Karlsfelder Triathlon

Tragischer Held und überragende Sieger

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Mehr als 1000 Teilnehmer stürzten sich beim Karlsfelder

Karlsfeld - Es war Triathlonwetter in Karlsfeld – wie immer in den letzten Jahren. Über 1000 Teilnehmer hatten sich angesagt. Darunter der Volksdistanz-Sieger des vergangenen Jahres, der Dachauer Michael Pietzonka.

Auch heuer sah alles nach einer Wiederholung seines Triumphs aus: Der 25-Jährige kam als Erster nach 500 Metern aus dem Wasser, dominierte das 26,8-Kilometer Radrennen und lief als Erster nach fünf Kilometern über die Ziellinie – und gewann dennoch nicht. Des Rätsels Lösung: In der zweiten Startgruppe war Marcus Stöhr (SCPE München) schneller. Er traf nach 1:05:19 Stunden ein, Pietzonka hatte 17 Sekunden mehr benötigt. „Mist“, ärgerte sich der Dachauer; weil er die ganze Führungsarbeit alleine vollbracht hatte, während sich sein Konkurrent in den Pulks dahinter schonen konnte. Ansonsten sah man fast nur lächelnde Gesichter. Zum Beispiel bei der überragenden Gewinnerin über die Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 48 Kilometer Rad und 10 Kilometer Laufen), Julia Viellehner (TSV Triathlon Altenmarkt), die nach 2:17:32 Stunden den Zielkanal passierte nach einem grandiosen Zehn-Kilometer-Rennen in 34:18 Minuten – schneller als alle Männer! Deren Bester hieß Florian Wildgruber (Team Baier Landshut), der mit einer Zeit von 2:02:10 Stunden acht Minuten Vorsprung auf den Zweiten Johannes Hinterseer (Team Geiger) hatte. Bester Einheimischer war Rasmus Leicht (Triathlon Karlsfeld), der als Zehnter in 2:15:25 Stunden eintraf. Seine Vereinskameradin Monika Kliemt erwies sich als schnellste Lokalmatadorin in 2:56:26 Stunden. Auf der Volksdistanz hatte wie im vergangenen Jahr Liora Feicht (SCPE München) die Nase vorne – diesmal war sie 1:13:19 Stunden unterwegs. Ganz stark zwei Athletinnen aus den heimischen Gefilden: Angelika Hahn (ASV Dachau) wurde bei ihrem Triathlon-Debüt gleich Achte in 1:19:55 Stunden. Knapp dahinter, auf Rang zwölf, lief Angela Lutz-Brinkmann (SG Indersdorf) 1:23:43 Stunden ein. Dieter Asböck, OK-Chef der Karlsfelder Triathleten, zeigte sich hinterher sehr zufrieden: „Alles hat wieder bestens geklappt. Mein Dank gilt allen Helfern und natürlich auch der Polizei, dem BRK, dem THW und der Feuerwehr. Wir freuen uns schon auf 2015!“

kho

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