Unglaubliche Wendung

Mann bricht aus Alcatraz aus - 50 Jahre später schickt er dem FBI diesen krassen Brief

Fast 56 Jahre war man sich sicher: Die drei Männer, die 1962 aus Alcatraz flohen, starben noch in der Nacht ihres Ausbruchs. Doch ein Brief könnte der größten Verbrecherjagd Amerikas nun eine bedeutende Wendung geben. 

San Francisco - Die unglaubliche Geschichte von John und Clarence Anglin und Frank Morris ist eines der größten Mysterien Amerikas. Die drei Männer flohen im Sommer 1962 von der als ausbruchssicher geltenden Gefängnis-Insel Alcatraz. Damals waren sich die Behörden sicher: Die Männer ertranken in der Bucht San Franciscos. Doch telegraph.co.uk  berichtet von einem Brief, der alles ändern könnte. Die vor Jahren geschlossene Akte wurde nun wieder geöffnet - die Ermittlungen beginnen erneut. 

Seit 1962 fehlt von den drei Männern jede Spur - könnte einer von ihnen heute noch am Leben sein?

Die spektakuläre Flucht der Anglin-Brüder aus Alcatraz

Die spektakuläre Flucht der Anglin-Brüder und ihres Mitinsassen Frank Morris ist mittlerweile fast 56 Jahre her. Es war am Abend des 11. Juni, als ihnen der Ausbruch aus dem Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz gelang. Das berichtet extratipp.com*. Auf diesen Tag arbeiteten sie lange hin, Monate vorher begannen die Vorbereitungen: Die aus der Gefängniskantine geklauten Löffel wurden geschärft, aus einem alten Staubsaugermotor wurde kurzerhand eine Bohrmaschine. Tag und Nacht vergrößerten die Schwerverbrecher das Lüftungsloch in Morris Zelle. Das Loch durfte tagsüber logischerweise keinem Wärter auffallen, also stopften sie es mit dem abgetragenem Beton und Klopapier-Paste. 

Als die Wärter in der Nacht der Flucht die Zimmer kontrollierten, sahen sie die Köpfe der Männer im Bett liegen. Was sie nicht wussten: Das waren nicht die Köpfe von John und Clarence Anglin oder Frank Morris - sondern lediglich Attrappen. Die Männer waren zu dem Zeitpunkt schon auf dem Weg zum Dach des Gefängnisses. Vorbei an den draußen positionierten Wachmännern, kletterten sie nach unten, setzten sich in das aus über 50 Regenjacken gebaute Floß und flohen. Seitdem fehlt jede Spur der drei Männer. 

Die Polizei bekommt einen Brief - wer der Absender ist, können sie nicht glauben

Zumindest bis ins Jahr 2013: Denn da, 50 Jahre nach der Schließung des Gefängnisses, erhielt die Polizei in San Francisco einen Brief. Der Verfasser des besagten Briefes gibt sich als John Anglin aus - also als einer der drei Flüchtlinge: "Ich bin 83 Jahre alt und in einer schlechten Verfassung. Ich habe Krebs.", schreibt er. Wie unilad.co.uk zitiert, erklärt er in dem, erst jetzt an die Öffentlichkeit getragenem Brief, dass die drei Männer die Flucht überlebt haben - wohl starb Morris aber bereits im Jahr 2005, der Bruder von John Anglin sechs Jahre später. 

Aus welchem Grund sich der ehemalige Alcatraz-Insasse nun dem FBI stellt und welchen unglaublichen Deal er anzubieten hat, erfahren Sie im ganzen Artikel auf extratipp.com.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Knast-Tourismus auf Alcatraz

Natascha Berger

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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