Cekic geht, Hipper bleibt

Zauberfuß von Pipinsried wechselt nach Schweinfurt

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Schlüsselspieler vor dem Wechsel: Pipinsrieds Amar Cekic kickt in der kommenden Saison in Schweinfurt unter Tobias Strobl.

Pipinsried - Cekic geht, Hipper bleibt

Zwei Personalien beschäftigen derzeit den Bayernliga-Primus FC Pipinsried: Mittelfeld-Zauberer Amar Cekic (27) verlässt den Dorfklub, Torwart Johann Hipper (21) verlängert seinen Vertrag, allerdings mit einer Ausstiegsklausel. 

Cekic bestätigte seinen Wechsel auf seiner Facebook-Seite mit den Worten „harte Arbeit zahlt sich aus“. Sein neuer Verein, der Regionalliga-Zweite FC Schweinfurt 05 teilte den Wechsel auf seiner Internetseite mit. Eine Schlüsselrolle spielte dabei der frühere Pipinsrieder Spielertrainer Tobias Strobl (32), der die „Schnüdel“ seit November 2019 betreut. Strobl berichtet, dass er den „Straßenfußballer“ Cekic schon zu seinem früheren Verein TSV 1860 Rosenheim holen wollte. Cekic gesteht, dass nennt Strobl eine „Vertrauensperson“. 

Die Schweinfurter trainieren und spielen als Profis – und zahlen entsprechend. Rahmenbedingungen, mit denen man im Dachauer Hinterland nicht mithalten kann. Cekic war schon in der Regionalliga einer der besten Vorbereiter und ist heuer eine Schlüsselfigur beim FCP. Nicht zuletzt dank Spielertrainer Muriz Salemovic, der Cekic beibrachte, dass ein Spielfeld zwei Hälften hat. Hippers Leistungsbilanz bis zum Corona-Aus war beeindruckend: In 19 Ligaspielen hat er nur 13 Gegentore kassiert. Zehnmal hielt er seinen Kasten komplett sauber. Der junge Mann ist nicht nur reaktionsschnell und strafraumsicher, sondern fiel auch durch fußballerische Fähigkeiten und seine mitdenkende Spielweise auf. Hipper wechselte zu Beginn der aktuellen Spielzeit vom zweiten Team des TSV 1860 München zum FC Pipinsried. Er hat nun für die kommende Saison verlängert, kann allerdings eine Ausstiegsklausel ziehen, sollte er ein Angebot von einem Profiverein erhalten. 

Hipper sagt: „Ich habe mich bewusst für den nächsten Schritt mit dem FC Pipinsried entschieden. Kurzfristig ist es mein Ziel Regionalliga zu spielen, was mir der FCP im Falle des Aufstiegs bieten kann.“ Der Geschäftsführer der FCP GmbH, Uli Bergmann, will die Vertragsverlängerung als „Signal“ verstanden wissen, „das die Zusammensetzung des künftigen Kaders positiv beeinflussen wird.“

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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