Schreckliches Verbrechen

Zwei Männer in deutscher Psychiatrie getötet - Polizei nennt erschreckende Details zum mutmaßlichen Täter

In einer Psychiatrie in Niedersachsen kommt es in der Nacht zum Freitag zu einem schrecklichen Verbrechen. Zwei Patienten sind tot. Die Polizei überwältigt den mutmaßlichen Täter.

Update vom 19. Februar, 16.55 Uhr: Nach der schrecklichen Gewalttat von Lüneburg werden nach und nach mehr Details zu dem Verbrechen unweit von Hamburg bekannt.

Gewaltverbrechen in Lüneburger Psychiatrie: Mutmaßlicher Täter ließ sich selber in die Klinik einweisen

Wie eine Polizeisprecherin Merkur.de* erklärte, habe der mutmaßliche Täter die beiden Todesopfer (54 und 56 Jahre alt) gewürgt. Einer der Männer habe den Angriff noch in der Psychiatrie nicht überlebt, das andere Opfer sei im Krankenhaus verstorben.

Der mutmaßliche Täter soll sich demnach erst an diesem Donnerstag (18. Februar) selbst in die Klinik eingewiesen haben. Als die alarmierten Polizeistreifen in der Nacht auf Freitag an der Psychiatrie eintrafen, habe der 21-Jährige die Beamten „mit allem beworfen, was er in die Hände bekommen hat“, erklärte die Polizeisprecherin Merkur.de* weiter.

Schließlich gelang es den Polizisten, den mutmaßlichen Täter zu überrumpeln.

Auch hna.de* berichtet über den furchtbaren Vorfall

Erstmeldung vom 19. Februar: München/Lüneburg - Zwei Tote, mehrere Verletzte, Einsatz von Pfefferspray: Ein schreckliches Verbrechen hat sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Lüneburg (Niedersachsen) ereignet.

Wie die Bild Zeitung berichtet, steht ein 21-jähriger Patient einer Psychiatrie unter dringendem Tatverdacht, zwei andere Bewohner getötet zu haben.

Gewaltverbrechen in Lüneburger Psychiatrie: 21-Jähriger soll mutmaßlich zwei Patienten getötet haben

Der mutmaßliche Täter wurde demnach von mehreren Polizisten überwältigt. Der junge Mann soll zuvor einen 54-Jährigen durch Gewalteinwirkung am Hals getötet haben, ein 56-jähriger Patient erlag zudem wenige Stunden später in einem Krankenhaus seinen lebensgefährlichen Verletzungen. Diese sollen ihm ersten Erkenntnissen zufolge durch den Tatverdächtigen zugefügt worden sein.

  • Gewaltverbrechen in Psychiatrie in Lüneburg (Niedersachsen):
  • Zwei Patienten im Alter von 54 und 56 Jahren werden in der Nacht auf Freitag offenbar getötet.
  • Ein 21-jähriger Patient ist dringend tatverdächtig und wird festgenommen.
  • Mehrere Polizisten überwältigten den mutmaßlichen Täter unter Einsatz von Pfefferspray und Handfesseln.
  • Zwei Krankenpflegerinnen werden bei dem Gewaltausbruch in der Psychiatrie leicht verletzt.

Das Protokoll der Festnahme liest sich spektakulär: So wurde die Polizei - die auch in Berlin wegen eines Geldtransporter-Überfalls gefordert ist - gegen 2.10 Uhr alarmiert, weil der Patient auf Station Mitpatienten und Pfleger angegriffen haben soll.

Als die Beamten am Tatort eintrafen, bewarf der mutmaßliche Täter die Polizisten laut Bild mit Gegenständen. Erst mehrere Polizisten konnten ihn schließlich überwältigen - unter Einsatz von Pfefferspray.

Gewaltverbrechen in Lüneburger Psychiatrie: Polizei überwältigt Täter in spektakulärer Festnahme

Sie legten dem aggressiven Mann Handschellen an. Dem Bericht zufolge verletzte der Mann zudem zwei Krankenpflegerinnen im Alter von 42 und 61 Jahren leicht. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Tathergang aufgenommen, der in Lüneburg (rund 76.000 Einwohner) für Entsetzen sorgt. (pm) *Merkur.de und hna.de sind Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Friso Gentsch/dpa

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