ASV verliert erneut.

Der ASV zieht in Passau mit 0:2 den Kürzeren

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Zeigt wieder ansteigende Form: ASV-Lenker Andreas Roth.

Passau/Dachau - Kein Lohn der Mühen

Das Landesliga-Schlusslicht ASV Dachau konnte am vergangenen Wochenende zwar kein Erfolgserlebnis verzeichnen – das Team verlor beim FC Passau mit 2:0 (1:0). 

Doch der Auftritt der Stadtwälder in der Drei-Flüsse-Stadt gibt Anlass zur Hoffnung. Der neue ASV-Trainer Bernhard Ahammer fasste seine Eindrücke zusammen: „Die Mannschaft lebt.“ Das Team wirkte nicht mehr so verunsichert wie zuletzt, obwohl reihenweise Stammspieler fehlten, darunter Maximilian Bergner (Kurzurlaub), Korbinian Beck (Hochzeitsreise), Maximilian Kreitmair (Zerrung), Zvonimir Kulic (Schambeinentzündung) oder auch Jonas Dworsky (Muskelverhärtung). 

Dafür war Andreas Roth wieder dabei und bewies ansteigende Form. Dimitrios Papadopoulos bezog nach einigen Einsätzen im ASV-Kreisligateam wieder einen Innenverteidigerposten in der neu formierten Viererkette. Und auch Rückkehrer Philipp Schmidt war wieder dabei; er kickte durch und sorgte wieder für Gefahr: So gleich in der ersten Minute, als er Passaus Schlussmann Markus Magdolen anlief und von diesem umgerissen wurde – Schiedsrichter Manuel Dirnberger sah die Sache allerdings genau andersherum und pfiff für die Hausherren. Pech spielte ebenfalls eine Rolle, etwa als Roth knapp an Magdolen scheiterte und sein Bruder Christian den Pfosten traf (17.). Die Führung der Niederbayern erinnerte an manches Tor aus dem bisherigen Saisonverlauf: Nach einer Flanke von links sprangen Roth und Keeper Korbinian Dietrich hoch, der Tormann ließ die Kugel fallen, Christoph Wimmer reagierte am schnellsten (1:0, 19.). Die Partie wurde verbissen geführt, mit vielen Unterbrechungen. Zwischen den Minuten 60 und 75 hatte der ASV seine beste Phase. So sprintete Sebastian Mack einem weiten Ball in den Passauer Strafraum hinterher – wieder kam es zu einem Zusammenprall mit Magdolen, wieder entschied der Oberpfälzer Unparteiische für die Gastgeber (64.). 

Dann tauchte Dennis Bergmann allein vor dem Tormann auf, legt aber quer statt den Abschluss zu riskieren (72.). Bei der folgenden Ecke kratzte Passaus Niklas Schröter einen Bergmann-Kopfball von der Linie (73.). „Wir müssen uns in solchen Phasen auch mal belohnen“, mahnte Ahammer. So wie die Passauer durch ihr zweites Tor. Der schnelle Thomas Raster startete in eine Lücke – Roth versuchte sie von rechts zu schließen, der zurück sprintende David Dworsky von links. Dietrich verließ seinen Kasten, Raster schob ein (2:0 90.+2). 

Am kommenden Samstag ist der Dritte VfB Hallbergmoos im Sepp-Helfer-Stadion zu Gast (13 Uhr). „Das wird schwer, aber wir werden alles geben“, macht Ahammer Mut.

kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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