Feldbogenturnier Sittenbach

Bogenschießen mal anders

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Acht Kinder und Jugendliche nahmen am ersten Feldbogenturnier des Sittenbacher Bogensportvereins teil.

Sittenbach - Der Bogensportverein in Sittenbach hat dieses Jahr zum ersten Mal ein Feldturnier für Kinder und Jugendliche durchgeführt.

Die Scheiben sind in unwegsamen Gelände so angeordnet, dass unter erschwerten Bedingungen bergauf und bergab geschossen werden muss. Im Gegensatz zum olympischen Bogenschießen verlässt man ebenes Sportgelände. So begaben sich die Kinder und Jugendlichen mit großer Freude in unwegsames Waldgebiet.

Licht und Schatten, bergauf - bergab

Hier geht es darum, im Gelände auf zehn Feldscheiben und zwei Tierbilder in unbekannten und bekannten Entfernungen zu schießen. Die Ziele stehen umgeben von Buschwerk, teilweise im Wald an nicht immer gut einsehbaren Stellen. Bezogen auf die Schußtechnik beim Feldschießen stellt das Abweichen von dem horizontalen Schießen eine besonders Herausforderung dar. Hinzu kommt noch das Spiel von Licht und Schatten, welches dem Schützen hohe Flexibilität abverlangt. Für mit dem Feldbogenschießen nicht vertraute Menschen mag es verwunderlich sein, dass die Kondition der Schützen eine große Rolle spielt. Immerhin dauerte das Absolvieren des Parcours über zwei Stunden unter Bewältigung teilweise schwerer An- und Abstiege. So war es nicht verwunderlich, dass die Teilnehmer nach dem Turnier nichts gegen eine Brotzeit einzuwenden hatten.

Die jungen Teilnehmer

Die Teilnehmer an dem Feldturnier waren Kyra Reutemann (neun Jahre), Tobias Laule (zehn), Gregor Sehlke (zwölf), Josef Baur (14), Janina Drexl (15), Nadine Reinfeld (15), Ronja Seitz (15) und Max Wagner (15). Die Vorbereitung, Durchführung und Betreuung der Jugendlichen übernahmen Udo Wagner, Günter Penk und Bettina Penk. Die Verpflegung und Bewirtung lag in den Händen von Marlene Penk, wobei der Bogensportverein Sittenbach die Kosten für die Brotzeit übernahm.

red

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