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Olympia-Schlussfeier: Während sich Ukraine-Lage verschärft, spricht Bach von „Frieden“

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Der Bobanschieber Thorsten Margis schwenkt die Flagge Deutschlands bei der Schlussfeier Olympias.
Der Bobanschieber Thorsten Margis schwenkt die Flagge Deutschlands bei der Schlussfeier Olympias. © Michael Kappeler / picture alliance

Aus deutscher Sicht hätten die Spiele kaum erfolgreicher sein können: Heute gehen sie mit der Schlusszeremonie zu Ende. Wir begleiten die Feier im Live-Ticker.

14.39 Uhr: Viele digitale Schneeflocken und ein großes Feuerwerk markieren den Schlusspunkt der Abschlussfeier. Alle beteiligten Künstler dürfen außerdem nochmal in die Kamera winken. Gespielt wird der Sylvester-Song „Auld Lang Syne“.

14.37 Uhr: Die Olympische Flamme in Peking ist erloschen.

14.36 Uhr: Der Kinderchor singt, die Olympische Flamme wird immer kleiner.

Olympia: Bach ruft zur Freigabe der Impfstoffe an alle Länder auf - und spricht vom Frieden

14.23 Uhr: Bach dankt auf Chinesisch und spricht auf Französisch und dann auf Englisch. Auch er dankt den Athleten und Mitarbeitern. In der olympischen Gemeinschaft seien alle gleich, sagt Bach. Die Athleten „geben dem Frieden eine Chance.“ Von der Solidarität und dem Frieden unter den Athleten sollen sich alle Politiker inspirieren lassen. Er denkt auch an alle, die wegen der Pandemie nicht hier sein können. „Es bricht unser Herz, dass ihr nicht bei uns sein konntet.“ Für ein Ende der Pandemie „müssen wir höher zielen“ und „Seite an Seite stehen“, sagt er. Bach ruft die Politiker dazu auf, allen gleichberechtigt Zugang zu Impfstoff zu verschaffen. Bach lobt die herausragende Organisation und die Gastfreundschaft der Chinesen, Applaus folgt. Die Spiele seien „außergewöhnlich“, und China sei nun „ein Wintersportland“. Dann erklärt er die 24. Winterspiele für beendet. In vier Jahren sollen sich die Athleten in Italien versammeln.

14.18 Uhr: Bach und der Vorsitzende des Olympia-Organisationskommittees, Cai Qi kommen auf die Bühne. Der Chinese, Parteisekretär ehemaliger Bürgermeister Pekings, dankt allen Teilnehmern in seiner Rede. Alle Wettkämpfe seien „geordnet“ abgelaufen. Die sechzehn Tage seien unvergesslich gewesen. Er spricht von einer „neuen Zeitrechnung“ und will „eine bessere Zukunft für die Menschheit schaffen.“ Nun wird Bach sprechen.

14.17 Uhr: Ein weiterer Werbefilm für die Spiele 2026 folgt.

14.12 Uhr: Stadt und Land - Mailand und Cortina - werden von zwei Tänzern in einer Choreographie repräsentiert. Darunter erscheint das Logo der Spiele, eine Spur, die in den Schnee gezeichnet wurde, mit der Form einer zwei und einer sechs.

14.10 Uhr: In einem Film werden nun die beiden Austragungsorte Italiens vorgestellt.

14.05 Uhr: Die Olympiaflagge wird nun von einem Vertreter Pekings an Italien übergeben. Natürlich gibt‘s dann auch noch die italienische Hymne dazu. Diesmal aber nicht vom Band, sondern von einem Geigen-Virtuosen und einer Sängerin vorgetragen.

„Übergabe“ an Italien: Die nächsten Olympischen Spiele folgen 2026

14.02 Uhr: Vertreter der Spiele von Mailand und Cortina D‘Ampezzo 2026 sind nun auf die Bühne gekommen. Ein Kinderchor singt derweil.

14.00 Uhr: Das Geburtsland der olympischen Idee wird gefeiert: Griechenlands Hymne läuft.

13.57 Uhr: Die Klänge werden ruhiger, auch die gezeigten Bilder gehen in Richtung Abschied: Viele Umarmungen und Tränen von Athleten.

13.55 Uhr: Nun werden noch mehr Highlights gezeigt, gefolgt von einer eher traditionelleren Performance, die das Symbol des Weidenzweigs als Mittelpunkt hat.

13.48 Uhr: Nun werden die Volunteers geehrt. 18.000 Freiwillige gab es. Stellvertretend gibt es rote Laternen für zehn von ihnen.

13.42 Uhr: Silber geht auch an die Athleten Russlands und Ivan Yakimushin. Norwegen holt Bronze mit Simen Hegstad Krüger. Dann folgt - wegen Russlands Sperrung - die Olympiahymne.

13.40 Uhr: Nun folgt die Siegerehrung der Männer im 50-Kilometer-Massenstart. Hier steht Russland mit Alexander Bolshunov ganz oben.

13.38 Uhr: Die norwegische Hymne erschallt, natürlich mit Tränen bei Johaug.

Die letzten Entscheidungen: Siegerehrung des Biathlon-Massenstarts

13.32 Uhr: Nun folgt die Siegerehrung der letzten Entscheidungen. 30 Kilometer der Frauen im Langlauf. Gold gibt es für Norwegens Star Therese Johaug, ihre dritte bei den Spielen. Silber schnappt sich die US-Amerikanerin Jessie Diggins. Bronze geht an Finnland und Kerttu Niskainen.

13.31 Uhr: Nun werden einige der vielen Highlights der Spiele gezeigt: Mit dabei natürlich auch: Die höchst erfolgreichen deutschen Olympioniken aus dem Eiskanal.

13.29 Uhr: Die Athleten sind endlich alle von der Bühne. Mit etwas Zeitverzögerung.

13.24 Uhr: Die Franzosen formen einen großen Kreis. Und es gibt ganz, ganz viele Selfies und Fotos von den Athleten aller Nationen. Langsam werden die Olympioniken jedoch aufgefordert, sich auf die Tribüne zu begeben.

13.22 Uhr: Nun sind alle Athleten in der Arena versammelt. Immer noch unter Beethovens Klängen.

Schlussfeier der Olympischen Spiele in Peking: Flagge Taiwans nicht zu sehen

13.21 Uhr: Die Flagge Taiwans ist nicht zu sehen - die Taiwanesen dürfen ihre Flagge in China nicht zur Schau stellen, und wurden bei der Eröffnungsfeier als „Chinese Taipeh“ geführt.

13.18 Uhr: Das Team Chinas läuft ein, unter dem Applaus der Menge und des Staatsführers.

13.16 Uhr: Die ganze Bodenfläche des Vogelnests ist ein riesiger LED-Bildschirm, die größer ist als ein Fußballfeld. Die Athleten sammeln und vermischen sich nun auf der Fläche.

13.15 Uhr: Es blitzt und funkelt. Natürlich tragen die Medaillengewinner aller Nationen ihre Trophäen um den Hals.

13.12 Uhr: Die Deutschen sind da! Natürlich wirken sie - wie eigentlich alle Athleten - sehr happy. Von den Medaillen her dürfen sie das natürlich auch sein.

13.10 Uhr: Die Länder folgen dann als große Gruppen, doch wieder ähnlich wie bei der Eröffnung. Zur Musik der „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven.

Schlussfeier der Olympischen Spiele in Peking: Athleten kommen ins Stadion

13.07 Uhr: Nun kommen die ersten Athleten in die Arena. Anders als bei der Eröffnung ist es nun ein ziemlich buntes Durcheinander. Alle möglichen Flaggen werden geschwenkt. Allerdings sind es nur die Fahnenträger, auch Thorsten Margis ist darunter.

13.05 Uhr: Auf einer großen Eisfläche fahren die Kinder mit Schlitten. Das Zeichen jetzt: Der Chinesische Knoten.

13.04 Uhr: Alle im Stadion stehen nun stramm für die Hymne Chinas.

13.03 Uhr: Chinas Staatschef Xi Xinping wird nun angekündigt. Er steht neben IOC-Chef Thomas Bach auf der Bühne und winkt ins Publikum.

13.00 Uhr: Das Symbol der Schneeflocke ist das Motto dieser Spiele - auch bei der Schlussfeier ist es gleich sehr prominent zu sehen. Laternenkinder in der Form von Schneeflocken tanzen auf der Bühne.

12.59 Uhr: Die Schlussfeier in Peking beginnt. Hier ist es 20 Uhr abends.

Vorbericht: Schlussfeier der Olympischen Winterspiele in Peking

Peking - Olympia feiert sich zum Schluss nochmal selbst: Am Sonntag gehen nach gut zwei Wochen die Olympischen Winterspiele in Peking zu Ende. Die Abschlussfeier ist für 13.00 Uhr (MEZ) im Pekinger Nationalstadion angesetzt. Die deutsche Fahne trägt dabei der Bobanschieber Thorsten Margis. „Das ist stellvertretend für alle Anschieber, die immer hinten ein bissl runterfallen. Es ist das I-Tüpfelchen, ich werde es für alle mit genießen“, sagte Margis.

Die Spiele waren von der Corona-Pandemie und politischen Kontroversen überschattet worden. Die chinesische Regierung nutzte das sportliche Großereignis zur Neuaufnahme direkter internationaler Kontakte nach fast zwei Jahren Corona-Isolation. Die USA und zahlreiche weitere westliche Länder hatten aus Protest gegen Menschenrechtsverletzungen in China einen diplomatischen Boykott der Spiele verkündet. Deutschland erklärte zwar keinen Boykott, entsandte aber auch keine offiziellen Vertreter nach Peking.

Olympia 2022: Deutschland im Medaillenspiegel auf Rang 2

Sportlich lief Olympia für Deutschland blendend: Das deutsche Team hat auf Platz zwei des Medaillenspiegels abgeschlossen. Am Tag der Schlussfeier holte Pilot Francesco Friedrich im Viererbob das insgesamt zwölfte deutsche Gold in China, Johannes Lochner gewann Silber. Zuvor hatten die Alpinen am Sonntag im Mixed-Teamwettbewerb ebenfalls Platz zwei belegt. Mit zwölfmal Gold, zehnmal Silber und fünfmal Bronze lagen die Athletinnen und Athleten aus Deutschland nur hinter Norwegen (16/8/13). Dritter wurde Gastgeber China mit neunmal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze.

Die 16 Goldmedaillen der Skandinavier bedeuten einen Winterspiele-Rekord, zuvor hielten Norwegen und Deutschland mit jeweils 14 Olympiasiegen vor vier Jahren in Pyeongchang die Bestmarke. Mit 27 Medaillen blieb die deutsche Mannschaft hinter der Gesamtausbeute von 2018 mit 31-mal Edelmetall. (cg mit dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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