News-Ticker

Corona in Niedersachsen: In fast allen Pflegeheimen sind Zweitimpfungen erfolgt

Die aktuellen Corona-Fallzahlen für Niedersachsen sind da. In den kommenden Tagen sollen alle Pflegeheim-Bewohner Zweitimpfung erhalten können. Alle News im Ticker.

  • In Niedersachsen haben sich seit Beginn der Corona*-Pandemie 190.873 Menschen mit dem Virus infiziert (Stand: 26.03.2021).
  • 98 Prozent der Alten- und Pflegeheime haben bereits Zweitimpfungen erhalten.
  • Corona-News*: Angela Merkel hat den Oster-Lockdown doch noch gekippt - Stephan Weil äußert sich zu dem Beschluss.
  • Dieser Ticker ist beendet: Hier finden sie die aktuellen Infos zu Corona in Niedersachsen.

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Update vom Freitag, 26.03.2021, 13.45 Uhr: Die prioritäre Corona-Schutzimpfung in Niedersachsens Pflegeheimen zeige laut einer Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums Wirkung. Laut der Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) ist „ein erster wichtiger Meilenstein beim Schutz der Gruppe hochverletzlicher Personen“ erreicht.

Demnach ist in allen niedersächsischen Heimen eine Erstimpfung erfolgt oder angeboten worden, in 98 Prozent der Heime bereits die Zweitimpfung. Damit könnten die Impfteam-Besuche in Pflegeheimen in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Behrens verwies auch auf die deutlich zurückgehenden Infektionszahlen in den Einrichtungen.

104.459 Erstimpfungen (Stand 25.03.2021) wurden laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) in 1.473 niedersächsischen Einrichtungen verabreicht, so die Pressemitteilung. Demnach lasse sich ein Rückgang bei den Covid-19-Erkrankungen in Alten- und Pflegeheimen verzeichnen.

In allen niedersächsischen Alten- und Pflegeheimen wurden Erstimpfungen durchgeführt oder angeboten. Auch mit den Zweitimpfungen ist man laut dem Gesundheitsministerium fast durch (Symbolbild).

Corona in Niedersachsen: Fast alle Pflegeheime sind geimpft

Wie eine Sprecherin des Ministeriums auf telefonische Nachfrage mitteilte, wird täglich ermittelt, wie das Ausbruchsgeschehen in den Heimen in den vergangenen sieben Tagen war. Am 13. Januar 2021 war demnach mit 226 Einrichtungen die höchste Anzahl des Monats festgestellt worden.

Rund einem Monat später hatten am 10. Februar 2021 174 stationäre Heime ein akutes Infektionsgeschehen. Am 10. März 2021 waren es laut der Sprecherin 105 Heime mit mindestens einem Corona-Fall und der aktuellste Wert vom 24. März 2021 zeigt einen Corona-Ausbruch in 83 niedersächsischen Alten- und Pflegeheimen.

Auch die Zahl der in den Pflege- und Altenheimen an oder mit Corona verstorbenen Bewohnern ist laut den Angaben zurückgegangen. Bisher sei es im März zu 65 Todesfällen in Heimen im Zusammenhang mit Sars-Cov-2 gekommen, im Januar waren es 370 und im Februar 291.

Corona: Niedersächsische Gesundheitsministerien ruft Heime auf, Besuchsregeln anzupassen

Die niedersächsische Gesundheitsministerin ruft zudem die Betreiber der Pflege- und Altenheime auf, nun die Besuchsregeln anzupassen. Der Kontakt mit der Familie sei für die Älteren wichtig. Sie halte es für möglich, zukünftig wieder mehr Besuch zuzulassen.

„Zwei Wochen nach erfolgter zweiter Impfung können die Heime ihr Hygienekonzept an die aktuelle Lage anpassen und gewünschte Besuche zulassen“, erklärt Daniela Behrens. Das örtliche Gesundheitsamt sollte dabei eingebunden werden. Dennoch erinnerte sie daran, dass auf Neuzugänge in den Heimen, die noch nicht geimpft sind, geachtet werden.

Corona in Niedersachsen: Aktuelle Fallzahlen – mehr als 2000 Neuinfizierte

Das Land Niedersachsen hat zudem die aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz ist demnach weiter angestiegen auf 111,2. Binnen 24 Stunden wurden 2213 Neuinfektionen gemeldet sowie zwölf weitere Todesfälle. Als genesen gelten 1199 weitere Menschen.

Corona-Fallzahlen in Niedersachsen (26.03.2021)
Nachgewiesene Corona-Infektionen190.873 (+2213)
Todesfälle4799 (+12)
Geschätzte genesene Personen168.415 (+1199)
7-Tage-Inzidenz111,2
Quelle: www.niedersachsen.de

Corona in Niedersachsen: Aktuelle Fallzahlen – Inzidenz jetzt über 100

+++ 11.40 Uhr: Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun über 100. Laut dem Land Niedersachsen ist sie auf 102,5 gestiegen. Binnen 24 Stunden wurden 1802 Corona-Neuinfektionen registriert sowie 27 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Folglich haben sich seit Beginn der Pandemie 188.660 Menschen in Niedersachsen mit dem Coronavirus infiziert und insgesamt 4787 sind daran gestorben.

167.216 Menschen gelten inzwischen wieder als genesen, das ist im Vergleich zum Vortag (24.03.201) ein Plus von 1189 Menschen.

Corona in Niedersachsen: Gesundheitsministerin fordert zügige Testmöglichkeiten in Unternehmen

Update vom Donnerstag, 25.03.2021, 9.25 Uhr: Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) fordert eine schnelle Umsetzung der beim Bund-Länder-Treffen beschlossenen regelmäßigen Corona-Schnelltests in den Betrieben. „Wir werden als Landesregierung die Betriebe in Niedersachsen mit Nachdruck auffordern, dieser Verpflichtung nachzukommen und Testmöglichkeiten zeitnah einzurichten“, sagte Behrens der dpa in Hannover.

Die Mitarbeitenden in Betrieben sollten mindestens einmal, wenn genügend Tests bereitstehen zweimal pro Woche die Möglichkeit haben, sich kostenlos testen zu lassen. Die Infektionsketten am Arbeitsplatz zu unterbrechen, sei wichtig um die Epidemie zu bekämpfen. Man setze auf die Unternehmen, die auf den Betrieb angepasste und angemessene Testungen vornehmen. Außerdem werde das Land beobachten, ob die Selbstverpflichtung greife, so die Gesundheitsministerin. Sie setze darauf, dass die Firmen die Testmöglichkeiten zeitnah einrichteten, weil sie vom Willen der Arbeitgeber zum Schutz ihrer Angestellten überzeugt sei.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) pocht auf zügige Testungen in den Betrieben.

Corona in Niedersachsen: Weil äußert sich zu Merkels Entscheidung - „Lage hat sich nicht geändert“

+++ 18.08 Uhr: Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen, hat sich zu Angela Merkels Entschluss geäußert, die Corona-Osterruhe kurzfristig zu kippen. Die Erklärung der Bundesregierung, dass der Oster-Shutdown nicht wie geplant möglich sei, habe ihn überrascht.

Er habe die Erklärung der Bundeskanzlerin mit großem Respekt zur Kenntnis genommen, der Bund-Länder-Beschluss am Vorabend sei jedoch eine gemeinsame Entscheidung gewesen. „Die Lage hat sich nicht geändert, wir befinden uns mitten in der dritten Welle“, sagte Weil.

Die Lage sei dynamischer und gefährlicher als bei den vorherigen Wellen. Das Ziel der Osterruhe sei gewesen, diese Dynamik zu verändern. Eine Rückkehr zur Normalität sei nicht möglich, ohne die Infektionszahlen unter Kontrolle zu bekommen. Über Ostern müsse es jetzt darum gehen, so weit wie möglich und nun eben freiwillig, die Aktivitäten zurückzufahren und so die Dynamik der Infektionswelle zu brechen. Innerhalb der Landesregierung werde nun geprüft, wie das weitere Vorgehen in Niedersachsen sein könne. 

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich zur gestoppten Corona-Osterruhe geäußert (Archivfoto).

Corona in Niedersachsen: Merkels Osterruhe-Stopp spaltet die Meinungen

+++ 16.50 Uhr: Angela Merkels Entscheidung, die Corona-Osterruhe kurzfristig doch noch zu kippen stößt in Niedersachsen auf verschiedene Reaktionen, darunter teils starke Kritik.

Wie der NDR berichtet, gehört die niedersächsische FDP zu den größten Kritikern. Stefan Birkner, Vorsitzender der Landtagsfraktion der FDP, ist der Meinung, dass die Ministerpräsidentenkonferenz als Entscheidungsgremium in der Corona-Krise nun nicht mehr tauge. Auch griff er Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), weil dieser die geplante Osterruhe am Dienstag (23.03.2021) noch für gut befunden habe.

Der Handelsverband Niedersachsen und die Industrie- und Handelskammer (IHK) aber begrüßen die Rücknahme des Oster-Lockdowns. Allerdings sorge das „Hin und Her“ eher für Verwirrungen bei den Verbrauchern. Jetzt müsse man gezielt an den noch fehlenden Öffnungsstrategien für den Handel, die Gastronomie und die Veranstaltungsbranche arbeiten. Bei der Ärztekammer sehe man den plötzlichen Stopp der Osterruhe jedoch kritisch. Es sei „kontraproduktiv“ solch eine Maßnahme zu kippen, wenn Corona-Schnelltests und Impfungen weitestgehend noch nicht geregelt seien.

Corona in Niedersachsen: Merkel kippt Osterruhe über die Feiertage

+++ 12.20 Uhr: Nach massiver Kritik an dem vorgesehenen Corona-Lockdown der Osterruhe entschied Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nun, diesen Entscheid zu stoppen. Das teilte sie am Mittwoch (24.03.2021) in einer kurzfristig einberufenen Schalte mit den Länderchefs mit.

Um 11 Uhr war dazu eine erneute Bund-Länder-Runde von der Kanzlerin einberufen worden. Anschließend räumte Merkel in einer Pressekonferenz Fehler ein. Um 13 Uhr stellt sie sich den Fragen der Abgeordneten im Bundestag.

Corona in Niedersachsen: Präsenzgottesdienste sollen an Ostern stattfinden

+++ 11.45 Uhr: Trotz der jüngsten Beschlüsse des Bund-und-Länder-Gipfels wollen die Kirchen in Niedersachsen Präsenzgottesdienste an Ostern weiterhin stattfinden lassen. „Die Freiheit der Religionsausübung ist ein hohes Gut“, teilen die Bischöfe der evangelischen und katholischen Kirchen in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Vielen Menschen soll das persönliche Erleben des Gottesdienstes und die Atmosphäre in den Kirchen aber nicht verwehrt bleiben. „Im Sinne der Eigenverantwortlichkeit der Kirchen ist es unser Ziel, im Rahmen der bisherigen Regelungen der niedersächsischen Corona-Verordnung auch über Ostern Gottesdienste sowohl präsentisch als auch digital zu feiern“, heißt es weiter.

Corona in Niedersachsen: Evangelische und katholische Kirchen wollen an den Präsenzgottesdiensten an Ostern festhalten. (Symbolbild)

Corona in Niedersachsen: Die Fallzahlen vom Mittwoch (24.02.2021)

Update vom Mittwoch, 24.03.2021, 11.20 Uhr: Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Mittwoch (24.03.2021) bekannt gegeben. Demnach haben sich innerhalb von 24 Stunden weitere 1583 Menschen mit Covid-19 infiziert. Die Gesamtzahl der Infektionen steigt seit Beginn der Pandemie nun auf 186.858.

Außerdem wurden dem Landesgesundheitsamt Niedersachsen 22 weitere Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöht sich somit auf 4760. 980 Personen gelten derweil wieder als genesen. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner steigt auf mittlerweile 100,0 an. 

Corona in Niedersachsen: Wirtschaftsverband kritisiert neueste Beschlüsse der Regierung

+++ 16.40 Uhr: Mit Unverständnis hat die Wirtschaft in Niedersachsen auf die erneute Lockdown-Verlängerung des Bundes reagiert und der Politik völlige Konzeptlosigkeit im Umgang mit der Pandemie vorgeworfen. Der Hauptgeschäftsführer von Niedersachsen-Metall, Volker Schmidt, kritisierte, dass die Beschlüsse weitab von jeder betrieblichen Realität seien. Der Verband vertritt Tausende Firmen der im Land wichtigen Auto-, Zuliefer- und Maschinenbauindustrie.

Demnach sei es naiv, dass man um die Ostertage kurzfristig Anlagen einfach wieder herunterfahren könne. Die Stimmung sei „kurz vorm Bersten“, so der Verband am Dienstag (23.03.2021), nachdem Bund und Länder einen harten Lockdown über Ostern beschlossen hatte. Schmidt meinte, dass man sich angesichts der neuen Vorgaben fragen müsse, ob die Regierung in Berlin überhaupt eine Vorstellung davon habe, wie die Wirklichkeit in den Betrieben aussehe.

Corona in Niedersachsen: Arbeitsfreier Gründonnerstag führe zu horrenden Kosten

Ein zusätzlicher arbeitsfreier Gründonnerstag würde in der Metallbranche allein in Niedersachsen rund 750 Millionen Euro an Umsatzausfall kosten. Währenddessen stünden besonders kleine Betriebe finanziell mit dem Rücken zur Wand. Dagegen fehle ein systematisches Konzept zur Pandemiebekämpfung nach wie vor.

Zudem sei laut Schmidt die 7-Tage-Inzidenz als alleinige Richtgröße nicht mehr zu halten. Das würde auf einen Lockdown ohne Ende hinauslaufen, da seiner Meinung nach auch die Ausweitung der Corona-Tests zu einer Steigerung der Inzidenz führt. „Das ist Politikversagen“, so Schmidt.

Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer von Niedersachsen Metall, übt scharfe Kritik an den neuen Bund-Länder-Beschlüssen. (Archivbild)

Corona in Niedersachsen: Gesundheitsministerin ruft zu regelmäßigen Tests auf

Die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) betonte in einer Mitteilung, dass Testungen ein wichtiger Baustein in der Pandemiebekämpfung sind. Solange die Impfstoffe noch nicht in ausreichende Menge für alle zur Verfügung stünden , würden die regelmäßigen Tests die Sicherheit „im gesellschaftlichen Miteinander“ erhöhen.

Da Testungen zu schrittweisen Öffnungen führen können, rief sie alle Bürger dazu auf, die kostenfreien Testangebote wahrzunehmen – auch wenn man keine Symptome hat. „Jede frühzeitig erkannte Infektion trägt dazu bei, das Virus einzudämmen“, so die Gesundheitsministerin.

Neben den Antigen-Tests, die von geschultem Personal in Testzentren durchgeführt werden, bieten demnach auch die „Laien-Schnelltests“, die im Handel erhältlich sind, Schutz im privaten Miteinander. Dennoch sei es wichtig, dass Schnelltests grundsätzlich nicht so sicher seien wie PCR-Tests. Aus diesem Grund muss nach jedem positiven Testergebnis eine PCR-Testung erfolgen.

Corona: „Niedersachsen wird die Notbremse ziehen“ - Die aktuellen Fallzahlen

+++ 12.54: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil erläutert am Dienstagmittag (23.03.2021), wie die Bund-Länder-Beschlüsse vom Montag (22.03.2021) in Niedersachsen umgesetzt werden.

Um 13 Uhr beginnt die Pressekonferenz in der Staatskanzlei in Hannover. In unserem Live-Ticker informieren wir über die neuen Regelungen und Ergebnisse für Niedersachsen.

Corona in Niedersachsen: Nur noch eine Region hat Inzidenz von über 200

Update vom Dienstag, 23.03.2021, 11.56 Uhr: Die neuen Corona-Fallzahlen für Niedersachsen sind bekannt gegeben worden. In den vergangenen 24 Stunden wurden 572 Neuinfektionen gemeldet, sodass die Zahl aller gemeldeten Corona-Fälle seit Beginn der Aufzeichnung landesweit auf 185.275 gestiegen ist. Die Zahl der registrierten Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ist um zwölf auf 4738 gestiegen.

Im Vergleich zum Vortag ist die 7-Tage-Inzidenz mit 96,8 stabil. Aktuell liegt nur noch eine Region in Niedersachsen über einer Inzidenz von 200 – Cloppenburg mit 234,4. Die Stadt Osnabrück, die am Montag (22.03.2021) für einen Tag mit 203,3 über 200 lag, ist inzwischen wieder bei 187,0. Die Stadt Salzgitter ist auch wieder knapp unter 200 und liegt am Dienstag bei 199,4. Laut den Angaben des Landes gelten 449 weitere Menschen als genesen. Insgesamt sollen 165.047 genesen sein.

Die Corona-Inzidenz liegt in Niedersachsen am Dienstag (23.03.2021) stabil bei 96,8. Ein Jongleur zeigt in Hannover am Kröpcke mit Maske sein Können.

Corona: „Niedersachsen wird die Notbremse ziehen“ - Landesweite Inzidenz steigt

+++ 13.13 Uhr: Das Land hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Niedersachsen bekannt gegeben. 519 Neuinfektionen wurden gemeldet sowie drei weitere Todesfälle seit Sonntag (21.03.2021). Die Zahl aller nachgewiesener Corona-Infektionen steigt somit auf 184.703 und die gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 auf 4726.

Auch die 7-Tage-Inzidenz ist binnen 24 Stunden weiter gestiegen und liegt nun bei 96,7 (Vortag: 94,9). Als genesen gelten geschätzt 164.598, das sind 202 mehr als am Sonntag. Neben dem Kreis Cloppenburg (237,3) und der Stadt Salzgitter (212,9), hat nun auch eine dritte Region eine Inzidenz von über 200. Es ist die Stadt Osnabrück mit 203,3.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hält die dritte Welle aus mehreren Gründen als „brandgefährlich“. Er gibt keine Hoffnung auf Lockerungen (Archivbild).

Corona: „Niedersachsen wird die Notbremse ziehen“ - Weil: Dritte Welle ist „brandgefährlich“

Update vom Montag, 22.03.2021, 10.05 Uhr: Die dritte Corona-Welle ist laut Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) brandgefährlich. Zudem warb er am Montag (22.03.2021) im Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) um Verständnis für die Rücknahme von Lockerungen des Lockdowns.

Er warnte, dass es dieses Mal weit schwieriger werde, die Zahl der Neuinfektionen wieder zu drücken, als im Frühjahr oder Herbst 2020. „Die dritte Welle wird durch ansteckendere Virusmutationen getrieben und trifft auf eine Corona-müde Bevölkerung - das macht sie so brandgefährlich“, so Weil.

Corona in Niedersachsen: Kein Spielraum für Lockerungen

Zudem sieht der niedersächsische Regierungschef keinen Spielraum für Lockerungen. „In dieser brisanten Situation stur den Öffnungsplan abzuarbeiten, wäre verantwortungslos“, betonte er. Öffnungsschritte müssten stattdessen zurückgenommen werden, wenn die Inzidenz über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen steige. „Niedersachsen wird die beschlossene Notbremse ziehen, und ich rate allen, das auch zu tun“, sagte Weil.

Corona in Niedersachsen: Tonne wirbt für Selbsttests an Schulen - die aktuellen Fallzahlen

+++ 13.08 Uhr: Um die Corona-Pandemie in Niedersachsen einzudämmen, setzt man auf Selbsttests in Schulen. Horst Audritz, Vorsitzender des Philologenverbandes, hatte dies infrage gestellt. Lehrer seien nicht dafür geschult, diese Tests bei Schülern durchzuführen. Nun meldete sich Niedersachsens Kultusminister Hendrik Tonne (SPD) zu Wort und wies die Bedenken zurück.

Gegenüber der NOZ äußerte sich Tonne wie folgt: „Ich habe mich sehr gewundert, dass einige Funktionäre aus den Bildungsverbänden die Selbsttests schon kritisieren, bevor sie auch nur einen einzigen Test ausprobiert haben.“ Es müsse doch im Interesse aller liegen, die Schule noch sicherer zu machen. Die Lehrer müssten auch keine zusätzliche gesundheitliche Gefahr fürchten, denn sie würden die Tests weder selbst durchführen, noch müssten sie dafür haften.

Corona in Niedersachsen: Tonne wirbt für Selbsttests an Schulen

Audritz hatte erklärt, dass ohne Schutzkleidung eine zusätzliche gesundheitliche Gefahr für die Lehrkräfte bestehe. Unrealistisch sei der Plan reiner Anleitung, wie man einen Corona-Selbsttest durchführen müsse - gerade bei jüngeren Schülern. Derartige Tests müssten von professionelle Teams durchgeführt werden.

Kultusminister Hendrik Tonne sieht Corona-Selbsttests an Schulen in Niedersachsen als etwas Positives.

Tonne versuchte die Argumente von Audritz zu entschärfen: Man brauche weder medizinische Vorbildung noch weiteres Personal, um Selbsttests durchzuführen. Gerade die Schule sei ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche neues Wissen lernen und üben könnten. „Selbsttests sind etwas Neues. Neues will gelernt und geübt sein“, sagte der Kultusminister von Niedersachsen. Er wirbt für die Teilnahme an den Selbsttests.

Corona in Niedersachsen: Das sind die Fallzahlen vom Sonntag (21.03.2021)

Update vom Sonntag, 21.03.2021, 12.18 Uhr: Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Demnach haben sich innerhalb von 24 Stunden 1196 weitere Personen mit Covid-19 infiziert. Insgesamt steigt die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 184.184.

Wie das Gesundheitsamt Niedersachsen meldet, sind drei weitere Patienten im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Insgesamt steigen die Todesfälle somit auf 4723 Menschen. 968 Menschen gelten derweil wieder als genesen (insgesamt 164.396). Die 7-Tage-Inzidenz erhöht sich von 93,3 auf 94,9.

Corona in Niedersachsen: Fälle von häuslicher Gewalt nimmt zu

+++ 16.14 Uhr: In Niedersachsen hat die Gewalt im Familien- oder Beziehungskontext im vergangenen Jahr zugenommen. Das geht aus der Kriminalstatistik hervor, die in der kommenden Woche vorgestellt werden soll, berichtet der Spiegel. Im Jahr 2020 verzeichneten die Ermittlungsbehörden demnach 21.509 Fälle von häuslicher Gewalt, sieben Prozent mehr als vor der Coronakrise.

Insgesamt wurden 2020 etwa zwei Prozent weniger Straftaten erfasst als im Jahr zuvor. Die Zahl der Straftaten in den eigenen vier Wänden steigt laut Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) bereits seit Jahren. „Neben dem Sondereffekt Corona mit Lockdown, geschlossenen Schulen und Homeoffice hängt die Zunahme der Ermittlungsverfahren auch damit zusammen, dass immer mehr Frauen sich trauen, die Taten anzuzeigen“, sagte er gegenüber dem Spiegel. Es gebe jedoch eine sehr hohe Dunkelziffer, die in einer Studie beleuchtet werden soll.

Corona in Niedersachsen: Gericht kippt drei Regelungen

Update vom Samstag, 20.03.2021, 11.50 Uhr: Nachdem das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Niedersachsen die Fünf-Personen-Obergrenze gekippt hat, wurde auch zwei weiteren Anträgen recht gegeben.

Demnach sollen auch Zoos und Tierparks in Kommunen mit Inzidenzen über 100 wieder öffnen dürfen - das berichtet der NDR. Die Begründung dafür ist, dass das Infektionsrisiko im Freien sehr gering sei und durch eine begrenzte Besucherzahl reguliert werden könne. Die ersten Zoos planen schon ihre Öffnung - darunter die in Osnabrück und in Hannover. Beide öffnen ihre Tore bereits ab Samstag (20.03.2021) wieder. Jedoch haben zunächst nur Jahreskartenbesitzer Zutritt.

Corona in Niedersachsen: Drei Regelungen in Corona-Verordnung ausgesetzt

Ebenfalls wieder erlaubt ist Einzelmusikunterricht. Das OVG erkannte in diesem Verbot einen Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz. „Zwischen dem untersagten Einzelmusikunterricht und den erlaubten Kontakten im privaten Bereich bestünden keine Unterschiede von solcher Art und solchem Gewicht, die eine Ungleichbehandlung rechtfertigen könnten“, hieß es. Alle drei Regelungen sind nun so lange ausgesetzt, bis das Land entsprechende Stellen in der Corona-Verordnung anpasst.

Corona in Niedersachsen: Der Zoo in Hannover öffnet schon bald wieder seine Türen für Besucher mit Jahreskarten. (Archivbild)

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen vom Samstag (20.03.2021)

Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen vom Samstag (20.03.2021) veröffentlicht. Demnach haben sich innerhalb von 24 Stunden 1419 weitere Personen mit Covid-19 infiziert. Insgesamt steigt die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 182.988.

Wie das Gesundheitsamt Niedersachsen meldet, sind 26 weitere Patienten im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Insgesamt steigen die Todesfälle somit auf 4720 Menschen. 849 Patienten gelten derweil wieder als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz erhöht sich auf 93,3.

Corona-Fallzahlen in Niedersachsen (20.03.2021)
Nachgewiesene Corona-Infektionen182.988 (+1419)
Todesfälle4720 (+26)
Geschätzte genesene Personen163.428 (+849)
7-Tage-Inzidenz93,3
Quelle: www.niedersachsen.de

Corona in Niedersachsen: Gericht kippt Fünf-Personen-Obergrenze

+++ 18:48 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hat in einem Eilverfahren die starre Fünf-Personen-Obergrenze in den Regelungen über die Corona-Kontaktbeschränkungen in Niedersachsen gekippt. Weiterhin bestehen bleibt aber die Regelung, dass sich lediglich Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen.

Ein Familienvater mit drei Kindern über 14 Jahren hatte geklagt und vor dem Gericht argumentiert, dass er zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern bereits die Obergrenze von fünf Personen erreiche. Seine Familie könne sich also niemals mit anderen Menschen treffen. Ausnahmen von der Fünf-Personen-Regel gab es zuvor nur für Kinder nur 14 Jahren.

Corona in Niedersachsen: Richter bezeichnen Regelung als „unangemessen“

Die Richter gaben dem Kläger am Freitag (19.03.2021) Recht. Sie betonten sogar, dass die Regelung „unangemessen“ sei. Die Formulierung in der entsprechenden Verordnung schließe alle Haushalte, in denen fünf Menschen im Alter von 15 Jahren und mehr lebten, von „gemeinsamen sozialen Kontakten“ aus. Außerdem würden in der Regelungen Haushalte, in denen mehr als fünf Menschen lebten, überhaupt nicht berücksichtigt werden.

Die Richter des OVG fanden sogar noch einen weiteren Kritikpunkt. Demnach gebe es in der Verordnung selbst einen Widerspruch zu den Vorgaben für Hotspots mit besonders hohen Infektionszahlen. Es seien ältere Formulierungen übernommen worden, in denen es gar keine festgelegte Obergrenze gab. Damit seien rechtlich gesehen ausgerechnet in Hotspots stets Treffen aller Haushaltsmitglieder mit einer weiteren Person erlaubt. Das könnten dann auch mehr als fünf Menschen sein.

Corona in Niedersachsen: Zahl der Neuinfektionen steigt - Zwei Regionen mit Inzidenz über 200

Update vom Freitag, 19.03.2021, 16.20 Uhr: Die niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) hat sich vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte das Ministerium am Freitagvormittag (19.03.2021) mit. In ihrer eigenen Familie gebe es einen Corona-Verdachtsfall, der sich allerdings noch nicht bestätigt habe. „Wir warten auf die Ergebnisse des PCR-Tests“, so Behrens.

Bei ihr sei am Donnerstagabend ein PCR-Test durchgeführt worden, das Ergebnis stehe auch hier noch aus und wird für den heutigen Freitag erwartet. Deswegen werde sie nun von ihrer Wohnung in Hannover aus arbeiten. „Mir geht es gut. Jetzt gilt es zunächst abzuwarten“, sagte Behrens.

Corona in Niedersachsen: Das sind die aktuellen Fallzahlen vom Freitag (19.03.2021)

Das Land Niedersachsen hat die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Binnen 24 Stunden wurden 1580 Neuinfektionen gemeldet, sodass seit Beginn der Pandemie 181.569 Corona-Infektionen in Niedersachsen nachgewiesen worden. Wie schon am Vortag sind 24 weitere Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Insgesamt wurden bereits 4694 Todesfälle gemeldet.

Die 7-Tage-Inzidenz ist landesweit wieder gestiegen und liegt nun bei 90,2. Zwei Regionen haben aktuell eine Inzidenz von über 200. Im Kreis Cloppenburg liegt sie bei 221,5 (Vortag, 179,3) und in der Stadt Salzgitter bei 222,5 (Vortag: 233,0). Das Land schätzt, dass insgesamt 162.579 Menschen nach einer Covid-Infektion wieder genesen sind, ein Plus von 838 im Vergleich zum Donnerstag (18.03.2021).

Corona in Niedersachsen: Weil will Lockerungen im Einzelhandel an negative Schnelltests koppeln

+++ 16.30 Uhr: Die Frage, wie in der aktuellen Corona-Lage die Öffnung des Handels weiterhin möglich sein kann, beschäftigt die Regierungschefs. Stephan Weil, der niedersächsische Ministerpräsident, hat sich für Lockerungen im Handel gekoppelt an Schnelltests ausgesprochen. „Ich gehe davon aus, dass wir in der nächsten Zeit auch zunehmend erleben werden, dass über Modelle ausprobiert wird, wie wir gesicherte Zonen schaffen können“, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag (18.03.2021) in Hannover.

Etwa müsse geprüft werden, ob mit tagesaktuellen Negativ-Attesten ein sicheres Zusammenkommen von Menschen beispielsweise zum Einkaufen möglich ist. Die aktuellen Hygieneregeln müssten auch dann beibehalten werden.

Corona in Niedersachsen: Erst testen, dann einkaufen?

Der Regierungschef dämpfte angesichts der steigenden Neuinfektionszahlen die Hoffnung auf schnelle umfangreiche Lockerungen. „Derzeit steigen die Zahlen von Tag zu Tag, das heißt, der Spielraum, dass man weiter lockert, ist wirklich sehr gering“, meinte er. Deswegen rate er, nicht zu große Hoffnungen an die nächste Bund-Länder-Beratung, die für kommenden Montag (22.03.2021) geplant ist, zu richten.

Über möglichen Osterurlaub im eigenen Land wolle er nicht vorab spekulieren. „Da gibt es ja auch sehr unterschiedliche Schattierungen innerhalb der einzelnen Bundesländer.“ Ihm sei es sehr wichtig, dass am Ende hoffentlich ein gemeinsames Ergebnis erzielt werde.

Corona in Niedersachsen: Eine Stadt schließt Schulen – Kein Anspruch auf bestimmten Impftermin

Update vom Donnerstag, 18.03.2021, 12.50 Uhr: In Salzgitter sind in der kommenden Woche (22. bis 28. März 2021) die Schulen geschlossen. Grund dafür sind die extrem gestiegenen Corona-Infektionszahlen, teilte die Verwaltung nach einer Sitzung des Krisenstabs mit. Innerhalb einer Woche ist die Inzidenz in der Stadt von 99,7 auf 233,0 am Donnerstag (18.03.2021) gestiegen.

In der Woche vor den Osterferien dürfen Schüler die Schule nur zum Ablegen von Prüfungen, für die Präsenz nötig ist, betreten. Zahlreiche Infektionsfälle stammten aus Familien, sagte Oberbürgermeister Frank Klingebiel (SPD) am Mittwoch (17.03.2021).

Corona in Niedersachsen: Inzidenzwert in Salzgitter ist extrem angestiegen

Die Stadt erließ auch auf drei Parkplätzen am Salzgittersee eine Maskenpflicht. Dort hätten sich in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder Menschengruppen getroffen, was die aktuelle Corona-Verordnung verbietet.

Corona in Niedersachsen: Mann forderte unverzüglichen Ersatz für seine Corona-Impfung

Wegen der von der Bundesregierung veranlassten vorübergehenden Pausierung des Impfens mit dem Astrazeneca-Vakzin wurden Tausende Impftermin abgesagt – auch in Niedersachsen. Ein Mann wollte sich daraufhin einen unverzüglichen Ersatz-Impf-Termin erzwingen. Er scheiterte jedoch am Donnerstag (18.03.2021) vor dem Verwaltungsgericht in Braunschweig mit seinem Eilantrag.

Das Gericht teilte mit, dass der Kläger, der für eine Corona-Impfung berechtigt ist, ursprünglich seinen Impftermin am Mittwoch (17.03.2021) hatte und seine sofortige Schutzimpfung gefordert hatte. Laut Urteil besteht allerdings kein Anspruch auf die Impfung zu einem bestimmten Termin.

Corona in Niedersachsen: Es gibt keinen Anspruch auf einen bestimmten Impftermin

Ein Rechtsanspruch auf eine Impfung gegen Corona bestehe demnach gemäß der gesetzlichen Regelungen „im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe“. Es sei damit kein Anspruch auf einen bestimmten Termin verbunden, betonte das Verwaltungsgericht.

Es verwies außerdem auf eine Mitteilung der Braunschweiger Stadtverwaltung, wonach sich diese „zeitnah“ bei den Impfberechtigten melden werde, die von den Terminabsagen betroffen sind. Mit ihr sollen neue Termine vereinbart werden.

Corona in Niedersachsen: Weil würde sich „sofort“ mit Astrazeneca impfen lassen – Aktuelle Zahlen

Erstmeldung vom Donnerstag, 18.03.2021: Göttingen – Stephan Weil, Niedersachsens Ministerpräsident, hält den Astrazeneca-Impfstopp* der Bundesregierung für verfrüht. Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte er am Donnerstag (18.03.2021), dass man sich bei der Entscheidung vielleicht etwas mehr Zeit hätte lassen sollen. „Dass schwere Impffolgen sehr genau untersucht werden müssen, ist völlig richtig. Aber was hätte dagegen gesprochen, den Impfstoff von Astrazeneca bis zu einer Neubewertung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur weiter zu verimpfen?“, fragte der SPD-Politiker.

Dann hätte man genau gewusst, woran man sei, so Weil weiter. „Stattdessen haben wir nun eine Menge Verwirrung bei den Menschen und Unruhe im System.“ Auf die Frage, ob er sich selbst mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen lassen würde, antwortete der Regierungschef: „Aber sofort.“ Klassische Nebenwirkungen würden ihn nicht abschrecken. Stattdessen: „Die Sicherheit, die ich damit gewinne, wäre es mir jedenfalls immer wert.“

Corona in Niedersachsen: Weil ruft Menschen auf, auf Reisen zu verzichten

Zudem äußerte der Ministerpräsident Unverständnis für die aufgehobene Reisewarnung für Mallorca*. Diese Entscheidung der Bundesregierung halte er für „sehr problematisch“ da auf der balearischen Insel Urlauber aus vielen Ländern zusammenkämen. Durch die Virusmutationen habe man eine richtig schwierige Situation. „Da müssen wir doch nicht sehenden Auges weitere Risiken eingehen“, sagte Weil und rief dazu auf, auf Reisen zu verzichten.

Auch für den Urlaub im eigenen Land sieht der Regierungschef kaum noch Chancen. Das werde man am Montag (22.03.2021) in den Beratungen von Bund und Ländern besprechen, „aber es sieht nicht gut aus“, sagte Weil mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen in Niedersachsen und in ganz Deutschland*. Bei einer Inzidenz von über 100 greift in Niedersachsen die Notbremse* - bei der die Lockerungen aus dem März wieder rückgängig gemacht werden.

Corona in Niedersachsen: Die aktuellen Fallzahlen von Donnerstag (18.03.2021)

Das Land Niedersachsen gab zudem die aktuellen Zahlen zur Pandemie-Lage in Niedersachsen bekannt. Demnach wurden am Donnerstag (18.03.2021) binnen 24 Stunden 1613 Neuinfektionen gemeldet, wodurch die Zahl aller bisher nachgewiesenen Corona-Infektionen auf 179.989 steigt. Die 7-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen und liegt landesweit aktuell bei 85,6. Am Vortag (17.03.2021) lag sie noch bei 81.

Das Land hat auch 24 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet – die Zahl steigt somit auf 4670. Als genesen gelten 1145 weitere Menschen. Das Land schätzt, dass 161.741 Menschen von ihrer Corona-Erkrankung inzwischen wieder genesen sind. (Sandra Böhm)*hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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