ASV Dachau und Eintracht Karlsfeld schießen sich zum Sieg.

Die Stadtwälder setzen sich durch, die Eintracht siegt in Rosenheim

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Andreas Roth erzielte den ASV-Ausgleich.

Dachau/Karlsfeld - Zwei Siege am vorletzten Spieltag

Der ASV Dachau fuhr am vergangenen Samstag den vierten Sieg in Folge ein, ein klares 3:1 beim TuS 1860 Pfarrkirchen. 

Der TSV Eintracht Karlsfeld fuhr beim SB DJK Rosenheim einen Dreier ein – ein etwas glückliches 1:0. Aber das war nach zuletzt zwei hohen Punktspiel-Niederlagen egal.Dass sich die Truppe des Trainerduos Jochen Jaschke und Sebastian Stangl wieder gefangen hatten, war schon am Mittwoch der Vorwoche zu bemerken, als sich die Karlsfelder dem klassenhöheren TSV Dachau 1865 im Sparkassencup-Finale erst im Elfmeterschießen mit 5:6 beugen mussten. In Rosenheim musste daher die Null stehen. 

Was der Eintracht auch mit Glück und dank Keeper Dominik Krüger gelang: Der Blondschopf fischte einen vom SB-Kapitän Christoph Börtschök getretenen Handelfmeter aus der Ecke (33.). Die Rosenheimer gaben vor der Halbzeit den Takt vor, sie ringen um den Klassenerhalt. Nach der Pause zog die Eintracht das Tempo an und hatte das Glück auf seiner Seite, als der Rosenheimer Florian Ludwig eine Flanke von Philip Lorber in den eigenen Kasten lenkte (0:1, 55.). Wind und Regen machten beiden Teams das Leben schwer, dem angreifenden mehr als dem verteidigenden, sodass es beim knappen, aber verdienten Eintracht-Sieg blieb. 

Die Stadtwälder bekamen es ebenfalls mit einem Abstiegs-gefährdeten Team zu tun. Klar, dass die Hausherren Dampf machten und durch einen abgefälschten Fernschuss von Tobias Huber sogar in Führung gingen (1:0, 7.). Andreas Roth dachte sich darauf: „Was Huber kann, kann ich auch.“ Prompt zappelte das Leder im Netz (1:1, 33.). Nach dem Seitenwechsel wurde das Match ruppiger, die Dachauer behielten die Nerven. ASV Co-Trainer Michael Kornprobst bewies in der Schlussminute, dass er ein Torjäger-Näschen hat (1:2, 90.). Jonas Dworsky stellte mit einem Konter in der Nachspielzeit das Endergebnis her (1:3, 90.+5). 

Der ASV Dachau bleibt uneinholbarer Fünfter. Am kommenden Samstag, dem letzten Spieltag, ist der Zweite FC Deisenhofen im Sepp-Helfer-Stadion zu Gast (14 Uhr). Bei einem Sieg der Stadtwälder könnte der VfB Hallbergmoos noch Vizemeister werden. 

Der TSV Eintracht Karlsfeld rangiert wieder auf Platz neun und könnte sogar noch Achter werden, wenn sie die Partie gegen den ASCK Simbach erfolgreich gestalten.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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