Zwei Tore reichen zum vierten Sieg

Stadtwälder lieferten beim Bezirksliga-Rivalen TSV Eching eine souveräne Leistung ab und gewannen mit 2:0

 Zvonimir Kulic, Schütze des zweiten ASV-Tores.
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War zum richtigen Zeitpunkt mit dem Kopf an der richtigen Stelle: Zvonimir Kulic, Schütze des zweiten ASV-Tores.

Vierter Spieltag, vierter Sieg. So könnte es nach Ansicht der ASV-Fans weitergehen. Die Stadtwälder lieferten am Mittwoch Abend auch beim Bezirksliga-Rivalen TSV Eching eine souveräne Leistung ab und gewannen mit 2:0 (2:0). Die Torschützen waren Andreas Roth (15.) und Zvonimir Kulic (37.).

Es war Sebastian Mack, der den ASV auf die Siegesstraße brachte. Der bärtige Offensivwirbler drang von links in den Echinger Strafraum ein, begleitet vom Kapitän Florian Höltl. Mack machte einen Schlenker, versetzte den Echinger und wollte an ihm vorbeiziehen. Höltl ließ ein Bein stehen, Mack fiel. Eine Angelegenheit für Andreas Roth. Der 29-Jährige setzte die Kugel scharf und platziert neben den rechten Innenpfosten (0:1, 15.). Die Mannen des neuen ASV-Trainers Manuel Haupt blieben dominant und versuchten nachzulegen. Maximilian Bergner wäre es mit einem 25-Meter-Freistoß fast gelungen, der Ball strich haarscharf am linken Pfosten vorbei (22.). Echinger Entlastungsangriffe waren selten, die meisten endeten in den Füßen der gut gestaffelten ASV-Abwehr. Einmal konnte Höltl einen Echinger Konter gefährlich abschließen, sein Schuss aus zwölf Metern flog jedoch einen Meter am rechten Pfosten vorbei (22.). Auf der anderen Seite wurde es immer dann brenzlig, wenn der Ball ruhte. Wie bei einem Freistoß, den Andreas Roth von rechts mit dem linken Fuß auf das Echinger Gehäuse zog, TSV-Tormann Alexander Kessler rettete mit den Fäusten (30.). Der zweite Treffer fiel bezeichnenderweise nach einer Ecke, die Bergner von der linken Seite in die Spielertraube schlug, die sich am kurzen Pfosten drängte. Der Ball sprang von einem der vielen Köpfe auf die andere Seite, Dominik Krüger eilte hinterher und flankte die Kugel zurück in den Strafraum. Kulic, der sich bei den Ecken meist nach vorne pirscht, war noch nicht zurückgeeilt; er sprang am höchsten (0:2, 37.). Kurz danach war Halbzeit. Nach der Pause blieb das Tempo hoch, doch richtig gefährlich wurde es auf keiner der beiden Seiten. Die Stadtwälder hatten auch keinerlei Grund, in dieser Englischen Woche mehr zu investieren als nötig. Ihre Gastgeber gaben ihr Bestes, aber das reichte nicht.

Zeitgleich trafen in zehn Autominuten nördlich die ASV-Konkurrenten SpVgg Kammerberg und der TSV Jetzendorf aufeinander. Die Jetzendorfer gewannen nach Treffern von Stefan Nefzger (0:1, 55.) und Maximilian Kreitmair (1:2, 70.). Der Gegentreffer resultierte aus einem Foulelfmeter, den Leander Lask verwandelte (1:1, 60.). Das Ergebnis klingt knapp, das Spiel war es nicht. Jetzendorfs Coach Alexander Schäffler kommentierte: „Wir hätten schon zur Pause 4:0 führen müssen.“

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