 63.). Filser hat ebenfalls einen älteren Bruder, Benjamin. Der coachte die Aiglsbacher bis zur Winterpause, jetzt betreut er das Regionalliga-Schlusslicht VfR Garching. Neunsinger wurde sein Nachfolger. Der zweite Gegentreffer weckte erneut den Dachauer Ehrgeiz: Rexhepi legte gleich zweimal nach (4:2, 68., und 5:2, 86.). Der Mann für die späten Freistoßtreffer schlug auch diesmal wieder zu: Maximilian Bergner schlenzte das Leder kurz vor Schluss in den Winkel (6:2, 88.). Es war der vierte Testspiel in Folge für die Stadtwälder. „Wir sind auf einem guten Weg“, prophezeite Ahammer schon in der Vorwoche. 

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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