Fußball

Die Stadtwälder fieseln auch Kastl ab, die Eintracht fährt derweil die nächste Pleite ein

+
Er kam, sah und schoss den ASV zum Sieg: Sebastian Mack, der hier von Marcel Berger geherzt wird.

Dachau/Karlsfeld - Trotz vieler verletzter, vergrippter und Junggesellen-Abschieds-geschädigter Kicker setzte der ASV Dachau am drittletzten Landesliga-Spieltag seine Erfolgsserie fort und gewann das Heimspiel gegen den TSV Kastl mit 2:1 (0:1).

Auch der TSV Eintracht Karlsfeld blieb sich treu: dem 2:6 in Landshut aus der Vorwoche ließen die Karlsfelder ein 0:5 (0:4) gegen den Abstiegskandidaten SB Chiemgau Traunstein folgen. Im Sepp-Helfer-Stadion haderten die ASV-Fans in der ersten Halbzeit noch über die mangelhafte Chancenverwertung ihres Teams. „Die Kastler treffen dagegen mit ihrem ersten und einzigen Schuss“, ärgerte sich der Dachauer Coach Steven Zepeda. Insbesondere, weil der Treffer von Timo Pagler durch einen ungenauen Pass von Korbinian Beck eingeleitet wurde (0:1, 5.). Ab da dominierte die Gastgeber. Vor allem nachdem Zepeda nach der Pause Maximilian Bergner (46.) und Sebastian Mack (64.) eingewechselt hatte. Schon nach deren erster Kooperation lag der Ball im Netz: Bergner tanzte sich rechts bis auf die Grundlinie durch und legte quer durch den gesamten Sechzehner für den heranstürmenden Mack auf (1:1, 65.). Die beiden machten auch in der Folge den Unterschied. Wie bei einem Bergner-Freistoß aus 20 Metern und halbrechter Position; der Abpraller landete bei Mack, der das Leder blitzschnell mit dem Bauernspitz in die Maschen schubste (2:1, 70.). Kurios eine ähnliche Situation wenige Minuten später: Bergner setzt einen weiteren Freistoß aus fast identischen Position an den rechten Pfosten, setzt nach und will gerade abschließen, als er von Schiedsrichter Maximilian Bauer zurück gewunken wurde. Der Grund: Wie bei einem Strafstoß darf der Schütze nach einem Lattentreffer nicht nachschießen – eine Regel, die Bergner offensichtlich nicht bekannt war. Am Ergebnis änderte sich nichts. Zepeda gab für die beiden Abschlussspiele als Ziel aus: „Wir wollen die Saison als das Team mit der besten Abwehr abschließen.“ Dann begrüßte er ASV-Legende Stefan Hofer, der aus Berlin zu Besuch gekommen war. Dessen alte Mitstreiter Jaschke und Stangl hatten derweil einen bösen Nachmittag im Eintracht-Stadion zu überstehen. Schon nach 16 Minuten lagen ihre Schützlinge mit 0:2 gegen die Gäste aus Traunstein hinten. Die mit ihrem dritten Schuss sogar auf 0:3 (30.) erhöhten. Dann sah erst Fabian Schäffer die Ampelkarte (36.), kurz vor der Pause auch Kubilay Celik (45.+1). Sekunden zuvor hatte Stefan Mauerkirchner mit dem zweiten seiner drei Tore für die endgültige Entscheidung gesorgt (0:4, 45.). Dass die neun Karlsfelder nach dem Seitenwechsel nur noch einen Mauerkirchner-Treffer kassierten, grenzte an ein kleines Wunder (0:5, 86.). Auch, weil Eintracht-A-Jugend-Keeper Noah Schade einen Elfmeter parieren konnte (80.). Am kommenden Wochenende sind beide Landesligisten auf Reisen: Die Dachauer müssen am Samstag in Pfarrkirchen ran, die Karlsfelder beim SB Rosenheim (beide 14 Uhr).

kho 

Quelle: Dachauer Rundschau

Auch interessant:

Meistgelesen

Der zweite Spielertrainer ist die Schlüsselpersonalie beim Bayernliga-Überflieger FC Pipinsried
Der zweite Spielertrainer ist die Schlüsselpersonalie beim Bayernliga-Überflieger FC Pipinsried
Gute Laune beim Nikolauslauf
Gute Laune beim Nikolauslauf

Kommentare