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Drei Kracher für den FC Pipinsried

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Edeltechniker Junis Ibrahim zaubert bald wieder in Pipinsried. © Kramer

Junis Ibrahim kehrt zurück, Serge Yohoua bleibt und Sebastian Mitterhuber wird kickender Co-Trainer.

Der Bayernligist FC Pipinsried ist immer für eine Überraschung gut. Nun verkündete FCP-Boss Konrad Höß gleich drei Top-Personalien, mit denen wohl kaum jemand gerechnet hätte. So kehrt Junis Ibrahim ins Dachauer Hinterland zurück. Der Edeltechniker war schon von 2012 bis zum Frühjahr 2015 für die Gelb-Blauen tätig; Ende März des vergangenen Jahres hängte er die Fußballschuhe kurzzeitig an den Nagel – er gehörte zur großen Fraktion derer, die den Kurs des damaligen Spielertrainers Tobias Strobl nicht mittragen wollten.

Zauberfuß Ibrahim kehrt zum FCP zurück

Im Sommer 2015 lockte ihn der frühere 1860-Jugendtrainer Heiko Plischke zum Landesligisten SpVgg Landshut. Nach der Entlassung Plischkes im Herbst war auch für Ibrahim Schluss. Schon damals hatte Höß daran gedacht, den Zauberfuß zurück nach Pipinsried zu locken. „Unser neuer Trainer Fabian Hürzeler und dessen Berater Roman Plesche konnten Junis überzeugen“, freut sich der FCP-Boss. Auf die Kappe des Trainer-/Manager-Duos geht auch die zweite Top-Personalie: Sebastian Mitterhuber (28) wechselt vom Regionalliga-Absteiger TSV Rain nach Pipinsried. Er wird Hürzeler als spielender Co-Trainer unterstützen.

Ein echter Krachter

„Mitterhuber ist ein echter Kracher“, erklärt Höß. Zu Recht: Der Mittelfeldmann stammt aus der FCB-Schule, hat jahrelang für Wacker Burghausen und die SpVgg Unterhaching (damals 3. Liga) gekickt. Mit dem BC Aichach wurde Mitterhuber Landesliga- und Bayernliga-Meister, er galt als eine der unumstrittenen Führungsfiguren. „Es war Hürzelers Idee, Mitterhuber ins Trainer-team zu holen“, erzählt Höß, „offenbar stimmt die Chemie zwischen den beiden.“ Das „Tüpfelchen auf dem Personal-i“ stellt indes der Verbleib von Serge Yohoua dar.

„Serge bleibt weil er hier mit seinen Freunden Fußball spielen kann“

Dass der Sonnyboy nicht für den Bezirksligisten FC Gerolfing aktiv werden wollte – obwohl er dort im Wort stand (der FCG hatte dem Ex-Profi einen Job besorgt) – war schon länger klar. Zuletzt hatte der TSV Rain den Ivorer heftig umworben. Plesche erklärt nun, ganz ohne Augenzwinkern: „Serge bleibt bei uns, weil er hier mit seinen Freunden Fußball spielen kann.“

Abwehrchef Herzig verlässt den FCP

Nicht bleiben wird hingegen Abwehrchef Denny Herzig. „Er hat sich nicht bei mir gemeldet“, erzählt Höß und bedauert: „Herzig war eine wichtige Stütze.“ Doch insgesamt scheint der FCP-Boss zufrieden: „Wir haben jetzt ein richtig tolles Team.“

kho

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