Timmendorfer Strand

Trauriges Phänomen: Seesterne sterben zu Tausenden an der Ostsee

Tausende Seesterne liegen am Ufer in Westerland auf Sylt.
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Am Timmendorfer Strand kam es zu einem Seestern-Massensterben. Unzählige Tiere verendeten am Ufer – so wie hier auf Sylt.

Ein kilometerlanger Teppich aus toten Seesternen zieht sich am Ostsee-Strand entlang. Vor allem am Timmendorfer Strand türmen sich die toten Tiere.

Lübeck – Am Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein feiern Möwen gerade eine Buffet-Party. Zehntausende tote Seesterne liegen dort am Strand, ein kilometerlanger Teppich *. Aber auch an weiteren Orten der ostholsteinischen Ostsee-Küste lassen sich die Tiere finden. Das Massensterben der Meeresbewohner ist kein neues Phänomen: Erst im April 2019 verendeten unzählige Tiere.

Was das diesjährige Sterben auslöste, weiß Dr. Thorsten Reusch, Leiter des Forschungsbereichs Marine Ökologie am Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Gegenüber den Lübecker Nachrichten sagt er: „Die Seesterne wurden sozusagen vom Sturm überrascht.“ Starker Wind sorgte für hohe Wellen auf der Ostsee – und für viel Bewegung auf dem Meeresboden. Die Seesterne, die sich im flachen Wasser aufhielten, fanden im Sandboden keinen Halt mehr. Sie wurden an Land gespült. Und so wie es aussieht, sollen sie dort auch erstmal bleiben. Am Timmendorfer Strand soll erst zu Ostern klar Schiff gemacht werden. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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