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Der ASV Dachau ist Landesligist

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Die Jetzendorfer Kicker bejubeln den Einzug in die Relegationsrunde für die Landesliga. © Foto: Kramer

Manching/Dachau/Jetzendorf  - Der letzte Bezirksliga-Spieltag hatte es in sich: Der ASV Dachau war bei seinem direkten Verfolger SV Manching zu Gast, der TSV Jetzendorf empfing zu Hause den Dritten SV Aubing.

Es wurde ein Nervenspiel in beiden Stadien: Die Manchinger machen Druck, Dachau lauert auf Konter: Die SVM-Kicker Daniel Schachtner (5.) und Claudio Maritato (9.) scheiterten am starken ASV-Keeper Marco Weimer, so wie Matthias Koston an Weimers gegenüber Thomas Geisler (17.). In Jetzendorf haben die Fans den ersten Torjubel auf den Lippen, doch der Ex-Manchinger Tobias Hofmeister trifft nur den Querpfosten (17.). Kurz darauf zielt der TSV-Sturmführer genauer (1:0, 27.).

Gerüchte und das wirkliche Tor

Zur Halbzeit macht im Lorenz-Wagner-Stadion das Gerücht die Runde, dass der ASV in Dachau in Führung gegangen sei. Eine Ente. Allerdings hatte Dennis Bergmann eine dicke Doppelchance – doch Manchings Geisler rettete reaktionsschnell (25.). In Jetzendorf rührt sich nach der Halbzeit wenig, bis die Nachricht aus Manching kommt: Felix Bisle erzielt das 1:0 (65.), wieder nach einer Ecke von Stefan Hofer, wie schon vor einer Woche gegen Jetzendorf. Manching scheint stehend K.O. zu sein.

Tor fast geschenkt

In Lorenz-Wagner-Stadion geht derweil das Bibbern los, sobald die Aubinger das Leder haben: Jetzt bloß kein Gegentor. Doch die Münchner sind harmlos und machen ihren Hausherren sogar ein Geschenk: Omir Yilmaz will zu seinem Torwart zurückgeben, Max Kreitmair geht dazwischen und schiebt zum 2:0 für Jetzendorf ein (90.).

Des einen Frust des anderen Glück

Alle warten nun auf den Schlusspfiff in Manching. Fünf Minuten lang, in denen die Stadtwälder eine Angriffswelle nach der anderen über sich ergehen lassen müssen. SVM-Stürmer Benjamin Anikin säbelt aus Frust Stefan Vötter an der Mittellinie um und sieht rot (90.+1). Dann ist das Drama zu Ende: Mit einem Happy End für den ASV Dachau und den TSV Jetzendorf.

Worte der Trainer

TSV-Coach Harald Maier bedankt sich in aller Form bei den Dachauern, nennt sie „einen würdigen Meister.“ ASV-Manager Herbert Reischl, ebenfalls ein Sportsmann der alten Schule, wünscht den Ilmtalern: „Alles Gute in der Relegation!“ Dann fällt der Stress der letzten Wochen und Monate von ihm ab. Sein Saisonschlusskommentar lautet: „Wir sind zusammen durch Dick und Dünn gegangen. Die Jungs haben sich Titel und Aufstieg wahrlich verdient.“

kho

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