Schwäbische Hallenmeisterschaften im Fußball

Pipinsried scheitert im Halbfinale

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Einer der besten im Pipinsrieder Dress: Arthur Kubica.

Pipinsried - Bei den schwäbischen Hallenmeisterschaften weiß der Dorfclub nur phasenweise zu überzeugen.

Zwei Siege, zwei Niederlagen – so lautet die Bilanz des Landesligisten FC Pipinsried beim Vorrundenturnier der schwäbischen Hallenmeisterschaften in Friedberg. Das reichte immerhin zum Halbfinale und zu einem 5:4-Erfolg gegen den „Erzgegner“ des FCP-Präsidenten Konrad Höß, den FC Affing. In der Vorrundenpartie gegen den Bayernligisten zeigten die Gelb-Blauen ihre beste Leistung. Sowohl spielerisch wie kämpferisch. Im Auftaktspiel gegen den nordschwäbischen Bezirksliga-Sechsten FC Stätzling hatten sich die Mannen des kickenden Coachs Tobias Strobl noch schwer getan. Erst in der Schlussminute gelang Arthur Kubica der Siegtreffer zum 1:0. Das dritte Vorrundenmatch gegen den Ligakonkurrenten TSV Bobingen entwickelte sich zum Desaster. In den Schlussminuten wurde erst Fernando Ernesto wegen Meckerns und dann der Trainer nach einer Notbremse des Feldes verwiesen. Prompt verlor man mit 0:2. Danach war die Luft raus. Nicht zuletzt, weil das Team dachte ausgeschieden zu sein. Im Halbfinale ließen die Gelb-Blauen ihre Landesliga-Kollegen vom SV Mering nach Belieben schalten und walten. Das Ergebnis: ein blamables 1:5 – das allerdings noch deutlich höher hätte ausfallen können. Zugunsten der Lechanrainer wohlgemerkt. FCP-Präsident Konrad Höß war natürlich verärgert und sprach von konditionellen Defiziten. Sein Vorturner Strobl stellte indes die Charakterfrage: „Einige identifizieren sich zu wenig mit dem, was sie tun.“Wie man schönen Hallenfußball zelebriert, demonstrierte der BC Aichach unter dem früheren Pipinsrieder Trainer Marco Küntzel. Die Paarstädter holten sich einen nie gefährdeten

kho

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