Neues vom EHC

Dreier im Allgäu

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Marvin Kablau (rechts im roten Trikot), der sich am Sonntag beim Gastspiel im Allgäu verletzte und dem nun ein längerfristiger Ausfall droht.

Der EHC Klostersee ist der Playoff-Teilnahme in der Oberliga Süd wieder ein Stück näher gekommen.

Grafing – Trotz personeller Sorgen knöpften die Grafinger auf eigenem Eis den Wölfen Freiburg (2:3 nach Penaltyschießen) einen Zähler ab und holten sich beim EV Füssen mit einem überzeugenden Auftritt beim 5:1 einen wichtigen Drei-Punkte-Sieg. Der finnische Stürmer Miikka Tuomainen (Muskelverhärtung) fehlte in beiden Partien, auswärts bei den Leopards musste dann neben Verteidiger Nicolai Quinlan auch noch dessen Landsmann Tuomas Santavuori (beide grippekrank) passen.„Natürlich war das alles andere als eine gute Ausgangsposition für uns. Aber die Jungs haben das hervorragend gemeistert und die entstandenen Lücken im Team damit super ausgleichen können", lobte Trainer Andzejs Mitkevics, der nicht nur mit den insgesamt vier geholten Punkten sehr zufrieden war, sondern eben auch mit der Art und Weise des Zustandekommens. Läuferisch und kämpferisch habe man sich toll präsentiert. Einen Wehrmutstropfen gab´s freilich zu schlucken: In Füssen war für Allrounder Marvin Kablau (Verdacht auf Schulterluxation) schon im ersten Drittel Schluss.Am kommenden Wochenende stehen die Klosterseer vor zwei richtig wegweisenden Begegnungen. Zunächst am Freitagabend (19.30 Uhr) auswärts geht es gegen die Tölzer Löwen, wobei es auch dem Team um Kapitän Gert Acker in der Hacker-Pschorr-Arena an lautstarker Unterstützung kaum fehlen dürfte. Zwei Schlachtenbummlerbusse werden sich auf Weg in die Isarstadt machen und dazu bestimmt noch viele Privatfahrer. Am Sonntag gastiert ab 17.30 Uhr der EC Peiting im Grafinger Eisstadion. Die Bilanz vor diesem dritten Aufeinandertreffen ist ausgeglichen. Die EHCler gewannen ihr erstes Heimspiel klar mit 6:1, im Oberland gab´s dann mit 1:4 nichts zu holen. Beide Gegner liegen zwar vor den Mitkevics-Schützlingen, aber eben in Reichweite. Weshalb sich zeigen wird, ob man noch einmal bis Platz fünf nach oben spekulieren darf oder es einzig darum geht, Rang acht und damit die Playoff-Ansprüche zu verteidigen. tim

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