Görges vor Final-Sieg

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Julia Görges hat sich in das Finale von Dubai gekämpft.

Dubai - Fed-Cup-Spielerin Julia Görges hat den Sprung ins Finale des WTA-Turniers in Dubai geschafft und peilt den dritten Turniersieg ihrer Karriere an.

Die 23-Jährige aus Bad Oldesloe bezwang in ihrem ersten Saison-Halbfinale die ehemalige Weltranglistenerste Caroline Wozniacki aus Dänemark in 2:12 Stunden mit 7:6 (7:3), 7:5.

Damit entschied Görges das dritte von fünf Duellen gegen die Dänin für sich. Görges zeigte vor allem im zweiten Satz ihren Siegeswillen: Nach 2:4-Rückstand kämpfte sie sich zum 4:4-Ausgleich zurück und gewann auch den zweiten Satz. Im Finale trifft Görges nun auf die Polin Agnieszka Radwanska, gegen die sie bei den Australian Open im Achtelfinale klar in zwei Sätzen verloren hat. Die Nummer sechs der Welt setzte sich im Halbfinale gegen Jelena Jankovic aus Serbien mit 6:2, 2:6, 6:0 durch.

„Es ist Wahnsinn, gegen Caroline zu gewinnen. Ich habe versucht, immer aggressiv zu bleiben und die kurzen Bälle zu attackieren“, sagte die strahlende Siegerin Görges.

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

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So stöhn ist das Damentennis!
Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
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Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
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Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
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Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
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Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
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Ääääääääh! © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ... © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
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Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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Jimmy Connors ... © Getty
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... und Andre Agassi. © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

Dabei hatte das Jahr für Görges alles andere als gut begonnen und war bislang ein Wechselbad der Gefühle. Nach einer harten Vorbereitungsphase - ausgerechnet in Dubai - reiste Görges zum ersten Turnier des Jahres in Auckland/Neuseeland krank an: Halsweh, Nase verstopft, geschwächt. In ihrem zweiten Spiel unterlag sie im deutschen Prestigeduell Angelique Kerber (Kiel) dann auch klar in zwei Sätzen.

Was dem unglücklichen Auftakt folgte, war ein weiterer Meilenstein in der Karriere der Stuttgart-Siegerin von 2011: Bei den Australian Open erreichte Görges erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier das Achtelfinale. Doch nach ihrer 1:6, 1: 6-Pleite in nur 55 Minuten gegen Radwanska erntete die Norddeutsche harsche Kritik. Unter anderem von Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner („Das war nichts, keine Gegenwehr, enttäuschend“) und ihrem Coach Sascha Nensel, der sie schon während des Matches aufrütteln wollte („Überleg dir mal, wo du hier bist“).

So sexy ist Damen-Tennis

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Die Göttinnen des weißen Sports sind super durchtrainiert und super sexy. © ap
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Görges reagierte nach einer Trotz-Phase auf ihre Weise und überzeugte Rittner wenig später beim Fed-Cup-Erstrundenspiel Anfang Februar gegen Tschechien (1:4) mit einer bärenstarken Leistung. Die 1,80 Meter große Rechtshänderin musste sich Wimbledonsiegerin Petra Kvitova im zweiten Einzel erst mit 8:10 im dritten Satz geschlagen geben - genoss aber die einmalige Atmosphäre in ihrem „Wohnzimmer Stuttgart“: „Ich hatte sogar zwischenzeitlich Tränen in den Augen, so unglaublich war die Stimmung. Und ich habe gesehen, dass ich an den besten Spielerinnen dran bin“, meinte Görges, während Rittner vom Auftritt der 23-Jährigen schwärmte: „Das war das beste Match im Fed Cup, was ich bislang coachen durfte.“

SID

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