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Gute Zeiten beim München-Marathon

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Wird immer schneller: Thomas Kolbeck (TSV Jetzendorf). © Kramer

München/Landkreis - Als einer von vielen Teilnehmern aus dem Großraum Dachau lief Thomas Kolbeck einen persönlichen Rekord beim München-Marathon.

Mehr als 20.000 Läufer bevölkerten am Sonntag die Münchner Innenstadt sowie das Olympiagelände – sie alle nahmen am München-Marathon und seinen kleinen Geschwistern, Halbmarathon und Zehn-Kilometer-Lauf, teil. Bei den beiden letzteren Bewerben reüssierten mehrere Sportler aus der Region um Amper, Glonn und Ilm. So wurde zum Beispiel der Karlsfelder Triathlet Jan Müller Vierter über die 21,1 Kilometer, in einer Zeit von 1:10,56 Stunden. Ganz vorne lieferten sich der Neuburger Äthiopier Egasso Seed und der Bayerische Zehn-Kilometer-Meister Tobias Schreindl (LG Passau) ein packendes Rennen, dass Seed nach 1:07:34 Stunden mit einer Sekunde Vorsprung für sich entscheiden konnte. Eine Zeit, die mittlerweile auch für Thomas Kolbeck (TSV Jetzendorf) im Bereich des Möglichen scheint. Der 29-Jährige lief als Siebter über zehn Kilometer ein. In einer neuen Bestzeit von 33:36 Minuten. Damit hat sich Kolbeck in dieser Saison um über 90 Sekunden verbessert – das ist auf zehn Kilometern eine halbe Welt und verspricht Halbmarathon-Zeiten unter 1:10 Stunden. Schnelle Schuhe hatte Kolbecks Vereinskollegin Christine Schwalb an, sie durcheilte die Strecke als Gesamt-64. und W45-Achte in 49:15 Minuten.

Langdistanz über 42,195 Kilometer

Eine Hundertschaft von Athleten aus dem Dachauer Land wagte sich an die Langdistanz über 42,195 Kilometer. Zum Beispiel Hans Bramberger (SC Welshofen): Der M50-Mann kreuzte nach 3:27:44 Stunden die Ziellinie und wurde 93. seiner Altersklasse. Winfried Hohmann (TSV Eintracht Karlsfeld) traf wenig später nach 3:30:34 Stunden ein, als 196. der M45-Wertung. Ulrich Musche (GSC Dachau) benötigte als 216. des M50-Klassements 3:47:02 Stunden. Schnellste Vereinsathletin aus der Region war Christiane Pippereit (TSV Jetzendorf) – sie freute sich, in 3:39:52 Stunden die magische Vier-Stunden-Marke um acht Sekunden unterboten zu haben. Rang 57 in der W45-Wertung war da eine schöne Zugabe. Patrizia Kiener (Triathlon Karlsfeld) war 4:14:29 Stunden unterwegs und wurde 98. der U30-Wertung. Die Petershauserin Dorothea Möhrlen (TSV Jetzendorf), die erst kürzlich am Karlsfelder Halbmarathon teilgenommen hatte, benötigte in München 4:19:52 Stunden; sie belegte Platz 49 bei den W50-Läuferinnen. Tagessieger war der Münchner Oliver Herrmann in 2:26:28 Stunden, beste Frau die Französin Latifa Schuster in 2:56:08 Stunden.

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