Kunstrasenpläne für Indersdorf

Am Ziel der Wünsche - für eine Stunde

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Wohlfühlen wie auf dem Wohnzimmer-Teppich: Indersdorfer Fußball-Kinder auf dem Kunstrasen in Penzberg

Markt Indersdorf - Indersdorfer Kinder testen den Kunstrasen-Platz ihrer Träume

Eine Fußball-Jugendmannschaft des TSV Indersdorf mit Kindern im Alter von elf und zwölf Jahren konnte ein Testspiel auf einem Kunstrasenplatz absolvieren, wie ihn die Interessengemeinschaft der drei Vereine TSV Indersdorf, SV Niederroth und TaF Glonntal in der Marktgemeinde realisieren will. Hierzu waren die Jugendfußballer gemeinsam mit den Trainern Martin Schmeller, Christian Rütsch und Eltern an den Alpenrand gefahren, um ein Freundschaftsspiel gegen den TSV Penzberg auszutragen.

Alle waren vom künstlichen Grün angetan

Während sich die Eltern von der Gesamtanlage, die aus zwei Kunstrasenplätzen besteht, beeindruckt zeigten, waren alle Kinder vom Spielen auf dem ebenen und weichen Untergrund fasziniert. Knackig auf den Punkt brachten es die Spieler Marius Hahnenberger und Hannes Rütsch: „Der Rasen ist einfach Weltklasse“.

16.000-Seelen Gemeinde als Vorbild

Beeindruckt war auch Martin Schmeller, der nicht nur D-Jugend-Trainer sondern in Personalunion auch Fußball-Abteilungsleiter beim TSV Indersdorf ist. Aber nicht nur das Geläuf hatte es ihm angetan, sondern besonders auch die Erläuterungen, die es von Josef Siegert zu hören gab. Siegert ist bei der 16000-Einwohner-Stadt Penzberg für Sport und Freizeit zuständig und hatte die Einladung für die Indersdorfer ausgesprochen. Die Kommune an der Loisach hat 2013 zwei Kunstrasenfelder als kommunale Sportanlage gebaut und stellt sie seitdem den vier Penzberger Vereinen zusätzlich zu deren eigenen Rasenplätzen unentgeltlich zur Verfügung. Auch alle Schulen nutzen regelmäßig die Spielfelder.

Kunstrasen in Indersdorf soll 2016 kommen

In Markt Indersdorf würden die Vereine als Bauherren und Verwalter der zur Realisierung im Jahr 2016 in Planung befindlichen Anlage fungieren. Auch den Indersdorfer Schulen soll auf Wunsch der Schulleiter das Kunstrasen-Spielfeld zur Verfügung stehen.

red

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