FCP gegen Bogen

Buntes Treiben

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Erzielte den ersten Treffer: Philip Grahammer (rechts).

Pipinsried - Der FC Pipinsried hat am Stichwahlsonntag für Spannung gesorgt. Zwar war das Ergebnis mit 3:0 (1:0) gegen den TSV Bogen klar und deutlich, das Drumherum war indes turbulent.

Martin Finkenzeller musste das Spielfeld nach einer Tätlichkeit an einem der beiden Bogener Spielertrainer, Alexander Geiger, vorzeitig verlassen. Der Coach ging gleich mit, er sah die Ampelkarte, weil er den besonnenen Pipinsrieder zuvor provoziert hatte (71.).Zu diesem Zeitpunkt stand es schon 2:0 für die Gelb-Blauen: Philip Grahammer hatte die Hausherren kurz vor dem Pausenpfiff in Führung geschossen (45.), Junis Ibrahim hatte für den zweiten Treffer gesorgt (56.). Schon seit der 48. Minute agierten die Niederbayern in Unterzahl: Tobias Artmann hatte als letzter Mann Serge Yohoua zu Fall gebracht. Eigentlich war die Partie danach entschieden. Warum in der Schlussphase dennoch Hektik aufkam, war rätselhaft – wenn man außer Acht lässt, dass die Niederbayern gegen den Abstieg kämpfen. Insgesamt stellte der FCP das technisch deutlich bessere Team und hatte einige weitere gute Chancen. Nach der Pause durfte Goalgetter Michael Holzhammer weitere Spielpraxis sammeln. Zu einem Treffer reichte es noch nicht ganz, aber der Friedberger ist auf einem guten Weg. Tobias Strobl war nach dem Match erschöpft, aber auch glücklich: „Das war ein hartes Stück Arbeit. Umso zufriedener bin ich mit dem klaren Sieg.“

kho

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