Green Bay Packers gewinnen Super Bowl

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Der Quarterback Green Bay Packers Aaron Rodgers (r) hält die Vince Lombardi Trophäe zusammen mit Teamkollege Clay Matthews.

Dallas - Die Green Bay Packers haben am Sonntag ihren vierten Super Bowl gewonnen. Nicht glänzen konnte hingegen Christina Aguilera: Sie verpatzte die Nationalhymne vor dem Spiel.

Bei dem Endspiel der National Football League (NFL) schlugen sie die Pittsburgh Steelers mit 31 zu 25. Herausragender Spieler bei dem

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wichtigsten US-Sportereignis des Jahres war Quarterback Aaron Rodgers. Er warf drei Touchdown-Pässe. Nicht glänzen konnte hingegen Christina Aguilera: Sie verpatzte die Nationalhymne vor dem Spiel: Die Pop-Sängerin ließ eine Strophe komplett aus und wiederholte dafür eine andere, die sie aber auch nicht richtig wiederzugeben wusste. Auf dem Feld machten es die Steelers aber auch nicht besser: Sie lagen vor der Halbzeitpause 21 zu 3 zurück - und das, obwohl sie die Erfahrung und die Zuschauer hinter sich hatten. Es war erst das zweite Mal, dass die Steelers einen Super Bowl verloren haben.

Stars und Sternchen beim Super Bowl 2011

Stars und Sternchen beim Super Bowl 2011

Super Bowl Stars
Nicht nur Catherine Zeta-Jones und Michael Douglas (unten Ex-Präsident George W. Bush) fieberten beim Super-Bowl mit. Auch Aston Kutcher und Demi Moore (r.) kamen zum Sport-Spektakel des Jahres. © dpa
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Schauspielerin Jennifer Aniston im Sportfieber. © dpa
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Michael Douglas scheint es wieder besser zu gehen. © dpa
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Michael Douglas scheint es wieder besser zu gehen. © dpa
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Zusammen mit ihrem Ehemann kam Catherine Zeta-Jones zum Super Bowl Finale. © dpa
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Schauspieler Adam Sandler. © dpa
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Auch Schauspieler Owen Wilson fieberte beim Finale mit. © dpa
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Auch Schauspieler Owen Wilson fieberte beim Finale mit. © dpa
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Genau wie Hollywood-Star Hugh Jackman. © dpa
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Christina Aguilera patzte bei der Nationalhymne. © dpa
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Christina Aguilera patzte bei der Nationalhymne. © dpa
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Fergie sorgte zusammen mit den Black Eyed Peas für gute Stimmung. © dpa
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Black Eyed Peas-Sänger apl.de.ap. © dpa
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Der Sänger der Black Eyed Peas, wil.i.am, nach dem Auftritt. © dpa

Viele Hollywood-Schauspieler wohnten dem verdienten Sieg der Packers bei und kamen in das Cowboys-Stadium in Arlington: Hugh Jackman, John Travolta, Catherine Zeta-Jones und Michael Douglas wollten sich das Spektakel ebenso wenig entgehen lassen wie Adam Sandler, Jennifer Aniston und Owen Wilson. Auch der ehemalige US-Präsident George W. Bush und seine Frau Laura fanden sich auf der Tribüne ein. Zum Auftakt des Spiels erfassten die Kameras auch Cameron Diaz und Baseball-Star Alex Rodriguez. Musikalische Einstimmung auf das Ereignis gab es von Keith Urban und Maroon 5, in der Halbzeit spielten die Black Eyed Peas. Die Hauptgruppe wurde allerdings von dem Kurzauftritt von Usher in den Schatten gestellt: Während der Sänger das Publikum mit seinen Tanzeinlagen zu überzeugen wusste, erschienen die Black Eyed Peas eher steif und angespannt.

Aguilera erklärt Aussetzer

Das Thema in den sozialen Netzwerken war jedoch Aguileras Aussetzer bei der Nationalhymne. Sie sei so ergriffen gewesen, erklärte sie später, hoffe aber, dass ihre Liebe zu Amerika dennoch spürbar gewesen sei. Als bekannt geworden war, dass Aguilera die Nationalhymne bei dem NFL-Endspiel singen würde, klang das noch ganz anders. Damals erklärte sie, sie singe die Nationalhymne bereits seit ihrem siebten Lebensjahr vor Publikum. Zumindest erging es Aguilera nicht so wie Macy Gray: Diese war 2001 wegen ihrer schlechten Sangesleistung von der Bühne gebuht worden.

Die Green Bay Packers haben bei ihren fünf Super-Bowl-Auftritten vier Mal den Platz als Sieger verlassen. Allerdings verloren sie bei ihrer letzten Endspielteilnahme 1998 31 zu 24 gegen die Denver Broncos. Mit insgesamt 28 Play-Off-Siegen bei 16 Niederlagen haben die Packers die beste Siegesquote der Liga und liegen in dieser Statistik auf Platz drei hinter Dallas und Pittsburgh.

Die Packers sind in ihrer NFC-Conference das erste Team, dass obwohl sie als letzte ihr Play-Off-Ticket lösten und nur an 6. Stelle gesetzt waren, das Endspiel erreicht haben. Die Stärke der Packers ist ihr Receiver-Corps. Zum ersten Mal in der Teamgeschichte haben in dieser Saison alle drei Top-Receiver über 50 Pässe gefangen.

Mit ihrer achten Super-Bowl-Teilnahme haben die Steelers mit dem bisherigen Rekordhalter Dallas Cowboys gleichgezogen. Mit einem weiteren Sieg wären sie an den Cowboys vorbeigezogen und hätten die meisten Playoffsiege aller NFL-Teams. Seit ihrem sechsten Titelgewinn 2008 halten sie bereits diesen Rekord.

dapd

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