Jetzendorf gegen Ebersberg

Jetzendorf verpasst den Aufstieg

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Enttäuschung pur: Jetzendorfs Trainer Harald Maier (links) und Betreuer Hans Schwarz nach dem Abpfiff.

Jetzendorf - Der TSV Jetzendorf bleibt Bezirksligist. In den beiden Duellen mit dem Ost-Vizemeister TSV Ebersberg (2:1, 1:3) setzten sich die Kreisstädter durch.

Entscheidend war ein später Treffer der Eber im Hinspiel (94.), eine umstrittene rote Karte gegen ihren Kapitän Stephan Wagner (95.) und weiteres Verletzungspech im Rückspiel. In Ebersberg musste die linke Jetzendorfer Flügelzange Max Kreitmair nach 24 Minuten mit einer Leistenzerrung passen, später folgte Mittelfeld-Antreiber David Vohberger mit einer Fußprellung (64.). Die Hausherren waren mit einem 30-Meter-Glückschuss früh in Führung gegangen (15.), Alex Schäffler hatte nach Vorarbeit von Tobias Hellfritzsch und Tobias Hofmeister umgehend ausgeglichen (17.). Beim 2:1, einem Kopfball, sah die Jetzendorfer Hintermannschaft allerdings nicht gut aus (20).

Ballverlust und Offenes Scheunentor

Regelrecht indisponiert wirkte das Team beim 3:1, als sich zwei grün-weiße Verteidiger plötzlich drei schwarz-gekleideten Angreifern gegenüber sahen (57.). Ausgangspunkt war ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. In der Schlussphase warfen die Ilmtaler alles nach vorne, wohl ohne großes Konzept. Klar, dass sie dabei hinten offen wie das berühmte Scheunentor waren. Die Jetzendorfer hatten es nur ihrem Keeper Christoph Morber und der Erschöpfung der Ebersberger Stürmer zu verdanken, dass sie nicht noch zwei weitere Treffer kassierten.

Den Tränen nahe

Während die Hausherren beim Abpfiff feierten, sanken die Gäste deprimiert zu Boden; einige waren wohl den Tränen nahe. Ihr Trainer Harald Maier fand für jeden tröstende Worte und meinte zum Abschluss: „Es ist schade für die Burschen. Aber wir sollten nicht vergessen, dass wir heuer die beste Saison in der Geschichte des TSV Jetzendorf gespielt haben.“

kho

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