FC Pipiensried gegen SV Wacker Burghausen

Unentschieden gegen Burghauser Profis

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Remis trennten sich Burghausens Torschütze Yussuf Mokhtari (links) und Pipinsrieds Spielertrainer Tobias Strobl.

Pipinsried - Der Bayernligist FC Pipinsried und die zweite Mannschaft des Drittligisten SV Wacker Burghausen trennten sich am Sonntag mit einem 2:2 (0:1).

Einerseits ein Achtungserfolg für die Kicker aus dem Dachauer Hinterland, denn die Südost-Bayern waren mit acht Mann aus ihrem Profikader angereist. Andererseits auch eine Enttäuschung, denn 30 Minuten lang agierten die Pipinsrieder in Überzahl, nachdem der Wacker-Stürmer Benjamin Kindsvater nach 62 Minuten mit einer Ampelkarte vom Platz flog.

Überlegenheit richtig ausgenutzt

Kindsvater war es auch, der die Gäste kurz vor der Halbzeit in die verdiente Führung geschossen hatte (0:1, 44.). Kaum hatten die Gelb-Blauen einen Mann mehr auf dem Platz setzten sie die Überlegenheit bei einer Ecke um: Innenverteidiger Christian Adrianowytsch drückte eine Ecke von Arthur Kubica über die Linie (1:1, 65.). Als der eingewechselte Pirmin Lechthaler die Gelb-Blauen sogar in Front brachte (2:1, 76.), sah alles nach einem Sieg aus. Doch einer der Burghauser Profis – Yussuf Mokhtari – bewies kurz vor Schluss seine individuelle Klasse und schlenzte einen 18-Meter-Freistoß aus halbrechter Position unhaltbar ins lange Eck (2:2, 86.).

Keine große Zufriedenheit

Richtig zufrieden war mit dem Remis hinterher niemand. FCP-Spielertrainer Tobias Strobl ärgerte sich, „dass wir den Vorsprung nicht über die Zeit gebracht haben.“ Wacker-U23-Manager Heinz Kothieringer befand: „Wir haben es schon in der ersten Hälfte versäumt, den Sack zu zumachen. Die gelb-rote Karte gegen Kindsvater war unberechtigt.“ Nur Pipinsrieds Chef Konrad Höß nahm eine neutrale Position ein: „Es war ein tolles Spiel von beiden Mannschaften.“

kho

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