Fußball 

Der ASV bleibt Nummer Eins

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Sebastian Mack erzielte das erste von drei ASV-Toren gegen den TSV Grünwald.

Dachau/Karlsfeld - Die Stadtwälder setzen in Grünwald ihre Siegesserie fort, die Eintracht kommt in Landshut unter die Räder.

Eigentlich wollten die Kicker der Karlsfelder Eintracht am vergangenen Wochenende ihre Kollegen vom ASV Dachau als bestes Landesliga-Team im Fernduell entthronen. Das Vorhaben ging gründlich schief: Die Stadtwälder siegten beim Tabellennachbarn TSV Grünwald souverän mit 3:1 (0:0), während die Karlsfeld bei der SpVgg Landshut mit 2:6 (0:6) unter die Räder kamen. In Grünwald entwickelte sich von Anfang ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten: David Dworsky hätte früh für den ASV einlochen können, fand aber im Keeper der Hausherren, Alexander Heep, seinen Meister (11.). Auf der anderen Seite sorgte Torjäger Thomas de Prato mit einem Kopfball für Gefahr (18.), doch ASV-Schlussmann Artem Bykanov entschärfte den Ball. Überhaupt rückten die beiden Torhüter zunehmend in den Mittelpunkt. So Heep, als er einen Freistoßhammer von Zvonimir Kulic parierte (33.). Nach dem Seitenwechsel schien es, dass Sebastian Mack seine die Dachauer auf die Siegerstraße bringen konnte (0:1, 48.), doch die Hausherren antworteten umgehend durch Thomas Rojek (1:1, 50.). Es war Bykanov, der seinem Team die Chance auf den Dreier offenhielt, weil er einen Foulelfmeter Rojeks halten konnte (53.). Die Dachauer bekamen Aufwind, Timo Aumeier erzielte die erneute Führung (1:2, 56.). Kurz darauf musste TSV-Verteidiger Thomas Niggl (ehedem Feldmoching) nach seiner zweiten gelben Karte vom Platz (62.). In Überzahl erarbeiteten sich die Stadtwälder zahlreiche Tormöglichkeiten, eine davon nutzte der eingewechselte Maximilian Bergner in der Nachspielzeit (1:3, 90.+2). Die ersatzgeschwächten Karlsfelder hatten bei ihrem Gastspiel in Landshut einen gebrauchten Tag erwischt: Schon nach einer halben Stunde lagen sie 0:3 hinten. Kurz vor der Pause kassierten sie auch noch das 0:4 (39.). Nach der Pause kamen die Eintracht-Mannen etwas besser ins Spiel, hatten aber noch zwei weitere Male das Nachsehen, unter anderem durch ein Eigentor von Robin Kömmling (71.). Erst in der Schlussphase konnten die Karlsfelder das Ergebnis ein bisschen aufhübschen, durch einen Strafstoß von Andre Gasteiger (87.) und ein Tor von Kubilay Celik (90.+1). Am kommenden Samstag sind beide Team zu Hause zu sehen: die Eintracht gegen den SB Chiemgau Traunstein (13 Uhr), der ASV gegen den TSV Kastl (15 Uhr).

kho 

Quelle: Dachauer Rundschau

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