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Pipinsried weiter im Aufwind

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Gute Leistung mit Tor gekrönt: Ünal Tosun, der von Gundelfingens Daniel Wiener bedrängt und seinem Chef Fabian Hürzeler beäugt wird. © Kramer

Gundelfingen - Dem Bayernligisten FC Pipinsried gelingt ein 3:2 (1:1) beim FC Gundelfingen und ist nun Dachau 65 auf den Fersen.

Der Bayernligist FC Pipinsried ist weiter im Aufwind. Am Wochenende konnte die Mannschaft von Spielertrainer Fabian Hürzeler einen 3:2 (1:1)-Sieg beim starken Aufsteiger FC Gundelfingen einfahren. Der Geisenfelder Thomas Berger hatte die Pipinsrieder früh in Führung geschossen (0:1, 7.), die Schwaben glichen jedoch durch einen abgefälschten Schuss von Bernd Scheu schnell aus (1:1, 16.). Die Hausherren traten besonders engagiert auf. Vermutlich weil sie, erstmals von Stefan Kerle betreut wurden – der Technische Leiter der Schwaben ersetzt den Ex-Profi Francisco Copado (Haching, HSV, Frankfurt), der kurzfristig gekündigt hatte und nun den hessischen Regionalligisten SC Teutonia Watzenborn-Steinberg trainiert. „Eine Entwicklung, die für uns gefährlich werden kann“, hatte Pipinsrieds Präsident Konrad Höß schon im Vorfeld verkündet. Tatsächlich übernahmen die Gundelfinger nach dem Ausgleich die Kontrolle: Ihr Mittelfeldmann Stefan Winkler traf die Querlatte, den Nachschuss setzte Michael Grötzinger an den Pfosten (23.). Eine Führung der Gundelfinger zur Pause wäre verdient gewesen.

Kunstschuss des Co-Trainers

Die Wende kam mit dem Pfaffenhofener Ruben Popa, der den angeschlagenen Serge Yohoua ersetzte (46.). Der FCP praktizierte nun einen rasanten Kombinationsfußball. Besonders auffällig: die Flügelzangen Thomas Berger (rechts) und Gianluca Simmari (links). Das 2:1 erzielte der starke Ünal Tosun nach einer Kombination über vier Stationen (63.). Das 3:1 gelang Co-Trainer Sebastian Mitterhuber durch einen Kunstschuss aus spitzem Winkel (67.). Der Anschlusstreffer zum 3:2-Endstand durch Daniel Wiener fiel Sekunden vor dem Abpfiff (90.+2). Der FCP hat nach dem fünften Dreier in Folge 19 Punkte auf dem Konto und ist als Fünfter den Spitzenteams aus Pullach (1., 25 Punkte), Unterföhring (2., 20) und Dachau (3., 20) sowie den punktgleichen Schwabmünchnern dicht auf den Fersen. Am kommenden Sonntag ist die zweite Mannschaft von Jahn Regensburg in Pipinsried zu Gast (16 Uhr).

kho

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