Aktivisten machen mobil

Klima-Protesttag am 24. September - Greta Thunberg in Berlin

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg.
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Thunberg plant einen Besuch in Berlin.

Zu den schon länger angekündigten internationalen Klimaprotesten von Fridays for Future am 24. September kommt die schwedische Initiatorin Greta Thunberg nach Berlin.

Berlin (dpa/bb) - Sie wolle in der Hauptstadt demonstrieren, sagte die 18-Jährige dem „Tagesspiegel“. Für eine bestimmte Partei werbe sie zwei Tage vor der Bundestagswahl aber nicht. „Wir sind keine Lobbyisten für die Grünen.“

Die Notwendigkeit für einen sofortigen Wandel sei „so groß wie noch nie“, so Thunberg. Deshalb „müssen wir als Bürger einer Demokratie aktiv sein und auf die Straße gehen und das als Möglichkeit nutzen, die Menschen zu mobilisieren“.

Klimaaktivisten: „Wählen gehen reicht nicht mehr“

Fridays for Future kündigte für den 24. September den achten weltweiten Aktionstag für mehr Klimaschutz an. In Deutschland solle es in mehr als 350 Städten Proteste geben, auf allen Kontinenten mehr als 1160 Aktionen. „Deshalb rufen wir am 24. September alle Menschen auf, für Klimagerechtigkeit auf die Straße zu gehen, denn Wählen gehen reicht nicht mehr.“ Die Protestinitiative fordert Maßnahmen, um die globale Klimaerhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Thunberg begann vor etwas mehr als drei Jahren in Stockholm mit einem persönlichen Schulstreik, aus dem sich die weltweite Klimabewegung Fridays for Future entwickelte.

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