TSV Dachau holt Remis gegen Türkspor Augsburg

Oliver Wargalla  und Mario Maric vom TSV Dachau 1865
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Oliver Wargalla (links) und Mario Maric: Jubel nach dem Ausgleich zum 2:2-Endstand.

„Besser machen“ als im Hinspiel – so die Devise des TSV Dachau für das Spiel gegen Türkspor Augsburg. In der Hinrunde kassierte das „Team65“ fünf Gegentore und fuhr mit einer Niederlage zurück nach Dachau. Am Samstag zeigte die Mannschaft von Spielertrainer Fabian Lamotte in der zweiten Halbzeit eine starke Leistung und erkämpfte sich ein Unentschieden.

In der 15. Minute waren es die Gäste, die im Stadion an der Jahnstraße einnetzten. Dominik Weiß setzte sich über die linke Abwehrseite durch und zog ab.

Rund 20 Minuten später fällte der Unparteiische eine „fragliche Entscheidung“, wie 65-Teammanager Ugur Alkan bewertete. Der Schiedsrichter stellte Innenverteidiger Florian Mayer mit einer Roten Karte vom Platz und entschied auf Elfmeter. Fragend blickten sich einige der Zuschauer an – von einem Foul im Sechzehnmeterraum konnte in dieser Situation nicht wirklich die Rede sein. Türkspor nutzte die Chance und erhöhte auf 2:0. In der 54. Minute stoppte ein Abwehrspieler Nickoy Ricter im Sechzehnmeterraum mit einem Foul. Erneut entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Orkun Tugbay verwandelte sicher. In der 78. Minute belohnte sich das „Team65“ für seine Leistung dann: Einen Freistoß von Orkun Tugbay klärte Türkspor in die Mitte vor die Füße von Daniel Leugner. Er zog ab, der Torwart parierte – und der gerade erst eingewechselte Oliver Wargalla staubte zum 2:2 ab. In der Folge hatten Leugner und Wargalla das Siegtor noch auf dem Fuß. „In der ersten Halbzeit haben wir eigentlich keine klare Torchance gehabt“, resümierte Alkan nach der Partie. Er bewertete die ersten 45 Minuten als „schwache Leistung“. „Was ich komisch finde ist, dass wir mit einem Mann weniger plötzlich schönes Pressing spielen, schöne Chancen kreieren. Natürlich war die zweite Halbzeit stark von uns. Dass wir mit einem Mann weniger das 3:2 noch machen wollten – Respekt. Aber eine gute Halbzeit reicht in der Bayernliga nicht aus“, resümierte Alkan nach dem Abpfiff.

Mit einem Punkt könne man am Ende jedoch zufrieden sein. Mit 23 Punkten belegt das „Team65“ den 13. Tabellenplatz und ist noch einen Punkt vom ersten Relegationsplatz entfernt.

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