Kulturgut

Espresso als Weltkulturerbe? „Unverzichtbares Getränk“ vor italienischer Regierung

Das Trinken eines Espressos sei ein gesellschaftliches Ritual. Deshalb möchten Espresso-Produzenten das Getränk auf der Liste der immateriellen Kulturgüter sehen.

  • Espresso-Promoter wollen Getränk zum Weltkulturerbe machen
  • Unterstützung der italienischen Regierung notwendig
  • Pizzabacken zählt bereits zu immateriellen Kulturgütern

Rom - Italienischer Espresso soll zum Unesco-Weltkulturerbe werden - dies fordert zumindest eine Vereinigung von Produzenten und Förderern des italienischen Nationalgetränks, die ihr Vorhaben am Dienstag imitalienischen Abgeordnetenhaus in Rom vorstellten. 

Der Espresso sei nicht nur „ein unverzichtbares Getränk für einen guten Start in den Tag, sondern auch ein wirkliches gesellschaftliches Ritual“, hieß es in einer Mitteilung des Konsortiums zum Schutz des Traditionellen Italienischen Espressos (CTCEIT).

Italienische Kampagne: Espresso soll Unesco-Kulturerbe werden

Die Espresso-Promotoren brauchen jetzt noch die Unterstützung der italienischen Regierung, um ihr Anliegen offiziell bei der UN-Kulturorganisation Unesco einzureichen. Auf deren Liste der immateriellen Kulturgüter finden sich schon andere italienische kulinarische Spezialitäten, etwa die Kunst des Pizzabackens aus Neapel, die 2017 darauf gesetzt wurde.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Friso Gentsch

Auch interessant:

Meistgelesen

Brutales Gewaltverbrechen: Tierärztin (27) wurde von Gruppe vergewaltigt, ermordet und verbrannt
Brutales Gewaltverbrechen: Tierärztin (27) wurde von Gruppe vergewaltigt, ermordet und verbrannt
A3-Tragödie: Mann steigt bei Rastanlage aus Reisebus - und wird prompt überfahren
A3-Tragödie: Mann steigt bei Rastanlage aus Reisebus - und wird prompt überfahren
Wie peinlich: Blondine schämt sich für Badeanzug und fliegt aus Club
Wie peinlich: Blondine schämt sich für Badeanzug und fliegt aus Club
Gruppenvergewaltigung: Mehrere Männer sollen sich an 14-Jähriger vergangen haben
Gruppenvergewaltigung: Mehrere Männer sollen sich an 14-Jähriger vergangen haben

Kommentare