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Roman Rees: Alle Infos zum deutschen Biathleten – Karriere und Erfolge

Biathlon-Weltcup Ruhpolding - Sprint Männer Roman Rees beim Anschießen am Schießstand
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Roman Rees beim Anschießen am Schießstand

Roman Rees entstammt einer aktiven Wintersport-Familie. Infos rund um den erfolgreichen Biathleten – sportlich und privat.

Liberec – Mit dem Gewinn je einer Gold-, Silber- und Bronzemedaille beim European Youth Olympic Festival 2011 machte der Biathlet Roman Rees auf sich aufmerksam und sammelte erste internationale Erfahrungen in der Loipe und am Schießstand. Zehn Jahre und eine beeindruckende Sportbilanz später feierte der Zollbeamte aus dem Schwarzwald bei der WM auf der Pokljuka mit einem ausgezeichneten 10. Platz seine bis dahin beste Einzelwertung im internationalen Biathlon-Ski-Zirkus der Herren.

Roman Rees: „Reesis“ Lebenslauf

Wintersport wurde dem Biathleten faktisch in die Wiege gelegt. Und die stand in Freiburg im Breisgau. Am 1. März 1993 wurde Roman Rees in eine wintersportaktive Familie geboren. Sein Großvater und dessen Bruder waren als Nordische Kombinierer im Leistungssport aktiv und erfolgreich. Beide Elternteile begeisterten sich als Freizeit-Langläufer für den Sport in der Loipe.

Bereits im Alter von sieben Jahren startet Rees am nahe gelegenen Stützpunkt Notschrei mit dem Langlauf- und Biathlon-Training. Mit zwölf Jahren fiel seine Entscheidung für die Biathlon-Disziplin. In der elften Klasse wechselte der Biathlet in die renommierte Kaderschmiede am Sport-Internat Furtwangen, um Schule und Leistungssport optimal zu kombinieren. 2011 schaffte er das Abitur mitten in der Skisaison und ist heute als Zollbeamter Mitglied im Zoll-Ski-Team und seinem Verein Schauinsland e.V. Er trainiert in der Lehrgangsgruppe I a des Deutschen Skiverbandes am Bundesstützpunkt Oberhof. Scheinbar nebenbei absolvierte Rees (Spitzname Reesi) erfolgreich ein VWL-Studium.

Roman Rees: Sportliche Karriere und die größten Erfolge in der Loipe

Als Spross einer Skisport-Familie kam der Biathlet unweigerlich frühzeitig mit den Skiern in Kontakt. So ist es kaum verwunderlich, dass er bereits 2008 den DSV Schülercup gewann – der Beginn einer sehenswerten Sportlerlaufbahn.

Die Höhepunkte seiner Biathlon-Karriere:

  • 2011 – Gold, Silber und Bronze beim European Youth Olympic Festival
  • 2014 – Gold in der Staffel bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Presque Isle
  • 2017 – Silber im ersten Rennen beim IBU-Cup und weitere Platzierungen in den Top Ten
  • 2017 – erste Weltcup-Teilnahme, in sechs Rennen drei Platzierungen in den Top 15
  • 2018 – vierter Platz beim Weltcup in Ruhpolding und damit Qualifikation für die Olympia-Teilnahme
  • 2019 – WM-Debüt und Staffel-Vize-Weltmeister im schwedischen Östersund
  • 2020/2021 – zwei zehnte Plätze beim Weltcup als bis dato beste Einzelergebnisse
  • 2020/2021 – zwei Podestplätze im Weltcup mit der Herrenstaffel

Eine Erkrankung hinderte ihn in letzter Minute am Start bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang.

Die Skiroller-Saison gehört für Biathletinnen und Biathleten zum festen Programm. Im Jahr 2021 errang Rees bei den Deutschen Meisterschaften im Hohenzollern-Stadion in Arber mit knapp drei Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen Erik Lesser den zweiten Platz.

Roman Rees: Biathlet aus einer Familie mit großer Wintersport-Tradition

Wie bei allen Profisportlern gehört auch für den blonden Biathleten Sport zur aktiven Freizeitgestaltung. Teamplayer Roman Rees hat den Fußball und das Radeln für sich entdeckt. Ein Kinoabend mit Freunden und der Besuch daheim bei der Familie stellen die ruhigeren Programmpunkte dar, wenn er freie Zeit abseits der Loipe findet. Ein gutes Buch gehört ebenso zum privaten Entspannungsprogramm wie das Mitfiebern der Spiele seines Lieblingsvereins, dem 1. FC Bayern München. Auf seinem Instagram-Profil versorgt der Wintersportler seine rund 11.000 Follower mit aktuellen News rund um seinen Sport. Als persönliche Stärken nennt Rees seine Leistungen am Schießstand und die Fähigkeit, sich auf jedes Rennen perfekt zu fokussieren. Sein Privatleben hält er bedeckt. Es ist kaum verwunderlich, dass Roman als großes Vorbild die schwedische Legende Ole Einar Björndalen nennt. Beruflich hat er als Zollbeamter und Mitglied des Zoll-Ski-Teams beste Voraussetzungen geschaffen, seine sportliche Karriere voranzutreiben. Der Bundestrainer bezeichnet ihn als einen, der solide und hart arbeitet und dabei viel Humor in die Mannschaft bringt.

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