Krach bei den US Open

Weil Rivale zu oft aufs Klo geht: Zverev platzt der Kragen - „Das kotzt mich an“

Alexander Zverev beim Masters in Cincinnati.
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Alexander Zverev hat die Nase voll von Tsitsipas‘ Klopausen.

Alexander Zverev reicht es jetzt: Immer wieder fällt ein Konkurrent durch lange Klo-Pausen unangenehm auf. Dem deutschen Tennis-Star platzt wegen Stefanos Tsitsipas nun der Kragen.

New York - Jeder muss mal aufs Klo. Klar, dass auch bei langen Tennis-Matches manchmal der Harndrang nicht mehr zu verdrängen ist. Doch Griechenlands Tennis-Ass Stefanos Tsitsipas lässt seine Gegner auf dem Platz besonders lange warten. Was sich nach Kindergarten anhört, entwickelt sich langsam aber sicher zu einer Diskussion, in der der Ton rauer wird.

Denn Tsitsipas‘ Gegner werfen ihm mangelnden Respekt vor, zu häufig nehme er sich Klo-Pausen in kritischen Momenten. Will er damit den Rhythmus seines Gegners brechen oder muss er wirklich einfach nur auf die Toilette? Bei den US Open* nahm sich der 23-Jährige im entscheidenden fünften Satz gegen Andy Murray eine achtminütige Klo-Auszeit. Murray warf ihm nach dem verlorenen Match Betrug vor - er habe den Respekt vor Tsitsipas verloren.

US Open: Alexander Zverev schimpft über Tsitsipas - „Das hat er nicht nötig“

Die Klo-Pausen des Griechen sind schon länger Thema auf der Tour. Deutschlands Tennis-Hoffnung Alexander Zverev* platzte nun der Kragen. „Das kotzt mich an. Tsitsipas hat das nicht nötig. Das passiert in jedem Spiel, das ist doch nicht normal“, regte sich der Olympiasieger auf.

Video: Fragen und Antworten zu den 141. US Open in New York

„Gegen mich und Novak Djokovic bei den French Open, in Hamburg gegen Filip Krajnovic, dann wieder gegen mich in Cincinnati und nun gegen Andy Murray in New York. Er ist nicht umsonst die Nummer drei der Welt, da muss er das nicht tun. Da geht es um Respekt unter den Spielern und gegenüber der Sportart“, sagte er.

US Open: Alexander Zverev will im Klo-Gate das nächste Mal zurückschlagen

Tsitsipas selbst verweist darauf, dass er sich innerhalb des Reglements bewege. Das tut er auch - es gebe aber „so etwas wie eine ungeschriebene Regel“, so Zverev. Er kündigte an, das nächste Mal zurückzuschlagen. „Das nächste Mal, wenn ich gegen ihn spiele und er auf Toilette geht, gehe ich auch auf Toilette und komme nach ihm zurück.“

Bei den US Open* gehört Zverev nach seinen Siegen bei Olympia in Tokio und beim Masters Cincinnati zu den Mitfavoriten. Sein Auftaktmatch gegen den Amerikaner Sam Querrey gewann der Hamburger locker. Vor Kurzem ließ ihn ein Schreck-Moment kalt. Topfavorit des Turniers ist Novak Djokovic* - der Serbe hat bisher alle drei Grand Slams des Jahres gewonnen und will nun den vierten Streich. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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