Begrenzung auf 500 Teilnehmer bleibt, aber Kinderläufe fallen aus

Silvesterlauf findet unter strengen Auflagen statt

Einen Massenstart wird es heuer nicht geben beim Pfaffenhofener Silvesterlauf, stattdessen werden die Teilnehmenden in Kleingruppen auf die Reise geschickt.
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Einen Massenstart wird es heuer nicht geben beim Pfaffenhofener Silvesterlauf, stattdessen werden die Teilnehmenden in Kleingruppen auf die Reise geschickt.

Am Wochenende erklärte das Pfaffenhofener Organisationsteam um Bürgermeister Helmut Zech: „Unser Silvesterlauf ist safe!“ Nach Abwägen aller Für und Wider habe man sich dafür entschieden, den Silvesterlauf 2021 „unter strengen Vorgaben“ zu veranstalten. Dazu zählt 2G auf dem Veranstaltungsgelände, der Nachweis muss digital erbracht werden. „Ein gelbes Impfbuch kann leider nicht akzeptiert werden“, betont das Team.

Auf dem Start- und Ziel-Gelände ist Maskenpflicht (OP Maske). Bei Aufwärmen, während des Rennens und während der Regenerationsphase muss freilich keine Maske getragen werden. Die Veranstaltungshalle ist geöffnet, wird aber nicht beheizt – sie kann als Unterstand genutzt werden sowie zum Ablegen von Jacken oder auch Rucksäcken. Eigene Umkleideräume gibt es nicht.

Die maximale Teilnehmerzahl ist – wie schon berichtet – auf 500 beschränkt. Allerdings wird auf das Zwergerlrennen verzichtet: Denn bei den Kleinen sei es schwierig, die Abstandsregeln einzuhalten, erklären die Pfaffenhofener. Womöglich dachten sie dabei auch an die Angehörigen, schließlich sei das Rennen der Kids „ein Zuschauermagnet“. Sobald sich auf dem Online-Portal 500 Läufer eingetragen haben, wird die Liste geschlossen. Spätestens aber am Dienstag, 28. Dezember, um 24 Uhr.

Gestartet wird in Startblöcken, die nach den avisierten Zielzeiten eingeteilt sind. Die Zeitmessung setzt ein, sobald die Startlinie überschritten ist. Die Siegerehrungen und Vergabe der Medaillen finden statt, natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln. Läufergeschenke werden ebenfalls verteilt. Für Obst, Tee und nicht-alkoholische Getränke ist gesorgt, die WC-Anlagen im neuen Feuerwehrhaus können genutzt werden. Bis Anfang der Woche waren rund 75 Sportler gemeldet, darunter viele Stammgäste etwa von Forice Dachau und Soli Dachau sowie aus der gesamten Region. Die Siegerin von 2019, die Allingerin Anja Kobs, hat ihren Start angekündigt. Zech selber führt das Bürgermeisterteam an und hofft noch auf Mitstreiter.

Der Pfaffenhofener Veranstaltung ist eine der wenigen Silvesterläufe in der Region, die ausgetragen werden. Der Münchner Silvesterlauf ist abgesagt, ebenso das Neuburger Rennen. Der Gersthofener Lauf wird virtuell ausgetragen so wie auch die Silvesterläufe in Kempten und Murnau. Lediglich in Landsberg wird ein weiterer Live-Silvesterlauf angeboten.

kho

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