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Biathlon: Wettkämpfe abgesagt - Sorgen um norwegischen Superstar halten an

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Von: Tobias Ruf

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Marte Olsbu Roeiseland könnte den Saisonstart im Biathlon verpassen.
Marte Olsbu Roeiseland könnte den Saisonstart im Biathlon verpassen. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Hendrik Schmidt

Marte Olsbu Roeiseland wird die Vorbereitungswettbewerbe zur neuen Saison im Biathlon verpassen. Die Norwegerin hat weiter mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und kann derzeit nicht in vollem Umfang trainieren.

Oslo/Kontiolahti - Ende November beginnt in Finnland die neue Saison im Biathlon. Ob die Titelverteidigerin im Gesamtweltcup zum Weltcupauftakt am Start sein wird, ist weiter offen. Marte Olsbu Roeiseland sagte jüngst die Vorbereitungsrennen der norwegischen Mannschaft ab.

„Dieses Wochenende kommt definitiv zu früh für mich“, sagte die 31-Jährige im Hinblick auf die norwegischen Vorbereitungsrennen, die ursprünglich in Sjusjoen abgehalten werden sollten, wegen Schneemangels aber nach Lillehammer verlegt wurden.

Biathlon: Auch Roeiselands Start in Kontiolahti ist fraglich

Die norwegische Biathlon-Nationalmannschaft bereitet sich in der Heimat auf die anstehende Weltcupsaison vor. Roeiseland muss im Hinblick auf den Saisonstart in Kontiolahti eigene Wege gehen. Die Teilnahme an den ersten Rennen der neuen Biathlon-Saison hat sie dennoch im Visier.

„Ich arbeite jetzt gezielt darauf hin, Ende November in Kontiolahti mit dabei zu sein. Ob dies gelingt, kann ich derzeit noch nicht absehen“, sagte die stärkste Biathletin der vergangenen Saison gegenüber dem norwegischen Portal „AG“.

Biathlon: Schwere Erkrankung wirft Roeiseland weit zurück

Roeiseland zog sich in der Sommervorbereitung eine Gürtelrose zu. Die schmerzhafte Viruserkrankung setzte die dreifache Goldmedaillengewinnerin der Olympischen Winterspiele von Peking wochenlang außer Gefecht. Roeiseland selbst spricht von großem Trainingsrückstand.

Ob der Umstände liegt der Fokus der Gesamtweltcupsiegerin für die kommende Saison weniger auf der Titelverteidigung des Gesamtklassements. Offen nannte sie die Biathlon-WM 2023, die im Februar im thüringischen Oberhof ausgetragen wird, als großes Saisonziel.

Neben Roeiseland haben die norwegischen Biathlon-Damen mit Tiril Eckhoff ein zweites Sorgenkind in den eigenen Reihen. Die 32-Jährige berichtete im Sommer von großen mentalen Problemen, die mit schwankenden Trainingsleistungen und Schlafstörungen einhergingen.

Gemeinsam mit ihren Trainern will Eckhoff im Laufe der kommenden zwei Wochen entscheiden, ob sie zum Saisonstart in Kontiolahti dabei sein wird.

Am 29. November beginnt die Biathlon-Saison 2022/23 mit einem Einzel der Herren. Einen Tag später bestreiten die Damen ihren ersten Wettkampf des neuen Weltcups. Ob Roeiseland und Eckhoff dann am Start sein werden, ist weiter offen.

Quelle: chiemgau24.de

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