Schlimme Verletzungen

Horror-Stürze beim Super-G: Fahrerin schlägt kopfüber in Fangzaun ein - Heli gleich zweimal im Einsatz

Ski alpin: Weltcup, Super G, Damen: Kajsa Vickhoff Lie aus Norwegen stürzt
+
Ski alpin: Weltcup, Super G, Damen: Kajsa Vickhoff Lie aus Norwegen stürzt

Der Super-G in Italien wurde am Sonntag von einem Horror-Sturz überschattet. Die Norwegerin Vickhoff Lie wurde mit einem Hubschrauber abtransportiert. Doch dabei blieb es nicht.

Val di Fassa - Ein absoluter Horror-Sturz sorgte beim Super-G* am Sonntag für Aufsehen. Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie stürzte dabei schwer und musste mit einem Helikopter abtransportiert werden.

Ski Alpin: Horror-Stürze beim Super-G - schlimme Verletzungen

Zuschauer und Kollegen hielten bei dem Sturz der 22-jährigen Norwegerin gleichermaßen den Atem an. Lie verkantete, hob anschließend ab und schlug dann kopfüber in einen Fangzaun ein. Das Rennen musste lange unterbrochen werden. Zu allem Überfluss lösten sich bei dem Sturz ihre Skier nicht - deshalb verdrehte sich die Sportlerin auch noch die Beine. Lie schrie vor Schmerzen laut auf und musste anschließend mit einem Helikopter abtransportiert werden. Nach SID-Informationen zog sie sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zu.

Horror-Sturz beim Super-G: Auch Schneeberger stürzt schlimm

Doch dies sollte nicht der einzige Sturz des Tages gewesen sein: Später stürzte auch noch die Österreicherin Rosina Schneeberger im oberen Teil der Strecke. Schneeberger blieb mit einem Ski in einem Tor hänge und landete ebenfalls im Fangzaun. Auch sie musste per Hubschrauber abtransportiert werden. Nach ersten Informationen soll sie sich einen Unterschenkel gebrochen haben.

Für die deutsche Abfahrts-Vizeweltmeisterin Kira Weidle reichte es in der von ihr weniger geliebten kurvigeren Speeddisziplin nur zu Platz 24. 2,35 Sekunden lag sie hinter der Italienerin Federica Brignone, die sich nach der verkorksten Heim-WM in Cortina d‘Ampezzo mit ihrem 16. Weltcup-Sieg ein wenig trösten durfte. Zweite wurde die Schweizer Weltmeisterin Lara Gut-Behrami (+0,59), die dadurch bereits zum dritten Mal die kleine Kristallkugel für den Gesamtsieg in dieser Disziplin holte. Dritte wurde ihre Landsfrau Corinne Suter (+0,72).

Auch bei der Nordischen Ski-WM platzte die deutsche Medaillen-Hoffnung. (rjs mit dpa) *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant:

Kommentare