ASV Dachau gegen FC Ismaning

ASV Dachau bleibt unbesiegt

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Legte zum Treffer für den ASV auf: Stefan Vötter.

Dachau - Die Stadtwälder und der FC Ismaning trennen sich 1:1, Ex-Pipinsrieder Sulimani trifft.

Langsam wird die Serie unheimlich: Auch das vierte Pflichtspiel des Jahres 2015 konnte die Truppe von Trainer Frank Peuker erfolgreich gestalten: 1:1 hieß am Wochenende gegen den FC Ismaning; ein Team, das in der letzten Saison immerhin noch in der Bayernliga gekickt hat – während die Dachauer zur selben Zeit in der Bezirksliga tätig waren.

Gegner anschauen hat geholfen

Peuker hatte (wie immer) den Gegner vorab genauestens ausgeguckt. Und dabei erkannt, dass die Isar-Anrainer bei Standards anfällig sind. So war es kein Wunder, dass die ASV-Führung nach einem Freistoß fiel: Stefan Vötter zwirbelte die Kugel in den Strafraum, Stephan Hagleitner blockte, beider Kollege Zvonimir Kulic war aus drei Metern erfolgreich (1:0, 18.). Bis zur Halbzeit verlief die Partie ausgeglichen: Was die Ismaninger an spieltechnischen Vorteilen hatte, machten die Dachauer durch taktische Disziplin und Einsatz wett.

Ex-Pipinsrieder holte Ausgleich für Ismaning

Direkt nach der Pause fiel der Ausgleich. Ausgerechnet durch den früheren Pipinsrieder Shptim Sulimani. Der kleine Makedonier war beim Dorfclub schon als „Chancentod“ verschrien, trotz seiner Schnelligkeit und seiner feinen Technik. Im Sepp-Helfer-Stadion machte Sulimani diesmal alles richtig: Erst düpierte er die gesamte ASV-Abwehr durch ein horizontales Solo und umkurvte anschließend auch Tormann Marco Weimer (1:1, 48.). Peuker ärgerte sich: „Wenn wir die Führung nur ein bisschen länger verteidigt hätten, wären die Ismaninger nervös geworden.“ So wurde es auf der anderen Seite spannend, speziell nachdem Dennis Bergmann die Ampelkarte gesehen hatte (71.). Aber die Peuker-Schützlinge wehrten sich tapfer, ihr „Oldie“ Stefan Hofer hatte kurz vor dem Ende sogar den Siegestreffer auf dem Fuß (89.). Am Freitag Abend müssen die Stadtwälder schon wieder ran: Ab 19.30 Uhr lädt der SE Freising zum Derby.

kho

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