News-Ticker aus Deutschland

Corona: Hohe Infektionszahlen zu Weihnachten - vor Impfstart am Sonntag zeigt Umfrage neue Ergebnisse

Der harte Lockdown soll die Corona-Krise in Deutschland ausbremsen. Ein weiteres Bundesland führt nun eine Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten ein.

  • Während eine neue Corona-Mutation die Krise in Großbritannien verschärft, gerät auch Deutschland in der Pandemie* massiv unter Druck.
  • Das RKI* meldete am 23. Dezember für Deutschland so viele Todesfälle mit Covid-19 wie noch nie. Auch an Heiligabend erreichen die Neuinfektionszahlen fast ein Redkord-Hoch.
  • Kurz vor dem Impfstart in Deutschland zeigt eine Umfrage neue Ergebnisse zur Impfbereitschaft (Update vom 25. Dezember, 10.24 Uhr).
  • Dieser News-Ticker zum Thema Corona in Deutschland wird regelmäßig aktualisiert.

+++ Dieser News-Ticker ist beendet. Alle weiteren Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie in Deutschland lesen Sie in diesem News-Ticker. +++

Update vom 25. Dezember, 13.39 Uhr: „Querdenken“-Initiator Michael Ballweg hat dazu aufgerufen, sich an das Verbot der „Querdenken“-Demo in Berlin zum Jahreswechsel zu halten. An Heiligabend bat er in einr im Netz veröffentlichten Video-Botschaft darum, „das Verbot der Demonstrationen in Berlin zu akzeptieren und am 30.12., am 31.12. und am 1.1. nicht nach Berlin zu fahren“. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die für den 30. Dezember in Berlin geplante Demonstration verboten wurde. Die Proteste hätten gegen gegen staatliche Beschränkungen in der Corona-Krise gerichtet sein sollen.

Ballweg kündigte in der Video-Botschaft zudem an, zunächst keine großen Demonstrationen mehr anzumelden. Mit diesem Rückzug im Winter sollten nach seinem Bekunden Kräfte für den Frühling gesammelt werden. „Aus diesem Grund, werde ich auf Weiteres keine Großdemonstrationen mehr anmelden.“ Dies empfehle er auch anderen Gruppen von Querdenkern in Deutschland.

Kurz vor Impfstart in Deutschland: Neue Umfrage verspricht Bereitschaft zur Impfung

Update vom 25. Dezember, 10.24 Uhr: In der grassierenden Corona-Pandemie setzen viele ihre Hoffnung auf den kommenden Impfstoff. Ab Sonntag werden in Deutschland die ersten Menschen mit dem Vakzin immunisiert. Ziel ist langfristig eine Durchimpfung der Bevölkerung. Tatsächlich scheint auch die Bereitschaft der Menschen, sich impfen zu lassen, relativ hoch. Das legen die Ergebnisse einer neuen YouGov-Umfrage nahe.

Rund zwei Drittel wollen sich demnach mit dem Impfstoff behandeln lassen. 32 Prozent der Befragten gaben an, sich so schnell wie möglich impfen lassen zu wollen. Weitere 33 Prozent sind zwar ebenfalls dazu entschlossen, wollen aber trotzdem erst einmal mögliche Folgen der Impfung bei anderen abwarten. 19 Prozent haben sich gegen eine Impfung entschieden, 16 Prozent sind noch unentschlossen.Eine deutliche Mehrheit von 57 Prozent hat aber auch Angst vor Nebenwirkungen der Impfung. Nur ein Drittel hat solche Befürchtungen nicht. 10 Prozent machten dazu keine Angaben.

Corona-Zahlen in Deutschland: Nach Heiligabend leichter Rückgang bei den Neuinfektionen

Update vom 25. Dezember, 8.16 Uhr: Einen Tag nach Heiligabend verzeichnet man bei der Zahl der Corona-Neuinfektionen einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vortag. 25.533 neue Fälle und 412 Todesopfer meldeten die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI), wie am Freitagmorgen mitgeteilt wurde. Am Mittwoch hatte man über 30.000 Fälle und ein Rekordhoch von 962 Todesfällen bekannt gegeben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Freitag 188,8. Am Vortag hatte sie noch bei 196,2 gelegen. Erklärtes Ziel ist es, den Wert wieder auf unter 50 zu drücken. Die Inzidenz gilt als wichtige Richtschnur bei der Verhängung und Lockerung von Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus.

Corona in Deutschland: Erster Fall der neuen Mutation aus Großbritannien nachgewiesen

Update vom 24. Dezember, 18 Uhr: Ausgerechnet an Heiligabend: In Deutschland wird der erste Fall der neuen Corona-Mutation aus Großbritannien nachgewiesen. Die Behörden reagieren sofort. (siehe Link)

Coronavirus-Pandemie in Deutschland: Bundesregierung stuft weitere Länder als Corona-Risikogebiete ein

Update vom 24. Dezember, 13.03 Uhr: Die Bundesregierung stuft ab Samstag, 26. Dezember zwei weitere Länder aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen als Risikogebiete ein und spricht damit automatisch Reisewarnungen aus. Bei den betroffenen Ländern handelt es sich um Estland und Namibia.

Darüber hinaus erklärte das Robert-Koch-Institut, das für diese Einstufungen verantwortlich ist, weitere Regionen in Irland und Norwegen zum Risikogebiet. Eine Region in Finnland hingegen wird ab Samstag von der Liste gestrichen. Urlauber können bereits gebuchte Reisen stornieren, wenn ihr Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen bis zu zehn Tage in Quarantäne, können sich davon allerdings durch einen negativen Test ab dem fünften Tag nach Einreise vorzeitig befreien lassen.

Corona in Deutschland: Intensivmediziner-Chef mahnt zur Vorsicht über Weihnachten

Update vom 24. Dezember, 11.45 Uhr: Der Chef der deutschen Intensivmediziner Prof. Dr. Uwe Janssens hat vor den Auswirkungen gewarnt, die unvorsichtige Besuche über die Weihnachtsfeiertage auf das nationale Infektionsgeschehen haben könnten. Der Mediziner befürchtet eine dritte Welle an rapide ansteigenden Corona-Infektionen für das kommende Jahr, wenn die Menschen über Weihnachten die Vorsicht fallen lassen würden.

Corona in Deutschland: Chef der Intensivmediziner warnt vor dritter Welle im Januar

„Nur maximale Kontaktbeschränkungen können verhindern, dass wir im Januar eine dritte Welle bekommen“, sagte Janssens gegenüber der Rheinischen Post.  „Wir Intensivmediziner bitten die Leute dringend, an Weihnachten lieber nicht Oma und Opa zu besuchen, sondern wirklich zu Hause zu bleiben“, ergänzt der 60-Jährige.

Verantwortung für das aktuelle Infektionsgeschehen tragen für Janssens auch die politischen Entscheidungsträger, die wochenlang keine Konsequenzen aus den stetig steigenden Infektionszahlen gezogen hätten. „Es mussten erst 600 Menschen pro Tag an Corona versterben, dass ein Umdenken und Einleiten von durchgreifenden Maßnahmen erfolgte – eigentlich zu spät“, urteilt der Mediziner. Die Konsequenzen müssten jetzt vor allem das Krankenhaus-Personal auf den Intensivstationen tragen.

Uwe Janssens, Präsident der DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin), warnt vor einer dritten Welle im Januar.

Corona in Deutschland: RKI registriert erneut über 30.000 Neuinfektionen an einem Tag

Update vom 24. Dezember, 7.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt weiter auf hohem Niveau. Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 32.195 neue Fälle und 802 Todesfälle innerhalb eines Tages übermittelt, wie das RKI am Donnerstag bekannt gab. Damit verzeichnet die Bundesrepublik am Heiligabend quasi Rekordwerte, was die Neuinfektionen angeht. Der bisherige Höchstwert von 33.777 stammt noch aus der vergangenen Woche. Allerdings wurde dieser Wert von circa 3500 Nachmeldungen aus Baden-Württemberg beeinflusst, sodass die heutigen Zahlen als ein neuer Höchstwert angesehen werden können.

Corona in Deutschland: Infektionszahlen errreichen an Heiligabend Rekord-Niveau

Der Höchststand von 962 Todesfällen war erst am Mittwoch erreicht worden. Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, lag am Donnerstag bei 196,2. Am Dienstag war mit 197,6 ein Höchststand erreicht worden. Der Corona-Hotspot von Deutschland liegt auch an Heiligabend weiterhin in Sachsen. Der Landkreis Bautzen verzeichnet eine 7-Tages-Inzidenz von 585,5.

Der am 16. Dezember in Kraft getretene harte Lockdown kann zu diesem Zeitpunkt noch keine gravierenden Auswirkungen auf die Infektionszahlen zeigen, da es mehrere Tage dauern kann, bis Infizierte Symptome entwickeln und sich daraufhin testen lassen. Eine Forderung der Regierung ist es, mithilfe des Lockdowns die 7-Tages-Inzidenz deutschlandweit unter 50 zu drücken. Die Maßnahmen sollen vorerst bis zum 10. Januar 2021 gelten.

Corona in Deutschland: Nächstes Bundesland führt Testpflicht ein

Update vom 23. Dezember, 20.32 Uhr: Nach Bayern führt auch Nordrhein-Westfalen eine Corona-Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten ein. Die Regelung tritt ab Montag (28. Dezember) in Kraft. Die Personen sind verpflichtet, sich höchstens 24 Stunden vor der Einreise oder unmittelbar nach der Ankunft testen zu lassen.

Flugreisenden muss am Flughafen eine Testmöglichkeit auf eigene Kosten angeboten werden. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Corona-Einreiseverordnung des Gesundheitsministeriums hervor. Durchreisende, Grenzpendler und Grenzgänger sind von der Regelung ausgenommen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte gesagt, dass mittlerweile „fast jedes Land auf diesem Erdball“ ein Risikogebiet sei.

Corona in Deutschland: Gesundheitsministerium weitet Hilfe für Krankenhäuser aus

Wegen der hohen Corona-Zahlen und der angespannten Lage in vielen Kliniken hat das Bundesgesundheitsministerium nach eigenen Angaben die Unterstützungsmöglichkeiten für Krankenhäuser erweitert. Wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte, tritt eine entsprechende Verordnung an diesem Freitag in Kraft, die Regeln gelten demnach bereits seit dem 17. Dezember.

Mehr Krankenhäuser könnten dadurch Anspruch auf sogenannte Ausgleichszahlungen erhalten, wenn sie planbare Operationen und Behandlungen verschieben, um Intensivkapazitäten zu schaffen und dadurch finanzielle Einbußen hinnehmen müssen. Bisher ist das unter anderem daran gekoppelt, dass die freien Intensivkapazitäten in einer Region bereits eine bestimmte Schwelle unterschreiten. Künftig könnten die Länder unabhängig von den freien Intensivkapazitäten Krankenhäuser für solche Ausgleichszahlungen bestimmen, heißt es. Es reicht demnach, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz über 200 liegt. Die Regelungen sind vorerst bis Ende Januar befristet.

Corona in Deutschland: Mutation konnte noch nicht nachgewiesen werden

Update vom 23. Dezember, 16.21 Uhr: Bisher konnte noch kein Fall der vor allem in Großbritannien verbreiteten neuen Corona-Mutation in Deutschland nachgewiesen werden. Der Vorstand der Deutschen Virologischen Gesellschaft teilte am Mittwoch mit, dass bisher mehrere hundert Genomsequenzen aus allen Teilen Deutschlands untersucht worden sind. Trotzdem gehen Experten weiterhin davon aus, dass sich das Virus bereits im Land befindet. Mittlerweile wird ein neues PCR-Verfahren zum spezifischen Nachweis der neuen Sars-CoV-2-Variante entwickelt.

Update vom 23. Dezember, 12.39 Uhr: Von dieser Neuregelung sei „fast jedes Land des Erdballs“ betroffen, so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU): Nach Bayern will nun auch sein Bundesland ab sofort eine grundsätzliche Corona-Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten (Inzidenz über 50) einführen, egal, ob sie per Flugzeug, Auto und einem anderen Verkehrsmittel einreisen.

Es gebe zwar auch zwingend nötige Reisen - für andere habe er derzeit aber kein Verständnis, betonte Laumann. Unter anderem sollten Flughäfen Angebote für Schnelltests* bereit halten.

Corona in Deutschland: Länderchef beschreibt die Lage als „zweifellos dramatisch“

Update vom 23. Dezember, 11.42 Uhr: „Die Lage ist zweifellos dramatisch“, sagt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) - und teilt in einem aktuellen Welt-Interview auch gegen Länderchefs aus, die sich bei den Bund-Länder-Beratungen vom Oktober sperrten: „Ohne damit wirken zu wollen wie Herr Schlau, der schon immer alles besser gewusst hat: Gemeinsam mit meiner Amtskollegin Manuela Schwesig aus Mecklenburg-Vorpommern habe ich damals ebenfalls dafür geworben, schärfere Maßnahmen zu ergreifen.“

Außerdem sagte der Politiker der Zeitung: „Aus meiner Sicht hätte der Lockdown auch schon früher greifen können.“ Auch sein Bundesland könne sich nun „vom Bundestrend nicht ganz abkoppeln“. Ihm zufolge seien in Schleswig-Holstein noch 26 Prozent der Intensivbetten frei.

Zuspitzung im Corona-Hotspot Sachsen - Krematorium in Zittau überfüllt

Update vom 23. Dezember, 11.15 Uhr: Vor einer Woche hatte ein Arzt aus Zittau mit Äußerungen über eine sogenannte Triage Aufsehen erregt. Jetzt ist der sächsische Corona-Hotspot wieder im Fokus. Die Zahl der Covid-19-Toten ist hier so hoch, dass sie „mitunter die Kapazitäten des Zittauer Krematoriums“ übersteige, heißt es in einer Mitteilung der Stadt vom Dienstagabend.

Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker erklärte: „Wir sind organisatorisch an unseren Leistungsgrenzen angekommen und bitten alle Betroffenen um Verständnis.“ 

Nun werden die Leichen außerhalb des Krematoriums zwischengelagert. Sie sollten „im Bereich des Hochwasserstützpunkts“ gelagert und „bei Freigabe zur Einäscherung“ ins Krematorium gefahren werden. Am Hochwasserstützpunkt befindet sich eine große Halle, in der Materialien gelagert werden, die im Fall eines Hochwassers gebraucht würden. In Zittau sind in diesem Monat bereits 115 Todesfälle verzeichnet worden. Zum Vergleich: Im Dezember 2019, vor der Pandemie, waren es 45.

Corona in Deutschland: Zu viele Intensivpatienten - Experte bringt Notbehelf ins Spiel - „Zumindest vorübergehend“

Unsere Erstmeldung vom 23. Dezember: Berlin - In der Corona-Krise kommt es in Deutschland aktuell hart auf hart. Am Tag des bisherigen Höchststands der täglich verzeichneten Todesfälle in der Pandemie (962 an der Zahl) schlägt die Deutsche Krankenhausgesellschaft nun vor, Ruheständler zurück in die Kliniken zu holen - wegen Personalknappheit. „Aktuell liegt die Zahl der Intensivpatienten mit Covid-19 bei 5100“, sagte ihr Präsident Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Es ist davon auszugehen, dass die Zahl im Januar auf 6000 steigen wird.“

Einzelne Krankenhäuser riefen bereits dazu auf, „dass Mitarbeiter, die gerade erst in den Ruhestand gegangen sind oder aus anderen Gründen in einer beruflichen Auszeit sind, nach Möglichkeit zumindest vorübergehend zurückkehren sollen“, führte Gaß aus. Sinnvoll sei das aber nur bei Leuten, die noch nicht lange aus dem Beruf raus seien und noch das Erfahrungswissen des aktuellen Krankenhausbetriebs hätten.

Rettungskräfte verlagern am 22. Dezember in Rostock einen Corona-Intensivpatienten aus Sachsen aus einem Hubschrauber in einen Krankenwagen.

Corona in Deutschland: Bundeswehr soll bei Impfungen massiv unterstützen

Große Hoffnung liegen nun auf einem Impfstoff*. Helfen sollen bei den Impfungen einem Tagesschau-Korrespondenten zufolge bis zu 6500 Soldat:innen. Wie soll die Hilfe konkret aussehen? „Denkbar ist dabei alles: Vom Bundeswehr-Arzt, der das Aufklärungsgespräch führt oder die Spritze setzt - bis hin zum Helfer im Tarnfleck, der organisatorisch für einen möglichst reibungslosen Ablauf der Massenimpfungen sorgt“, schreibt er. Bereits jetzt ist Bundeswehr in den Aufbau von Impfzentren eingebunden.

„Ab Sonntag kann es losgehen“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) jetzt in der ARD. Mit dem 27. Dezember steht der Termin für den Impf-Start in Deutschland - unklar bleibt indes, wie es an den Schulen weitergeht. Der Deutsche Lehrerverband bezweifelt stark, dass es nach den Weihnachtsferien wieder vollständigen Präsenzunterricht geben wird.

Abhängig vom Infektionsgeschehen werde es auch nach dem 10. Januar weiterhin eine Phase des Wechselunterrichts mit halbierten Klassen, Hybridunterricht oder auch Phasen des reinen Distanzunterrichts geben müssen, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der dpa. Die Kultusminister der Länder wollen sich am 4. Januar beraten, einen Tag später werden voraussichtlich Bundeskanzlerin Angela Merkel* (CDU*) und die Ministerpräsidenten zum weiteren Vorgehen Beschlüsse fassen.

ÖPNV in der Corona-Krise: Bus und Bahn so leer wie noch nie seit der Wiedervereinigung

Aktuell gilt seit dem 16. Dezember ein zweiter bundesweiter Lockdown. Der ÖPNV verzeichnet schon seit Monaten einen historischen Einbruch. 22 Jahre lang waren die Fahrgastzahlen ununterbrochen gestiegen. Im Jahresdurchschnitt habe es diesmal nur noch 40 Prozent der üblichen Nachfrage gegeben, teilte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen der dpa mit. (AFP/dpa/frs) *Merkur.de gehört zum Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

Umfrage: Wie erleben Sie die Corona-Pandemie?

Wie verändern sich Ihr Wohlbefinden, Ihre sozialen Kontakte, Ihre Arbeitssituation? In einer groß angelegten Studie will das gemeinnützige Forschungsinstitut ISDC herausfinden, was die Pandemie sozial, psychologisch und ökonomisch für uns bedeutet. Sie, liebe Leserinnen und Leser, können bei dieser Befragung mitmachen – und dabei gewinnen: Unter allen Teilnehmenden im Dezember verlost das ISDC zehn Einkaufsgutscheine im Wert von je 50 Euro. Die Umfrage dauert circa 15 Minuten. Alle Daten werden streng vertraulich behandelt. Nach Abschluss der Studie werden wir über die Ergebnisse aus den unterschiedlichen Stadtvierteln und Landkreisen berichten.
Die Teilnahme ist nur online möglich unter dem Link: www.lifewithcorona.org/mm-tz
Das International Security and Devolopment Center (ISDC) in Berlin befasst sich seit Jahren mit den Auswirkungen von Krisen in unterschiedlichen Staaten und Regionen auf die Bevölkerung. So forscht das Institut in Entwicklungsländern, aber auch die Folgen des Terrors vom 11. September wurden so untersucht. Jetzt interessiert die Wissenschaftler insbesondere, welche Auswirkungen unterschiedliche Lebenssituationen, etwa in der Großstadt oder auf dem Land, auf den Umgang der Menschen mit der Pandemie haben. Helfen Sie mit, liebe Leserinnen und Leser, mehr darüber herauszufinden!

Rubriklistenbild: © Tom Weller/dpa

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