Nach erfolgreicher Zeit ein Ende für Spieler und Trainer 

Spielertrainerkarriere beendet

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Der FCP-Spielertrainer Salemovic geht nicht mit in die Regionalliga. Hürzelers Zukunft ist offen. Wird Sarisakal Plesche-Nachfolger?

Dachau - Der FCP-Spielertrainer Salemovic geht nicht mit in die Regionalliga. Hürzelers Zukunft ist offen. Wird Sarisakal Plesche-Nachfolger?

Nun ist es endlich offiziell:

 Am 29. Januar bestätigte Muriz Salemovic, einer der beiden Spielertrainer des Bayernliga-Spitzenreiters FC Pipinsried, er hört zum Ende der Saison auf. „Den Aufwand, der für die Regionalliga nötig ist, kann ich nicht leisten“, hatte der 31-Jährige schon vor der Winterpause im privaten Kreis geäußert. FCP-Geschäftsführer Uli Bergmann ließ aber nicht locker, und traf sich mehrfach in den vergangenen Wochen mit Salemovic. Er bot ihm an, nur an zwei von drei Trainingseinheiten mitwirken zu müssen, im Wechsel mit dem zweiten Coach Fabian Hürzeler. Salemovic ließ sich darauf nicht ein. 

Er führt berufliche Gründe an. Als Teamkoordinator eines großen Kfz-Zuliefers ist Salemovic für 60 Personen verantwortlich. Privates spielt auch eine Rolle: „Wenn man um die 30 ist, denkt man auch langsam an Kinder“, erklärte der Landsberger. Die langen Fahrten von der Lechstadt über die Dörfer nach Pipinsried machen die Sache wohl nicht besser. Ebenso wenig die weiten Reisen in der Vierten Liga. Salemovic kickte zwei Jahre beim Regionalligisten FC Memmingen – er weiß, wovon er spricht. Salemovic will die Trainerscheine bis zur A-Lizenz machen und bis dahin als Kicker „noch einige schöne Jahre“ haben, wie er mit einem Augenzwinkern versichert. Als Spielertrainer will er für‘s Erste nicht mehr anheuern. Wie es mit Fabian Hürzeler weitergeht, ist offen. Bergmann setzt darauf, dass der Deutsch-Schweizer mit US-Pass, auch in der kommenden Saison zur Verfügung steht. 

Dazu müsste der FCP-Verantwortliche einen zweiten Coach finden, der an der Seite Hürzelers arbeiten will und mit diesem so harmoniert wie Salemovic. Die beiden haben sich als „Traumduo“ erwiesen, durchaus zur Überraschung der Beobachter. „Ich hätte gerne mit Muri weitergearbeitet“, sagte Hürzeler und räumt ein, dass Salemovics Abgang auch seine Entscheidung zu einer Verlängerung seines Engagement beim Dorfklub beeinflussen könnte.

Hürzeler ist weiterhin im DFB-Trainerteam der Nachwuchsmannschaften aktiv und strebt die Profi-Trainer-Lizenz an. Bergmann bestätigte zudem, dass der Röhrmooser Tarik Sarisakal (47) einer der Kandidaten für die Nachfolge von Ex-Kaderplaner Roman Plesche ist. Ex-Profi Sarisakal ist im Landkreis bestens bekannt, unter anderem als Trainer beim TSV Indersdorf und den TSV Jetzendorf. Bis zum Herbst coachte Sarisakal den Bezirksligisten FC Schwabing. Sarisakal kickte in seiner langen Spielerkarriere unter anderem für den FC Augsburg in der Regionalliga und für Galatasaray Istanbul in der Süper Lig.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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