tz-Experten-Kolumne von Sandra Reichel

"Ich hoffe auf ein deutsches Finale!"

Sandra Reichel

Nürnberg - In ihrer tz-Experten-Kolumne schreibt Nürnbergs Tennis-Turnierdirektorin Sandra Reichel über den anstehenden Wettbewerb. Sie hofft auf ein deutsches Finale.

Diese Woche findet zum ersten Mal der Nürnberger Versicherungscup auf dem Gelände des TC Nürnberg am Valznerweiher statt. Dass wir überhaupt die Chance haben, in diesem Jahr hier ein WTA-Turnier zu etablieren, war erst im Februar klar. Unsere Vorbereitungszeit war dementsprechend kurz, aber ich denke, wir haben alles sehr gut hinbekommen. Kurz vor Turnierbeginn haben uns leider noch die Italienerin Flavia Pennetta, Bethanie Mattek-Sands (USA) und Carla Suarez Navarro (Spanien) abgesagt. Alle drei haben sich bei den French Open in Paris verletzt. Das ist schade, aber das gehört zum Business dazu. Nichtsdestotrotz haben wir einige tolle Spielerinnen, die bei uns aufschlagen, zum Beispiel Jelena Jankovic. Außerdem ist natürlich Andrea Petkovic zu nennen. Bei ihr ist alles möglich, sie ist hoch motiviert und hat am Wochenende das ITF-Turnier in Marseille gewonnen. Nach ihrer Verletzung braucht sie noch ein paar Matches, um zu alter Stärke zurückzufinden. Neben ihr freue ich mich auf Julia Görges, Annika Beck und Dinah Pfizenmaier. Beck hat sich in Paris sensationell gegen Victoria Azarenka geschlagen, auch wenn sie letztendlich knapp in zwei Sätzen verloren hat. Und Pfizenmaier hat sich durch die Qualifikation bis in die dritte Runde gespielt. Dort scheiterte sie an einer starken Agnieszka Radwanska. Den beiden Mädels traue ich durchaus eine Überraschung zu. Als Turnierdirektorin wäre es mein Traum, wenn es zwei Deutsche ins Finale schaffen. Aber unser Hauptziel ist, dass das Turnier von den Spielerinnen und den Zuschauern gut angenommen wird.

Sandra Reichel, Turnierdirektorin

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

So stöhn ist das Damentennis!
Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Ääääääääh! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Obacht, gleich kommt's! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ... © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Jimmy Connors ... © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
... und Andre Agassi. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

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