Jetzendorf gegen Kolbermoor

Jetzendorf scheitert erneut in der Relegation

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Kolbermoors Kapitän Patrick Eder (links) kann das 0:1 vorbereiten, obwohl er von Alexander Sulzberger attackiert wird.

Jetzendorf - Die Ilmtaler verlieren zu Hause gegen den SV DJK Kolbermoor mit 0:2 (0:0) und kicken auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga.

Die Enttäuschung stand Jetzendorfs Trainer Harald Maier am Sonntag Abend ins Gesicht geschrieben: Wie schon im vergangenen Jahr war sein Team in der ersten Relegationsrunde zum Aufstieg in die Landesliga ausgeschieden. Wie vor zwölf Monaten äußerst unglücklich.

Kurz vor Schluss war noch alles gut für Jetzendorf

Denn bis zur 88. Minute durften sich die Maier-Schützlinge in Runde zwei wähnen: Bis dahin stand es noch 0:0 zwischen dem TSV Jetzendorf und dem SV DJK Kolbermoor, dem Zweiten der Bezirksliga Ost. Das Hinspiel an den Gestaden der Mangfall hatten die Ilmtaler durch einen Treffer von David Vohberger für sich entscheiden können. Im Rückspiel schienen sich die Grün-Weißen auf dieser knappen Führung ausruhen zu wollen. Die Gäste aus dem Alpenvorland übernahmen daher von Anfang an die Kontrolle. Und sie waren ihren Gastgebern in allen Belangen überlegen: kämpferisch, taktisch sowie nach Anzahl und Qualität der Abschlussgelegenheiten. Schon vor der Halbzeit hätten die Kolbermoorer ein halbes Dutzend Mal einlochen können, meist nach systematisch erarbeiteten Chancen. Die Jetzendorfer hatten nur einen 18-Meter-Schuss von Tobias Hellfritzsch (24.) und ein Solo von Alexander Schäffler dagegen zu setzen (34.).

Bitter aber gerecht

Nach der Pause rafften sich die Hausherren zwar zwischen der 55. und 65. Minute zu einem kurzen Powerplay auf, danach ging es freilich nur noch in die andere Richtung. So war es gerecht, wenngleich bitter, dass die Gäste zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit die Verlängerung durch einen 14-Meter-Schuss von Tobias Hotter erzwangen (0:1, 88.). Schon da war klar: Den Jetzendorfern fehlte an diesem Tag einfach die Kraft, um das Schicksal noch einmal zu drehen. Zumal wichtige Kräfte wie Johannes Haas und Daniel Stampfl (beide verletzt) oder Stefan Horky (beruflich verhindert) passen mussten. Das 0:2 des 44-jährigen (!) Jokers Armin Parstorfer beendete daher endgültig die grün-weißen Landesliga-Träume (0:2, 97.).

kho

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