Schwabhausener Skaterpark

Jugendliche nehmen den Umbau der Halfpipe selbst in die Hand

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"Wir können das auch allein", haben die Jungs vom Skaterpark gesagt, als der Schreiber zum Umbau der Halfpipe absagte.

Schwabhausen - „Wir können das auch allein!“ – Ziemlich enttäuscht klangen Luis Alcantara und dessen Freunde nach der kurzfristigen Absage von Schreiner Robert Schmidt-Ruiu, der die Jugendlichen seit vielen Jahren bei Umbaumaßnahmen an der Skateranlage in Schwabhausen unterstützt.

Mit entsprechendem Werkzeug, handwerklichem Geschick und fachmännischer Hilfe des Vaters von Luis sowie mit Unterstützung der gemeindlichen Bauhofmitarbeiter nahmen die sieben Jungs ihr Projekt nun selbst in die Hand. An drei Tagen und mit viel Schweiß bauten Luis Alcantara, Lukas Adolf, Maxi Schwarz, Philipp Hledik, Philipp Hauptmann, Thomas Rügamer und Sascha die Halfpipe in den Pfingstferien um. Bei der anschließenden Einweihungsparty hatten alle Spaß bis in die Nacht. Geprüft von Profi Robert Schmidt-Ruiu ist die Skateranlage in Schwabhausen nun wieder für verschiedene Nutzergruppen (Skater, BMX-ler, Inlinefahrer) attraktiv. Ein gelungenes Projekt für alle Beteiligten in der Jugendarbeit: vom Wunsch zur selbstverantwortlichen Umsetzung. Luis und seine Freunde haben bereits weitere Projektideen, die sie gemeinsam mit der Gemeindejugendarbeit verwirklichen wollen. Bis dahin steht die Skateranlage am gemeindlichen Bauhof für die Sommer- und Ferienmonate allen interessierten Kindern und Jugendlichen täglich zum Befahren offen.

red

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