FC Pipinsried gegen Schalding-Heining

Sieg und Neuzugang – FC Pipinsried darf wieder hoffen

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Geniales Duo: Doppeltorschütze Kasim Rabihic (links) und Doppelvorlagengeber Amar Cekic klatschen sich ab, im Hintergrund freut sich Oliver Wargalla.

Pipinsried- Der FCP gewinnt 3:2 gegen Schalding-Heining und schafft Anschluss – Gündinger Daniel Leugner wechselt zum FCP.

Das Regionalliga-Schlusslicht FC Pipinsried errang am vergangenen Samstag einen spektakulären 3:2 (2:1)-Heimsieg über den auswärtsstarken SV Schalding-Heining. 

Mehr noch: Durch das Comeback nachsechs sieglosen Punktspielen schafften die Gelb-Blauen den Anschluss an die Konkurrenz liegen nur noch einen Zähler hinter dem Relegationsrang 16 (SV Heimstetten) sowie drei Punkte hinter dem Nicht-Abstiegsplatz 14 (VfR Garching). 

Anfang der Woche vermeldete Manager Roman Plesche eine weitere positive Meldung: Der Gündinger Daniel Leugner (23) wird in der neuen Saison für den FC Pipinsried kicken. Der frühere Junglöwe kickte vier Jahre für den Bayernligisten SV Pullach, wurde dort einmal Meister und zweimal Zweiter (116 Spiele/25 Tore). Zuvor hatte er ein Jahr Regionalliga-Erfahrung beim FC Augsburg gesammelt (8/0). Plesche freute sich: „Toll, dass wir ein großes Landkreis-Talent zurückholen konnten.“ Zurück zum gelb-blauen Heimsieg: Es war ein rasantes Match mit zahlreichen Torszenen auf beiden Seiten, ein Platzverweis, eine Ampelkarte und ein fragwürdiger Strafstoß sorgten für zusätzliche Aufregung. 

Einmal mehr entschied das geniale Sturmduo Kasim Rabihic und Amar Cekic die Partie: Rabihic schoss sein Team in Führung (1:0, 9.) und sorgte für die Vorentscheidung (3:1, 83.) – beide Male legte Cekic auf. Die Passauer glichen kurz vor der Pause durch Stefan Lohberger aus (1:1, 42.). Der Ex-Stadtwälder Philipp Schmidt brachte die Hausherren kurz nach der Pause wieder in Front, nach einem klugen Lupfer von Spielertrainer Fabian Hürzeler (2:1, 49.). 

In einer weiteren Schlüsselszene spielte der Coach ebenfalls eine Hauptrolle: Er attackierte den Niederbayern Muhammet Alagöz und wurde mit Gelb verwarnt. Alagöz verlor die Nerven und schubste Hürzeler mit beiden Händen weg – eine glatte rote Karte (77.). Die Hausherren nutzten die Überzahl zu Rabihics zweitem Treffer (83.). 

Das Drama war indes noch nicht zu Ende: Der Passauer Manuel Mader stolperte im FCP-Strafraum über Markus Achatz. Referee Ehrnsperger sah die Sache anders, zeigte dem Pipinsrieder die Ampelkarte und entschied auf Penalty, den SVH-Kapitän Stefan Rockinger sicher verwandelte (3:2, 90.). Achatz ist somit für das Match am kommenden Samstag in Bayreuth (14 Uhr) gesperrt.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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