FC Pipinsried gegen Schwabmünchen

Verschenkter Sieg an der Singold

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Einmal konnte Junis Ibrahim den Schwabmünchner Keeper Sebastian Steidle gestern überwinden, doch kurz vor Schluss flog der Deutsch-Ägypter vom Platz.

Pipinsried - Mit einem 1:1 (1:1) ist Bayernligist FC Pipinsried am Sonntag aus Schwabmünchen heimgekehrt. Es war die Punktspielpremiere der Gelb-Blauen im Jahr 2014.

„Da war mehr drin“, ärgerte sich FCP-Spielertrainer Tobias Strobl hinterher. „Wir hatten die Schwabmünchner über weite Strecken des Spiels im Griff“, rekapitulierte er. Die Gelb-Blauen legten einen starken Start auf den holprige Schwabmünchner Rasen hin: Serge Yohoua zwang Schwabmünchens Schlussmann Sebastian Steidle schon nach fünf Minuten zu einer Glanzparade. Kurz darauf versenkte Junis Ibrahim das Leder im langen Eck, nach einem weiten Abschlag von Tobias Antoni und cleverer Weiterleitung von Yohoua (0:1, 12.).

Wenig Spektaukläres von den Hausherren

Abgesehen von einem artistischen Seitfallzieher Tim Uhdes (21.) war von den Hausherren wenig zu sehen. Der Ausgleich kam etwas überraschend: Nach einem schnellen Konter verloren die Pipinsrieder einen Zweikampf in der eigenen Hälfte; Uhde schickte Andreas Rucht in den gegnerischen Strafraum, worauf Zischler die Notbremse zog (31.). Mario Schmidt schob den fälligen Penalty lässig unten links ein (1:1, 32.). Und trotz gelb-blauer Feldvorteile hätten die schwarz-weißen Zebras sogar in Führung gehen können: Aber Manuel Müller schloss zu ungenau ab (42.).

Nach der Halbzeit gab es rot

Nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. Philip Grahammer vergab die beste Chance des Spiels, als er aus fünf Meter freistehend nur das Lattenkreuz traf (52.). Dann verflachte die Partie. Strobl versuchte, ihr mit einem Gewaltschuss neues Leben einzuhauchen (57.). Ein weiter Abschlag Antonis hätte fast zur erneuten Pipinsrieder Führung geführt. Doch Steidle hatte aufgepasst und klärte 35 Meter vor seinem Kasten vor dem heranstürmenden Ibrahim (61.). In der Schlussphase wurde die Partie hektisch. Ibrahim sah die rote Karte, nachdem er Uhde zu Boden geschubst hatte (82.). Die Heimelf konnte ihre numerische Überlegenheit jedoch nicht nutzen. Der FC Pipinsried ist nun auf Rang sechs abgerutscht.

kho

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