Neues vom EHC

„Endspiel“ gegen Sonthofen steht bevor

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Verteidiger Dominik Unverzagt (rechts), der dem EHC Klostersee nach einer Schultereckgelenks-Verletzung zwei bis drei Wochen fehlen wird.

Eine starke Vorstellung und enorm Moral hat der EHC Klostersee am vergangenen Wochenende im Auswärts-Derby bei den Tölzer Löwen gezeigt.

Grafing – Nach dem „Last-Minute-Ausgleich“ entführten die Grafinger als 3:2-Overtimesieger am Ende noch zwei Punkte aus der Hacker-Pschorr-Arena. Diesen Teilerfolg hätten die Rot-Weißen zwei Tage darauf im Heimspiel gegen den EC Peiting vergolden können. Da aber schaffte man es trotz teilweise drückender Überlegenheit nicht, den Dreier zu behalten.Durch die 2:3-Niederlage in regulärer Spielzeit stand das Team um Kapitän Gert Acker, das einfach zu viele sehr gute Einschussmöglichkeiten vergab, letztlich mit leeren Händen da. Anstatt direkt zu den Rängen sechs und sieben und damit auf die Peitinger und Deggendorf aufzuschließen, ist im Kampf am Strich weiterhin höchste Spannung angesagt. „Wir haben es heute leider nicht geschafft, die Überlegenheit auch im Ergebnis darzustellen. Leider haben wir den gegnerischen Torhüter schon im ersten Drittel stark gemacht und sind dann vergeblich einem unnötigen Rückstand hinterhergelaufen“, ärgerte sich Trainer Andzejs Mitkevics.Das EHC-Lazarett hat in jeder der beiden intensiv geführten Begegnungen Zuwachs bekommen und beide Male waren Abwehrspieler betroffen, womit Headcoach Mitkevics in der Hintermannschaft aktuell „ohne Vier“ aufstellen muss. Nach Marvin Kablau und Felix Kaller erwischte es in Bad Tölz Dominik Unverzagt (Schultereckgelenk) und gegen Peiting Christian Hummer, der den Schläger im Gesicht abbekam und gleich doppelt genäht werden musste. Trotzdem hat man weiterhin alle Optionen selbst in der Hand: Einen Riesensatz in Richtung Playoff-Teilnahme können die Klosterseer schon am bevorstehenden Doppel-Spieltag machen. Am Freitag (Spielbeginn 20 Uhr) gegen die Bulls vom ERC Sonthofen und zwei Tage darauf im Auswärts-Derby bei den Erding Gladiators geht es für die das Team um Kapitän Gert Acker gegen den Neunten und Zehnten der aktuellen Reihung. Und dabei auf eigenem Eis gegen die Oberallgäuer gegen den wohl einzig noch verbliebenen Rivalen, der sich noch Hoffnungen auf die K.O.-Runde machen darf.tim

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