Tiere in Berliner Filiale

Kaufland: Verhedderte Vögel in Fangnetz empören Kundin - Supermarkt klärt nach Wut-Beitrag auf Facebook auf

Vögel haben sich in einer Kaufland-Filiale in Berlin im Netz verfangen.
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In einer Kaufland-Filiale in Berlin haben sich Vögel in einem Netz verfangen.

In einer Kaufland-Filiale haben sich zwei Vögel in einem Fangnetz verheddert. Eine Kundin machte auf den Vorfall in sozialen Medien aufmerksam. Nun äußerte sich das Unternehmen.

Update vom 14. Januar, 20.14 Uhr: Nachdem sich eine Kundin einer Berliner Kaufland-Filiale über zwei in Netzen verhedderte Vögel beschwert hatte, äußerte sich nun der Supermarkt erneut. In der Filiale in der Berliner Residenzstraße hätten sich zwei Spatzen verirrt, antwortete Kaufland auf tz-Anfrage.

Die Vögel seien noch am selben Tag „wieder wohlbehalten in die Freiheit entlassen“ worden. „Wir haben einen Experten beauftragt, um die beiden Vögel tiergerecht einzufangen. In den Vogelfangnetzen sind Taschen, in denen die Vögel tiergerecht aufgefangen werden“, hieß es in der Stellungnahme weiter.

Kaufland hatte auf der konzerneigenen Facebook-Seite den Vorfall bereits bedauert und sich „berührt und geschockt“ gezeigt. Zuletzt hatte sich eine andere Kaufland-Kundin über ein Fleisch-Angebot in einem Prospekt beschwert.

Kundin macht Schock-Fund an Decke: „Traurig, dass Euch Tierwohl am Ar**h vorbei geht“

Erstmeldung vom 11. Januar

Berlin - Zum Einkaufen gehören ärgerliche Erlebnisse genauso dazu wie amüsante Momente. Ein Kunde etwa entdeckte auf dem Fußboden eines Supermarkts einen ganz besonderen Einkaufszettel. Ein anderer findet in seiner angestammten Kaufland-Filiale am Abend oft leergefegte Regale vor. Alles andere als lustig war allerdings ein Vorfall in einem Laden in Berlin-Wedding.

Kaufland: Kundin entdeckt Tiere in Not und ärgert sich maßlos

Während sie durch die Gänge einer Kaufland-Filiale schlenderte, machte eine Kundin an der Decke des Gebäudes eine unerfreuliche Entdeckung. In einem Netz, das von der Decke hing, sah sie zwei Vögel, die sich verfangen hatten. Die Szene hielt sie fotografisch fest und postete das Bild auf der Facebook-Seite von Kaufland - aus Ärger, weil den Tieren nicht geholfen wurde.

Ihre drastische Wortwahl verdeutlicht, wie verstörend sie den Vorfall offenbar fand. „Traurig, dass Euch Tierwohl echt am Arsch vorbeigeht.“ Doch das war noch nicht alles. Ihren Unmut begründete die Kundin auch. Weiter schrieb sie, dass sich das Kaufland-Personal nicht für die Vögel interessiere, „obwohl die beiden um ihr Leben kämpfen“.

Kaufland antwortet auf Facebook-Beitrag: „Wir sind ebenfalls bestürzt“

Einem Mitarbeiter des Security-Dienstes machte sie Vorwürfe, weil er Leute weggeschickt habe, „die den Beiden helfen wollen, obwohl er es selbst könnte.“ Kaufland antwortete inzwischen auf den Facebook-Beitrag und kündigte Konsequenzen an. „Wir möchten dir versichern, dass uns der Vorfall genauso berührt und geschockt hat wie dich“, schrieb das Unternehmen.

„Wir sind ebenfalls bestürzt und wollen diese Informationen an die richtigen Ansprechpartner im Kundenmanagement weiterleiten. Das möchten wir so schnell wie möglich machen. Bitte sende uns deine E-Mail-Adresse in einer Direktnachricht“, heißt es in der Antwort weiter. Ebenfalls bei Facebook beschwerte sich ein anderer Kaufland-Kunde nach dem Verzehr einer Pizza der Eigenmarke. tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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