Fußball

Rabihic vor dem Absprung

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Letzter Auftritt in der NAT-Arena? Kasim Rabihic am 17. November im Match gegen den VfB Eichstätt.

Pipinsried - Pipinsrieder Kicker zieht es zu einem Profiverein; Trainerfrage vor der Antwort.

Acht Spieler wollte Uli Bergmann, Geschäftsführer des Regionalliga-Vorletzten FC Pipinsried, in der Winterpause abgeben – die Hälfte des Ziels hat er schon erreicht. Vielleicht nicht ganz so, wie er (und die sportliche Leistung) sich das gewünscht hätten. Dass Ex-Löwe Christian Burkhard das Budget entlastet, indem er zu seinem Heimatverein TSV Hollenbach wechselt, kommt Bergmann sicherlich zupass. Dass der 19-jährige Flügelflitzer Elias Höng in seine Heimat Dingolfing zurückkehrt, hat finanziell indes wohl kaum Bedeutung, im Gegensatz zum Stand-By-Status, den Innenverteidiger Michael Denz im neuen Jahr einnehmen wird. Doch dass nun der vielleicht beste Spieler des Kaders, Torjäger und Vorbereiter Kasim Rabihic (acht Tore, sieben Assists), den Verein in Richtung eines Profivereins zu verlassen scheint, wäre ein schwerer Schlag für das Vorhaben „Regionalliga-Erhalt“. FCP-Manager Roman Plesche hält sich in der Angelegenheit bedeckt, bestätigt aber Anfragen von Klubs wie Wacker Burghausen. Zur Erinnerung: Rabihic kehrte erst Ende August zum FCP zurück, nachdem er zuvor drei Monate vergeblich nach einem Profiverein gesucht hatte; schon damals war klar, dass der 25-Jährige im Winter erneut sein Glück suchen würde. Wenn in der gegenwärtig prekären Situation ein Schlüsselspieler von der Stange geht, macht es Plesche nicht einfacher, etablierte Kicker von einem Wechsel ins Dachauer Hinterland zu überzeugen. Die Besetzung der Co-Trainer-Stelle an der Seite von Spielertrainer Fabian Hürzeler zu besetzen, dürfte einfacher fallen. Auch wenn der 28-jährige Landshuter Coach Peter Gaydarov künftig lieber die U19 des Bundesligisten 1. FC Nürnberg coacht statt den Dorfklub. Mit drei Kandidaten führe er noch Gespräche, erklärte Plesche dieser Tage der Dachauer Rundschau. „Zwei davon sind in der Region sehr bekannt“, so der Manager, der Dritte käme von auswärts. Bis Heilig Abend solle die Personalie geklärt sein.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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