Achtelfinale

Darts-WM: Aus für Ex-Champion Anderson - Niederlage gegen Aspinall

Darts-WM 2020
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Der zweimalige Darts-Weltmeister Gary Anderson ist bei der Weltmeisterschaft in London schon im Achtelfinale gescheitert.

  • In London läuft aktuell die Darts-Weltmeisterschaft.
  • Der Ex-Weltmeister Gary Anderson ist im Achtelfinale ausgeschieden.
  • Er unterlag dem Engländer Nathan Aspinall.

London - „The Flying Scotsman“, wie der Schotte genannt wird, verlor in der Runde der letzten 16 am Freitagabend mit 2:4 gegen den englischen Youngster Nathan Aspinall. Damit steht „The Asp“ als erster Profi im WM-Viertelfinale. Wie es beim 49 Jahre alten Anderson weitergeht, ist dagegen unklar. Er hatte wegen Rückenproblemen im Jahr 2019 längere Turnierpausen eingelegt und eine Fortsetzung seiner Karriere über diese WM hinaus zunächst offengelassen. Den WM-Titel hatte er 2015 und 2016 gewonnen.

Darts-WM: van Gerwen weiter stark

Erneut stark präsentierte sich dagegen Titelverteidiger Michael van Gerwen. Der Niederländer schlug Stephen Bunting im zweiten Spiel des Achtelfinals glatt mit 4:0 und untermauerte damit seine Ambitionen auf den vierten WM-Titel. Bunting konnte zu keiner Zeit mit „Mighty Mike“, wie van Gerwen genannt wird, mithalten.

Darts-WM: Moltke mit Kritik an olympischer Bewegung

Der deutsche Darts-Manager Werner von Moltke hat die olympische Bewegung heftig kritisiert und sieht mögliche Bemühungen seiner Sportart zur Aufnahme bei den Olympischen Spielen kritisch. „Ich glaube, dass es nicht passen würde. Wir brauchen es nicht, es ist nicht notwendig“, sagte der Geschäftsführer der PDC Europe der Deutschen Presse-Agentur in London. Weitere große Sportarten und Ligen wie Fußball, die Formel 1, der Motorsport allgemein oder die Basketball-Liga NBA funktionierten auch ohne Olympia prächtig, fügte der 49-Jährige an.

Von Moltke erkennt in der Darts-Tour und den Olympischen Spielen komplett gegensätzliche Bewegungen. „Olympia sehe ich als Verbrechen am Athleten, das ist genau das Gegenteil von dem, was wir machen. Da kämpfen 10 000 Athleten, verdient werden 10 Milliarden und beim Athleten landet nichts, nada. Es ist die größte Ungerechtigkeit des Lebens“, monierte von Moltke. Olympia bringe seiner Ansicht nach keine Sportart nach vorne. „Die Kernsportarten haben sich alle komplett nach hinten entwickelt“, sagte der Manager mit Blick auf die Leichtathletik und Schwimmen.

Und so geht es am Samstag weiter bei der Darts-WM in London.

dpa

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