ASV Dachau gegen TuS Holzkirchen

Zwei Elfer lassen ASV verlieren

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Stefan Hofer (mitte) und seine Kameraden hatten das Nachsehen gegen den TuS Holzkirchen, hier mit Julian Allgeier (links) und Alexander Pilik.

Dachau - Nichts war‘s mit dem vierten Dreier in Folge. Der ASV Dachau musste sich stattdessen dem TuS Holzkirchen beugen und zwar tief: 1:4 (0:1) stand es nach 90 Minuten.

 Zwei mehr als unglückliche Strafstöße brachten die Stadtwälder auf die Verliererstraße. In der 38. Minute standen sich Florian Bacher und Benjamin Hofmann an der rechten Dachauer Strafraumseite gegenüber: Der Holzkirchner wollte flanken, erwischte stattdessen Hofmanns Arm. Referee Florian Heilgemeir wollte eine „unnatürliche Handbewegung“ gesehen haben, wie er ASV-Coach Frank Peuker hinterher erklärte.

Die zwei Elfer, die zur Niederlage führten

Obwohl der Dachauer ihm den Rücken zukehrte und beide Linienrichter weit ab vom Geschehen standen. Benedict Gulielmo schob vom Elfmeterpunkt ein (36.). Ärgerlich für die Stadtwälder: Es war der einzige Schuss, den die Gäste vor der Pause auf Marco Weimers Kasten abfeuerten. Die beste Chance sahen die Zuschauer stattdessen auf der anderen Seite, als Lukas Schmitt von halblinks auf das Gäste-Gehäuse zuging und das lange Eck anvisierte. Doch TuS-Schlussmann Benedikt Zeisel brachte noch den Fuß dazwischen (30.). Schmitt war es auch, der den zweiten Holzkirchner Treffer verursachte, wenn auch denkbar unglücklich: Der Odelzhauser stolperte Alexander Pilik im eigenen Strafraum in die Fersen, wieder pfiff Heilgemeir. Wieder verwandelte Gulielmo (66.).

Der Wille fehlte

„Danach haben wir uns wohl ein bisschen aufgegeben“, meinte Peuker später resigniert. Ihm fehlte bei seinen Mannen insgesamt „der Zug zum Tor“ und der Wille, „den Gegner zum Fehler zu zwingen.“ Zudem hätten die Gäste ein besseres Umschaltspiel praktiziert. Das prompt zu zwei weiteren Treffern führte: durch Florian Bacher (75.) und Daniel Klintzsch (84.). Peter Zeussels zwischenzeitliches 3:1 (81.) blieb Kosmetik. Peuker setzt nun auf einige Urlaubs- und Krankheitsrückkehrer wie Maxi Bergner.

kho

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