Pipinsried gegen Ruhmannsfelden

Mühsamer Sieg gegen Schlusslicht

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Martini Lombaya (rechts) fällt dem Mann des Tages, Armin Lange, um den Hals.

Pipinsried - FC Pipinsried ringt den SpVgg Ruhmannsfelden mit 2:1 (0:1) nieder.

Der Sieg gegen das Ligaschlusslicht aus dem Bayerwald fiel den Pipinsriedern wesentlich schwerer, als mancher Fan erwartet hatte.

Armin Lange machte den Erfolg erst fünf Minuten vor dem Abpfiff perfekt. Zur Halbzeit hatten die Niederbayern sogar in Front gelegen, nach einem Kopfballtreffer ihres einzigen Stürmers Michael Scheßl (45.). Der unermüdlich rackernde Serge Yohoua hatte die Wende eingeleitet (1:1, 72.).

Rein nach Spielanteilen war es ein verdienter Erfolg der Weiß-Schützlinge. Vergleicht man jedoch die sogenannten „Hundertprozentigen“, hatten die Mannen von SpVgg-Coach im Wolfgang Kammerl die Nase vorne. Mehrfach rettete der Pipinsrieder Tormann Georgios Blantis in Not: So nach einem Solo vom besten Niederbayern Wolfgang Weidlich (36.) oder nach einem Drehschuss vom Kapitän der Gäste, Martin Kress (89.). Schon in der Anfangsphase bewahrten Andreas Götz und Martin Finkenzeller den Dorfklub vor einem Rückstand, als Blantis schon geschlagen war (13.). Zudem setzte Weidlich einen Freistoß an den Pfosten (26.). Die Pipinsrieder Offensive tat sich schwer gegen die defensiven Ruhmannsfelder, die ihre Kontrahenten mit zwei Viererketten hinter der Mittellinie erwarteten. Bei den Hausherren fehlte allerdings ihr bester Torschütze Manuel Eisgruber wegen einer Magen-Darm-Infektion. Weiß ließ seine Mannen dennoch mit einem 4-3-3 auflaufen. Nach der Pause löste der Fußballlehrer sogar seine Viererkette auf und brachte mit Armin Lange, Martini Lombaya und Emre Arik drei offensive Kräfte. Die Maßnahme zeigte Wirkung – allerdings auf beiden Seiten. Zwar erhöhten die Hausherren den Druck, aber die Gäste wussten die sich bietenden Lücken zu nutzen: Zum Beispiel bei einem Blitzkonter über Scheßl, der Michael Wittenzeller einsetzte. Dessen Schuss aus 15 Metern zischte nur Millimeter am Pipinsrieder linken Pfosten vorbei (73.). Schließlich wurde Weiß‘ Optimismus und der unermüdliche Einsatz seiner Schützlinge belohnt. Erst staubte Yohoua aus kurzer Distanz ab (72.), dann hämmerte Lange eine Hereingabe von Arthur Kubica volley ins Netz (85.) Der FC Pipinsried machte durch den Sieg einen Sprung von Rang 15 auf Rang zwölf.

kho

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